Meine 10 Thesen zur Niederlage gegen Wolfsburg

1. Eine unglückliche, wenn auch nicht ganz unverdiente Niederlage. 96 hat einfach kein Glück.
2. Das Erfreuliche des Nachmittags war, dass immerhin eine Mannschaft auf dem Platz stand, die wollte. Das sollte zwar selbstverständlich sein, aber nach den jüngsten Leistungen darf man sich darüber freuen. Hurra, wir leben noch.
3. Das Unerfreuliche sind die 0 Punkte, das sind 3 zu wenig. Es war ein Heimspiel gegen keinen übermächtigen Gegner. Und es war, gemessen an Erstligaansprüchen, eine respektable, aber keine gute Leistung. Da darf man sich nicht in die Tasche lügen.
4. Der Grund für die Niederlage lag daran, dass sie nicht getroffen haben und das gegen eine so anfällige Abwehr. Da sah bis zum Strafraum manches gut aus, dann war die 96-Offensive mit ihrem Latein aber am Ende. Gefahr kam zunächst nur aus der zweiten Reihe, erst gegen Ende der Partie wurden mal Chancen herausgespielt. Zu wenig.

5. Da 96 nicht die sattelfesteste Defensive der Welt hat, war ein Gegentreffer irgendwann zu erwarten. Immerhin hatte Wolfsburg bis dahin auch schon einen Pfostentreffer und ein Abseitstor erzielt.
6. Dass all der Einsatz von 96 dennoch nicht geholfen hat, ist auch die Folge des jedenfalls in der Offensive einfach höheren individuellen Niveaus. 96 hat Spieler dabei, die schneller an ihre Grenzen stoßen.
7. Erfreulich die Leistung von Altin Lala, das hätte man ihm ja gar nicht mehr zugetraut.
8. Und auch Manuel Schmiedebach mit einer guten Leistung, das sah besser aus als bei Dolo und Chahed zuletzt.
9. Slomka feuern? Wohl noch nicht, das wäre ein dummer Zeitpunkt, wo sich die Mannschaft immerhin wieder auf Erstliganiveau begeben hat und ihr auch auf Fanseite niemand böse ist. Vielleicht schaffen wir es ja alle gemeinsam noch. Das wäre doch schön.
10. Das Spiel in Freiburg aber ist wichtig, sehr wichtig. Die heutige Leistung kann da ein gutes Fundament abgeben. Drei Punkte erfordern aber wohl eine weitere Steigerung in der Offensive. Sonst gehts abwärts.