Meine 10 Thesen zum Remis in Hamburg

1. Na bitte, sie kämpfen ja doch. Das ist natürlich das Mindeste, was man von der Mannschaft verlangen kann, aber zuletzt waren ja Zweifel angekommen.
2. Und immerhin können sie Beton anrühren. So schwierig war es doch gar nicht, aber es war wohl die einzige Chance, in Hamburg zu bestehen. Jedenfalls dann, wenn das Spielerische bei 96 weiter so schwach entwickelt ist.
3. Zu der Taktik hätte es wohl auch noch gehört, gegen Ende des Spiels noch stärker auf Konter zu setzen und den Siegtreffer zu erzielen, aber davon waren sie zu zehnt dann doch weit entfernt.
4. Die gelb-rote Karte für Jiri Stajner war ärgerlich und unnötig. Man muss seinen Gegenspieler nicht vor sich herumschubsen. Auch wenn die Nerven so angespannt sind, wie bei 96 zur Zeit.

5. Das gilt auch für das etwas hitzige Einsteigen von Leon Andreasen zu Beginn des Spiels. Damit schadet sich die Mannschaft und sich nur selbst.
6. Die Abwehr kann Abwehrschlacht, immerhin. Wenige Wackler von Haggui und Eggimann diesmal, auch die Außenpositionen diesmal sicherer.
7. Das Mittelfeld leider ohne Spielgestalter, sonst hätte mehr gehen können. Schmiedebach sehr agil.
8. Konan als Einmannspitze auf verlorenem Posten.
9. Ein schlichtes Ärgernis bleiben die Eckbälle und Freistöße, zumeist unbegreiflicherweise von Konstantin Rausch geschossen. Gerade mit den Standards könnte 96 doch gefährlich sein.
10. Im Ganzen hat sich die Situation für 96 am Wochenende leider nicht entspannt, es hat unten niemand verloren. Gegen Schalke muss das Team wieder versuchen, den Dreier zu landen. Da hilft nur der Kampf und die Laufbereitschaft und ein Publikum, das den Sieg erzwingen will. Dann sind die drei Punkte vielleicht gar nicht unmöglich.