Meine 10 Thesen zur Niederlage in München

1. Fangen wir mit dem Positiven an: Die Situation von 96 im Abstiegskampf hat sich kaum verschlechtert. Hertha ist so gut wie abgestiegen, Bochum hat verloren. Nur Freiburg hat gewonnen, aber immerhin gegen Nürnberg.
2. Somit sind die Plätze 14 und 15 nur einen Punkt weg. Und immer daran denken: Für Platz 16 muss 96 im Krisenquartett nur nicht die schlechteste Mannschaft an den letzten drei Spieltagen seien.
3. Punktehalber war für 96 in München nichts drin, aber der Auftritt war demütigend.
4. 96 könnte gleich nochmal bei den Bayern spielen und würde wieder eine Klatsche bekommen. 96 war einfach nur überfordert. Über neunzig Minuten von hinten bis vorne.

5. Das Schlimmste: Es hatte alles nichts mit der Einstellung zu tun, vielleicht waren sie etwas zu ängstlich, aber mehr kann man ihnen gar nicht vorwerfen. Mehr geht nicht.
6. Einzelkritik ist überflüssig, alle waren überfordert.
7. Auch mit Elson und Kone hätte 96 in München nichts holen können, aber die beiden Ausfälle scheinen das Schlimmste zu sein, was 96 passieren konnte. Elson ist der einzige bei 96, der dem Spiel eine gewisse Ordnung geben kann. Nicht ganz zufällig hat 96 neun von zehn Punkte in der Rückrunde mit ihm geholt.
8. Kone war gegen Schalke angeschlagen, aber als Konterspieler selbst so geschwächt noch unverzichtbar. Es gibt nur einen Stürmer bei 96, derzeit, der auf Erstliganiveau spielen kann, der Rest liegt völlig neben der Spur.
9. Irgendwelche Zuversicht für das Spiel in Leverkusen macht das nicht. Slomka hat ja nicht mal viel Möglichkeiten zum Wechseln. Die, die nicht spielen, schaffen noch weniger.
10. Egal, wie das alles ausgehen mag: Der Kader muss umgekrempelt werden. Da widerspricht wohl niemand.