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Horst Heldt muss überraschend bei Hannover 96 bleiben

In den vergangenen Tagen wurde in der Presse erneut über einen möglichen vorzeitigen Abgang von Sportmanager Horst Heldt spekuliert. Nachdem er vor einigen Monaten mit dem 1. FC Köln in Verbindung gebracht wurde, war es nun der VfL Wolfsburg.

Laut Lokalpresse hatte es auch bereits Treffen zwischen dem Vfl Wolfsburg und Horst Heldt gegeben, zuletzt am Mittwochabend. Es schien nur noch eine Frage der Zeit und der Ablösesumme zu sein, bis der Wechsel offiziell wird.

Doch heute Nachmittag die überraschende Wende: Hannover 96 verkündet in einer überaus knapp gehaltenen offiziellen Pressemitteilung, dass Horst Heldt bei Hannover 96 bleibt. Diese Entscheidung sei nach Verhandlungen zwischen Martin Kind und dem VfL Wolfsburg gefallen. Offenbar lagen die Vorstellungen über die zu zahlende Ablösesumme zu weit auseinander. Somit wurde Horst Heldts Wunsch nach einer Freigabe nicht entsprochen. Forum

Hannover 96 gegen Bayern mit erwarteter Niederlage

Hannover 96 verlor am Samstagnachmittag daheim gegen den FC Bayern München deutlich mit 0:3 (0:0). Doch der Endstand täuscht etwas darüber hinweg, dass es lange Zeit knapp war. Denn der erste Treffer für den alten und neuen Deutschen Meister fiel erst nach einer knapen Stunde.

Bis dahin waren die Bayern insgesamt überlegen gewesen ohne dabei jedoch an die eigenen Grenzen gegangen zu sein. Somit ging die Führung in Ordnung, ebenso wie in der Folge die weiteren Treffer. Auch wenn das dritte Tor ganz kurz vor Spielende sicherlich etwas "zu viel des Guten" war.

Turbulente Mitgliederversammlung bei Hannover 96 / Entlastung bleibt aus

Auch die diesjährige Mitgliederversammlung von Hannover 96 hielt wieder einmal Zündstoff bereit. Los ging es bereits bei der Genehmigung der Tagesordnung, die sich dieses Mal anders darstelle als üblich: Für die Reihenfolge der Tagesordnungspunkte gab es daher den Antrag auf Änderung, über den schließlich abgestimmt wurde.

Versammlungsleiter Valentin Schmidt kam zunächst zu der Einschätzung, dass es eine Mehrheit für die Beibehaltung der Tagesordnung gäbe. Nachdem aber einzelne auf eine Auszählung bestanden, kam heraus, dass es es sehr wohl eine Mehrheit für die geänderte Tagesordnung gab.

Die Änderung der Reihenfolge der Tagesordnung mag zwar als Kleinigkeit erscheinen, für viele steht der Umgang damit aber exemplarisch für eine kritikwürdige Art der Versammlungsleitung, die von vielen als tendenziös zugunsten von Martin Kind empfunden wird.

Mitgliederversammlung verweigert Entlastung
Zu einem echten Paukenschlag kam es bei der Entlastung des Vorstandes. Denn diese wurde ihm knapp mit 543 zu 548 Stimmen verweigert. Dies bedeutet, dass die Mitglieder sich vorbehalten, Schadenersatz vom Vorstand zu fordern. Zudem ist es ein deutlicher Ausdruck des Misstrauens. In vielen "normalen" Vereinen führt so etwas zu Rücktritten.

Vorstand von Hannover 96 torpediert Satzungsänderungsantrag

Im Vorfeld der Mitglierderversammlung von Hannover 96 am kommenden Donnerstag (19. April 2018) sorgt die Vereinsführung wieder einmal für Kritik. Konkret geht es um den zur Abstimmung stehenden Satzungsänderungsantrag.

Unter anderem in einer E-Mail an die Vereinsmitglieder wird dabei die Ablehnung dieses Antrages empfohlen. Auch entsprechende Flyer im Stadion wurden verteilt und vereinzelt berichten Mitglieder, vom Verein einen Anruf mit der gleichen Zielrichtung erhalten zu haben.

Der Vereinsvorstand argumentiert dabei stets, dass er im Falle einer entsprechenden Satzungsänderung kaum noch handlungsfähig sei, da die Mitgliederversammlung alle Entscheidungen treffen müsse. Dieser Darstellung wiederspricht die IG ProVerein 1896 auf Ihrer Homepage ganz entschieden. Vielmehr sei es so, dass die Mitgliederversammlung den Vorstand beauftragen kann, bestimmte Handlungen zu unternehmen oder zu unterlassen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Hintergrund dessen ist, dass in den Vergangenenheit Mehrheitsentscheidungen der Mitgliederversammlungen als "Empfehlungen" abgetan und nicht berücksichtigt wurden.

Von vielen wird außerdem kritisiert, dass sich nun der Vereinsvorstand im Vorfeld der Mitgliederversammlung mit einer einseitigen Darstellung des Sachverhalts per Rundmail an die Mitglieder wendet, während den Antragsstellern diese Möglichkeit nicht gegeben wird. Forum

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