Felipe fehlt Hannover 96 in der Hinrunde

Defensivspieler Felipe wird Hannover 96 erneut für längere Zeit fehlen. Heute wurde bei dem Brasilianer mittels MRT ein Sehnenriss in den Adduktoren diagnostiziert, nachdem er bereits seit dem Heimspiel gegen den Hamburger SV mit einer Schwellung im fraglichen Bereich ausfiel.

Der 30-Jährige wird den Roten daher für den Rest der Hinrunde fehlen. Wir wünschen ihm eine gute und möglichst schnelle sowie nachhaltige Genesung! Verletztenliste, Forum

Hannover 96 kassiert gegen Gladbach in letzter Minute das 1:2

Hannover 96 unterlag am Samstagnachmittag mit 1:2 bei Borussia Mönchengladbach und kassierte damit die erste Niederlage in der laufenden Bundesliga-Saison.

Über weite Strecken hatten die Zuschauer zuvor ein Spiel gesehen, dass eher vor sich hin plätscherte als dass es wirklich mitreißend war. Die wenigen Chancen, die es gab, waren in etwa gleichmäßig verteilt.

Dabei gab es das erste "Highlight" schon ganz zu Beginn: Das Spiel musste mit zehnminütiger Verspätung angepfiffen werden, da der Mannschaftsbus der Roten im Stau stand. Ansonsten wurde die Partie erst in der letzten halben Stunde so richtig sehenswert, in der sich die Ereignisse dann zeitweise überschlugen.

Die Gastgeber erhöhten den Druck zu diesem Zeitpunkt spürbar und gingen folgerichtig auch in Führung. Doch nur vier Minuten später erzielte Martin Harnik für die Roten nach einer Ecke den Ausgleich. Danach hatte er sogar das 2:1 für 96 auf dem Fuß, doch aus drei Metern traf nur die Latte das Gästetores.

Hannover 96 (noch?) nicht vor ausländischen Investoren "geschützt"

Obwohl von 96-Geschäftsführer Martin Kind immer wieder als zentraler Bestandteil erwähnt wird, dass Hannover 96 auch nach dem Fall der 50+1-Regel nicht von ausländischen Investoren übernommen werden könne, ist dies in Wahrheit noch gar nicht geregelt. Dies ist zumindest laut einem aktuellen Bild-Interview mit Martin Kind der Fall.

Denn auf die Frage, ob dies vertraglich fixiert sei, antwortet er: "Und das wird auch noch vertraglich fixiert werden. Wir werden die bisherigen Verträge ergänzen und modifizieren."

Gibt es Hinderungsgründe?
Leider fehlt in dem Interview die Nachfrage, aus welchem Grund dies bisher nicht geschehen ist. Insbesondere da dies durch Martin Kind immer wieder als wichtiges Argument genannt wird, um den 96-Anhängern die Sorge vor einem Investor ohne gewachsene Verbundenheit zu Hannover 96 zu nehmen.

Erfolgte die schriftliche Fixierung bislang möglicherweise nicht, weil bei einem solchen Ausschluss von Investoren aufgrund von Herkunft oder Wohnort juristische Probleme gesehen werden, da dies eine Form der Diskriminierung darstellt?

Hannover 96 will erneute über abgelehnte Neumitglieder befinden

Im Skandal rund um die Anfang Juli durch den Verein abgelehnten Anträge auf Mitgliedschaft kommt nun offenbar Bewegung. Wie der Verein heute in einer kurzen Pressemitteilung verkündet, unterbreite man ein "Schlichtungsangebot".

Nachdem darin zunächst betont wird, dass man die Ablehnung von Vereinsseite weiterhin als satzungsgemäß ansieht, wird den betroffenen Personen vorgeschlagen, jeweils einzeln einen neuen Antrag zu stellen. Über diesen würden dann die zuständigen Abteilungsleiter entscheiden. Im Falle einer positiven Entscheidung sei dann auch eine rückwirkende Aufnahme zum 01.07.2017 möglich sowie die damit verbundene Rabattierung von Dauerkarten.

Gründe werden weiterhin nicht genannt
Warum die ursprünglichen Anträge abgelehnt wurden, wird weiterhin nicht genannt. Ebenso wenig wird nicht erläutert, warum die damaligen Antragssteller nun einen erneuten Antrag auf Mitgliedschaft stellen sollen. Denn zwar wurden die Anträge damals gesammelt abgegeben, es handelte es sich aber dennoch jeweils um einzelne Anträge.

Zudem erwähnt Hannover 96 in der Pressemitteilung lediglich die Anzahl von 119 Anträgen. Tatsächlich waren aber noch mehr Anträge betroffen - nämlich auch einzeln eingereichte. Forum

Fragenkatalog an Hannover 96; Stimmungsboykott fortgesetzt

Bei einem Treffen am vergangenen Freitagabend haben sich aktive Fans von Hannover 96 über den bisherigen Stimmungsboykott und die weitere Vorgehensweise ausgetauscht. Eingeladen waren alle interessierten 96-Fans.

Allgemeiner Tenor war dabei, dass der Stimmungsverzicht grundsätzlich weitergeführt werden soll. Wunsch der anwesenden Mehrheit war dabei aber auch, dass es beim Stimmungsverzicht bleibt und künfig keine konfrontativen Gesänge mehr angestimmt werden, die es bislang im Stadion gab und viel kritisiert wurden. Viele befürchten, dass die so genannten "Schmähgesänge" die Aufmerksamkeit von der fundierten inhhaltlichen Kritik am Vorgehen Martin Kinds ablenken.

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