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Alle Meldungen rund um die Fans von Hannover 96

IG Pro Verein 1896 präsentiert eigenen Vorstands-Kandidaten für Hannover 96 e. V.

Knapp eine Woche vor der Mitgliederversammlung hat nun auch die IG Pro Verein 1896 auf ihrer Homepage den eigenen Kandidaten für die Nachfolge von Martin Kind als Vorstandsvoristzenden des Vereins vorgestellt. Es handelt sich dabei um das aktuelle Aufsichtsratsmitglied Sebastian Kramer. Damit erklärt sich auch, warum er nicht erneut für den Aufsichtsrat von Hannover 96 kandidiert - er strebt nach dem Vereinsvorsitz.

Der 42-Jährige wird manch einem noch ein Begriff als ehrenamtlicher Fanbeauftragter der Roten sein. Dieses Amt hatte er zehn Jahre lang inne. Zudem war er Mitbegründer des Fandachverbandes "Rote Kurve", bei dem er auch Vorstandsvorsitzender war.

Seine Engagement für Hannover 96 ist allgemein anerkannt. Daher wurde ihm bereits vor zehn Jahren vom 96-Vorstand die Vereinsmitgliedschaft auf Lebenszeit verliehen. Forum

War der Trainerwechsel bei Hannover 96 nötig?

Amtsgericht verhängt 25.000 Euro Zwangsgeld gegen Martin Kind

Bezüglich des kürzlich ergangenen Gerichtsurteils auf Herausgabe der Mitgliederliste erhöht sich auf Martin Kind nun der Druck, diesem Urteil auch mit Taten zu entsprechen. Denn bislang bleibt der Verein die Herausgabe zwecks der Vorstellung der Aufsichtsrats-Kandidierenden der IG Pro Verein 1896 sowie des Zukunftskonzepts für Hannover 96 schuldig.

Wie die IG Pro Verein 1896 auf ihrer Homepage schreibt verhängte das Amtsgericht gegen Martin Kind in seiner Funktion als Präsident des Vereins nun ein Zwangsgeld in Höhe von 25.000 Euro. Dabei handelt es sich um das höchstmögliche Zwangsgeld, was zum Ausdruck bringt, welche Bedeutung dieser Sachverhalt nach Ansicht des Gerichts hat.

Zuvor war durch den Verein gegenüber einem Gerichtsvollzieher die Herausgabe der Mitgliederdaten verweigert worden. Daher wurde nun als nächster Schritt das Zwangsgeld verhängt. Sollten die Daten weiterhin nicht ausgehändigt werden, droht die Verhängung weiterer Zwangsgelder. Mit einer einmaligen Zahlung wäre Martin Kind also nicht "raus aus der Nummer", sondern es ist ja eben genau der Sinn eines Zwangsgeldes, dass eine bestimmte Handlung "erzwungen" (im Unterschied zu einem Bußgeld, nach dessen Zahlung der Fall "erledigt" wäre). Jedoch läuft angesichts der kurz bevorstehenden Mitgliederversammlung dennoch die Zeit davon. Hannover 96 bzw. Martin Kind scheint die Angelegenheit bewusst "aussitzen" zu wollen.

Hannover 96 kurz vor der Jahreshauptversammlung

Die mit Spannung erwartete Jahreshauptversammlung von Hannover 96 naht in großen Schritten. Auf dieser steht am 23. März 2019 ab 14 Uhr unter anderem die Neuwahl des Vorstandes und des Aufsichtsrates auf dem Programm. Der Verein hat auf seiner Homepage nun die Tagesordnung sowie die gestellten Anträge veröffentlicht.

Wenige Tage zuvor veröffentlichte die Kind-kritische Interessengemeinschaft ProVerein 1896 (IG ProVerein 1896) auf ihrer Homepage ein Konzept für die Zukunft des Vereins. Die Interessegemeinschaft wird für die Wahl des Aufsichtsrates eigene Anwärter(innen) ins Rennen schicken und diese demnächst präsentieren. Es wird mit Spannung erwartet ob sich diese durchsetzen oder die vom derzeitigen Vorstand um Martin Kind Kandidierenden unterstützten. Es wird ein knappes Ergebnis erwartet.

Hannover 96 kassiert erneute Schlappen vor Gericht

Hannover 96 kassierte in der Auseinandersetzung mit seinen eigenen Anhängern zwei weitere Schlappen vor Gericht.

Zum einen muss der Verein den Rauswurf von 36 Vereinsmitgliedern rückgängig machen. Hannover 96 hatte diesen Mitgliedern eine Gewaltbereitschaft unterstellt, ohne dass es gegen diese Personen eine entsprechende Anzeige geschweige denn eine Verurteilung gab. Zwei der betroffenen Personen gingen dagegen laut Fanhilfe Hannover rechtlich vor und bekamen nun vom Landgericht Recht. Eine zunächst eingelegte Berufung zog der Verein aufgrund der geringen Erfolgsaussichten wieder zurück. In der Konsequenz folgt Hannover 96 nun auch der mehrfachen Aufforderung und nimmt die Vereinsausschlüsse wieder zurück. Forum

Die zweite aktuelle Schlappe muss Hannover 96 in Bezug auf die Herausgabe von Mitgliederlisten an Antragssteller im Rahmen der Jahreshauptversammlung hinnehmen. Wie die IG Pro Verein 1896 berichtet, hat des Amtsgericht entschieden, dass dies zur Mitwirkung an der Willensbildung erforderlich ist. So sollen nun auch die Antragssteller die Möglichkeit haben, im Vorfeld der Jahreshauptversammlung die Mitglieder über ihre Anträge zu informieren. Bislang nutzte diese Möglichkeiten nur die Vereinsführung, während den antragstellenden Mitgliedern diese Möglichkeit verwehrt blieb. Die Antragsteller betonen dabei laut ProVerein, dass sie selbst keinen Zugriff auf die Mitgliederliste bekommen, sondern diese treuhänderisch durch einen Anwalt erfolgen soll, der auf Basis seiner Berufspflichten dafür sorgt, dass die Liste nur für den bestimmungsgemäßen Zweck verwendet wird. Hannover 96 will der Argumentation des Gerichts und der Antragssteller aber nicht folgen und legte bereits Berufung ein. Forum

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