Fans

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Alle Meldungen rund um die Fans von Hannover 96

Hannover 96 verhindert Verteilung von kritischen Flyern

Aufgrund der kurzfristigen Absage der Podiumsdiskussion zwischen Hannover 96 und Fanvertretern entschied die aktive Fanszene kurzerhand, den Stimmungsboykott am Samstagnachmittag im Heimspiel gegen Gladbach wieder aufleben zu lassen. Die Zuschauer im Stadion wollte man darüber mit einem Flyer informieren, der sich inhaltlich mit dem Statement auf der Homepage der Ultras Hannover deckt.

Doch das Verteilen der Flyer wurde seitens Hannover 96 verhindert, indem diese den verteilenden Personen durch das Ordnungspersonal abgenommen wurden. Den stimmungsboykottierenden Fans blieb im Stadion somit diese Möglichkeit verwehrt, um zu den Hintergründen für die Fortsetzung des Stimmungsboykotts Stellung zu beziehen und so um Verständnis zu werben. Forum

Horst Heldt platzt der Kragen: "Vielleicht haben wir es auch nicht anders verdient"

In einem Interview mit dem Bezahl-Sender Sky nach dem Spiel der Roten gegen Borussia Mönchengladbach platzte 96-Sportdirektor Horst Heldt der Kragen: "Ansonsten kotzt mich hier alles an. [...] Wir beschäftigen uns mit allem anderen, nur nicht mit Fußball. [...] Und deswegen ist es so, wie es ist. Und vielleicht haben wir es auch nicht anders verdient."

In den vergangenen Wochen äußerte er schon immer mal wieder seine Unzufriedenheit über die konfliktbeladene Situation, blieb dabei aber diplomatisch. In dieser Deutlichkeit ist dies somit neu. Insbesondere mit dem Zusatz, dass man es "vielleicht auch nicht anders" verdient habe.

Viele Fans interpretieren diesen Nachsatz auch als Kritik an Martin Kind bzw. dem Verein, insbesondere mit Blick auf die jüngsten Entwicklungen, die zum Aufleben des Stimmungsboykotts führten. Forum

Stimmungsboykott bei Hannover 96 wieder "aktiv"

Nachdem sich die aktive 96-Fanszene angesichts des ruhenden 50+1-Ausnahmeantrages von Martin Kind mit knapper Mehrheit dazu entschloss, den Stimmungsboykott bis zur Podiumsdikussion ruhen zu lassen, ist es mit dem "Ruhen" nun schon wieder vorbei.

Brandaktueller Hintergrund ist, dass Hannover 96 die für Montag vorgesehene Podiumsdiskussion kurzfristig platzen ließ. Dazu kommen aus Sicht der Boykottierenden noch weitere Gründe, wie zum Beispiel auf der Homepage der Ultras Hannover nachzulesen ist.

Im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach war der Boykott für alle Zuschauer somit wieder deutlich spürbar. Dieses Mal nicht nur in Form von Schweigen, sondern es hallte auch wieder mehrfach "Kind muss Weg" durch das weite Stadionrund. Forum

Hannover 96 sagt Podiumsdiskussion kurzfristig ab - mit fraglicher Begründung

Die für diesen Montag vorgesehene Podiumsdiskussion zwischen Vertretern von Hannover 96 und Fanvertretern wurde von Hannover 96 kurzfristig abgesagt. Als offizieller Grund wird dabei genannt, dass man mit 3 der 5 benannten Fanvertreter nicht einverstanden sei, was von vielen als fadenscheinig betrachtet wird.

Gegen einen der geplanten Teilnehmer bestehe ein Stadionverbot, aufgrund dessen er auch aus dem Verein ausgeschlossen ist. Ein anderer sei Kläger in einem laufenden Rechtsverfahren gegen Hannover 96 und die dritte Person habe Anzeigen gegen Vertreter von Hannover 96 erstattet.

Alternativ verweist Hannover 96 auf einen "Informations- und Dialogabend" am 12. März im Stadion, zu dem die offiziellen Fanclubs eingeladen werden sollen. Viel hat dies nach Ansicht vieler mit einer kritischen Podiumsdiskussion geleitet von einem neutralen Moderator und unter Anwesenheit von Pressevertretern nicht mehr zu tun.

"Hannover-Modell" ist 96-Unwort des Jahres 2017

Das von 96-Präsident Martin Kind oftgenannte "Hannover-Modell" ist laut einer Wahl auf dieser Homepage das 96-Unwort des Jahres 2017. 38 Prozent der abgegebenen Stimmen entfielen auf diese Option.

Unter Zuhilfenahme dieses Begriffs wirbt Martin Kind immer wieder für seine beantragte Ausnahmegenehmigung von der 50+1-Regelung (die inzwischen ruht). Das "Hannover-Modell" beinhaltet im Wesentlichen, dass der Profifußball von Hannover 96 vor rund 20 Jahren in eine Kapitalgesellschaft ausgegliedert wurde, um den Verein vor den finanziellen Risiken des Profifußballs zu schützen, was aber auch bei vielen anderen Proficlubs der Fall ist.

Dies jedoch wird von den 50+1-Verfechtern gar nicht in Frage gestellt und geht an den Punkten der Kritiker vorbei, was sicherlich dazu beitrug, dass das "Hannover-Modell" nun zum 96-Unwort des Jahres 2017 gewählt wurde.

Ebenfalls viele Stimmen entfielen auf "Stimmungsboykott" (28 Prozent) und die Parole "Kind muss weg" (24 Prozent), was zeigt, dass auch viele 96-Fans zumindest mit den Mitteln eines Teils der Kind-Kritiker nicht einverstanden sind. Ergebnis

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