Funktionäre

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Alles rund um die Verantwortlichen

Vorstand von Hannover 96 torpediert Satzungsänderungsantrag

Im Vorfeld der Mitglierderversammlung von Hannover 96 am kommenden Donnerstag (19. April 2018) sorgt die Vereinsführung wieder einmal für Kritik. Konkret geht es um den zur Abstimmung stehenden Satzungsänderungsantrag.

Unter anderem in einer E-Mail an die Vereinsmitglieder wird dabei die Ablehnung dieses Antrages empfohlen. Auch entsprechende Flyer im Stadion wurden verteilt und vereinzelt berichten Mitglieder, vom Verein einen Anruf mit der gleichen Zielrichtung erhalten zu haben.

Der Vereinsvorstand argumentiert dabei stets, dass er im Falle einer entsprechenden Satzungsänderung kaum noch handlungsfähig sei, da die Mitgliederversammlung alle Entscheidungen treffen müsse. Dieser Darstellung wiederspricht die IG ProVerein 1896 auf Ihrer Homepage ganz entschieden. Vielmehr sei es so, dass die Mitgliederversammlung den Vorstand beauftragen kann, bestimmte Handlungen zu unternehmen oder zu unterlassen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Hintergrund dessen ist, dass in den Vergangenenheit Mehrheitsentscheidungen der Mitgliederversammlungen als "Empfehlungen" abgetan und nicht berücksichtigt wurden.

Von vielen wird außerdem kritisiert, dass sich nun der Vereinsvorstand im Vorfeld der Mitgliederversammlung mit einer einseitigen Darstellung des Sachverhalts per Rundmail an die Mitglieder wendet, während den Antragsstellern diese Möglichkeit nicht gegeben wird. Forum

IG Pro Verein 1896 veröffentlicht Anträge zur Mitgliederversammlung von Hannover 96

Am vergangenen Mittwoch, 28. März 2018, lief für Vereinsmitglieder von Hannover 96 die Frist ab, um Anträge zur kommenden Jahreshauptversammlung am 19. April 2018 einzureichen. Entgegen der Ankündigung des Vereins, die Anträge auf der offiziellen Homepage zu veröffentlichen, ist dies bislang jedoch nicht geschehen. Dies nahm die "Interessengemeinschaft Pro Verein 1896" (IG Pro Verein 1896) zum Anlass, die ihr bekannten Anträge nun auf der eigenen Homepage zu veröffentlichen.

Da in der Lokalpresse bereits von neun fristgerecht eingereichten Anträgen berichtet wurde und der IG Pro Verein 1896 die gleiche Anzahl an Anträgen bekannt ist, darf man davon ausgehen, dass es sich hierbei um alle Anträge handelt.

Bei den meisten der Anträge geht es im Kern um die von Martin Kind angestrebte Ausnahme von der 50+1 Regelung sowie um die Veräußerungen von Vermögenswerten des Vereins, dessen Vorstandsvorsitzender Martin Kind ist, an die verschiedenen 96-Gesellschaften, deren Geschäftsführer Martin Kind ist.

Darüber hinaus liegt auch ein Antrag auf eine Satzungsänderung vor. Dieser hat unter anderem zum Inhalt, dass der Vereinsvorstand an die Beschlüsse der Mitgliederversammlung gebunden sein soll. Hintergrund dieses Änderungsvorschlages dürfte sein, dass von Martin Kind im Nachgang der letzten Mitgliederversammlung einen Beschluss bzgl. der Ausnahmegenehmigung von der 50+1-Regelung als "Empfehlung" abgetan wurde, an die er sich schließlich nicht hielt. Forum

Hannover 96 verbietet mindestens 40 kritische Spruchbänder

Hannover 96 gießt im ohnehin schon belasteten Verhältnis zur aktiven Fanszene weiteres Öl ins Feuer: Seit dem Heimspiel gegen den FC Augsburg müssen geplante Spruchbänder von den Fans 24 Stunden zuvor per E-Mail an die Fanbeauftragten angemeldet und von Klubseite aus abgesegnet werden.

Bereits zum Heimspiel gegen Augsburg klagten viele 96-Fans darüber, dass dabei sehr restriktiv über die Spruchbänder entschieden wurde. Die Hoffnung, dass dies ein anfänglicher "Überschwang" von Klubseite aus gewesen sein könnte, erwies sich im Rahmen des Heimspiels gegen RB Leipzig nun als Fehlannahme.

Denn sie die Interessengemeinschaft "Rote Kurve" berichtet, liegen allein ihr über 40 Fälle abgelehnter Spruchbänder vor. Vielen davon richteten sich gegen das "Modell Leipzig", wo ja bereits eine Ausnahme von der 50+1-Regelung genutzt wird.

Ein Blick auf die Liste der bekannten abgelehnten Spruchbänder zeigt, dass sich hierunter viel harmloses befindet, wie zum Beispiel "Hopp, Kind und Matteschitz für den Fussball nur ein schlechter Witz", "RB raus aus Liga 1!" oder "Wie war es so in Frankfurt, Martin?".

"IG Pro Verein 1896" mit Info-Film zu 50+1-Regel bei Hannover 96

Die "Interessengemeinschaft Pro Verein 1896" (IG Pro Verein 1896) hat sich die Mühe gemacht und nun auch ein Informations-Video zur 50+1-Regel bei Hannover 96 erstellt.

Im Gegensatz zu dem vor einiger Zeit von Hannover 96 ins Netz gestellten Video, hat das Video der IG Pro Verein 1896 eine deutlich kritische Note. Angesehen werden kann der Info-Film, der die Inhalte mithilfe von Lego-Figuren visualisiert, bei Youtube oder nach einem Klick auf "weiterlesen".

Bild: DFL erkennt nur 19,7 Mio. € als "Förderung" durch Martin Kind an

Während die Lokalpresse die geplante Übernahme von Hannover 96 durch Martin Kind weiterhin kaum kritisch hinterfragt, legt der überregional tätige Bild-Reporter Peter Rossberg in einem aktuellen Artikel nach.

Darin zitiert er aus einem DFL-Gutachten zur von Martin Kind beantragten Ausnahme von der 50+1-Regelung. Nach diesem erkennt die DFL lediglich 19,698 Millionen Euro als Förderung durch Martin Kind an. Gemäß DFL-Richtlinien hätte es aber mindestens so viel sein müssen, wie die Hauptsponsoren in den vergangenen 20 Jahren zahlten - das wären 46 Millionen Euro, also mehr als doppelt so viel.

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