Funktionäre

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Alles rund um die Verantwortlichen

96-Klubchef Martin Kind droht ungemütliche Länderspielpause

96-Boss Martin Kind steht eine unruhige Länderspielpause bevor. Dafür sorgt in diesen Tagen eine umfangreiche und kritische überregionale Presseberichterstattung rund um die von ihm geplante Übernahme von Hannover 96. Zudem gibt es vor Gericht neue Klagen.

Besonders lesenswert ist dabei ein Artikel in der TAZ. Denn dieser stellt noch einmal sehr gut die Zusammenhänge der verschiedenen Gesellschaften im 96-Konstrukt dar und beschreibt zudem die Anforderungen, die Martin Kind für eine Mehrheitsübernahme eigentlich erfüllen müsste. Demnach sei seine Förderung von Hannover 96 in den letzten 20 Jahren bei weitem nicht umfangreich genug gewesen, um die 50+1-Regel umgehen zu dürfen.

Brisantes DFL-Gutachten bislang unter Verschluss
Zudem sei ein von der DFL in Auftrag gegebenes Gutachten bereits 2008 zu dem Ergebnis gekommen, dass Hannover 96 bzw. Martin Kind gegen die 50+1-Regel verstoßen würde. Die DFL bewertete den Sachverhalt intern aber anders, sodass dies keine Konsequenzen für die Lizenzerteilung von Hannover 96 und den mit einer Klage drohenden Martin Kind hatte und man dieses Gutachten unter Verschluss hielt.

Das Gutachten ist inzwischen auf der Facebook-Seite von Bild-Reporter Peter Rossberg teilweise einsehbar.

Fanbeirat von Hannover 96 erneuert sich fast komplett - ohne Wahl

Die im Rahmen des Heimspiels von Hannover 96 gegen Eintracht Frankfurt angekündigten Wahlen des neuen Fanbeirates finden nun doch nicht statt. Hintergrund ist, dass es lediglich 5 Bewerbungen auf die insgesamt 7 Sitze im Fanbeirat gab.

Das Fanprojekt Hannover teilt dies in unserem Forum mit. Demnach muss der Fanbeirat nicht zwingend aus 7 Personen bestehen, sodass er sich trotzdem konstituieren kann. In Absprache mit dem bisherigen Fanbeirat verzichtet man daher auf einen Wahlgang.

Fanbeirat fordert von Hannover 96 weiterhin transparente Beantwortung

Diese Reaktion ließ nicht lange auf sich warten: Keine 24 Stunden nachdem Hannover 96 auf den Fragenkatalog der 96-Fans mit dem Vorschlag vertraulicher Gespräche reagierte, meldete sich der angeschriebene Fanbeirat schon zu Wort.

Vertraulichen Gesprächen rund um die Thematik der Übernahme von Hannover 96 durch Martin Kind erteilte er dabei eine Absage. Denn die gestellten Fragen würden tausende Fans sowie Vereinsmitglieder interessieren, darum würde man vertrauliche Gespräche innerhalb eines beschränkten Personenkreises nicht für ein geeignetes Mittel halten. Dieses Thema ginge alle etwas an.

Hannover 96 will Fragenkatalog nicht öffentlich beantworten

Hannover 96 hat heute auf den von 90 Fanclubs unterzeichneten Fragenkatalog rund um die Übernahme von Martin Kind reagiert. Allerdings nicht in der Form, die sich die Initiatoren vorstellten, denn Antworten auf die Fragen gibt es nicht. Man wolle von Vereinseite nicht auf dieses "Frage- und Antwortspiel" eingehen.

Hannover 96 will keine Transparenz
Stattdessen unterbreitet Hannover 96 den Fans öffentlich ein "Dialogangebot". Allerdings stellt Hannover 96 dabei gleichzeitig die Bedingung, dass die Inhalte des Gesprächs vertraulich zu behandeln wären. Zu den gestellten Fragen will man also für die Öffentlichkeit offenbar keine Stellung nehmen.

Was hat Hannover 96 zu verbergen?
Dies allerdings läuft dem Zweck des offenen Briefs entgegen. Denn Ziel war es ja gerade eine Transparenz rund um die Übernahme durch Martin Kind zu schaffen, da genau diese bislang fehlt. Diese Transparenz will Hannover 96 offensichtlich weiterhin nicht schaffen.

Schließlich schließen sich eine konkrete Beantwortung der Fragen sowie ein Treffen nicht aus. Warum nicht beides? Dass Hannover 96 die Beantwortung der wohlüberlegten Fragen scheut, erweckt vielmehr den Eindruck, dass es hier etwas zu verbergen gibt.

Hannover 96 (noch?) nicht vor ausländischen Investoren "geschützt"

Obwohl von 96-Geschäftsführer Martin Kind immer wieder als zentraler Bestandteil erwähnt wird, dass Hannover 96 auch nach dem Fall der 50+1-Regel nicht von ausländischen Investoren übernommen werden könne, ist dies in Wahrheit noch gar nicht geregelt. Dies ist zumindest laut einem aktuellen Bild-Interview mit Martin Kind der Fall.

Denn auf die Frage, ob dies vertraglich fixiert sei, antwortet er: "Und das wird auch noch vertraglich fixiert werden. Wir werden die bisherigen Verträge ergänzen und modifizieren."

Gibt es Hinderungsgründe?
Leider fehlt in dem Interview die Nachfrage, aus welchem Grund dies bisher nicht geschehen ist. Insbesondere da dies durch Martin Kind immer wieder als wichtiges Argument genannt wird, um den 96-Anhängern die Sorge vor einem Investor ohne gewachsene Verbundenheit zu Hannover 96 zu nehmen.

Erfolgte die schriftliche Fixierung bislang möglicherweise nicht, weil bei einem solchen Ausschluss von Investoren aufgrund von Herkunft oder Wohnort juristische Probleme gesehen werden, da dies eine Form der Diskriminierung darstellt?

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