Funktionäre

warning: Creating default object from empty value in /www/sserv/sser6tz/html/hannover96/modules/taxonomy/taxonomy.pages.inc on line 33.
Alles rund um die Verantwortlichen

Hannover 96 (noch?) nicht vor ausländischen Investoren "geschützt"

Obwohl von 96-Geschäftsführer Martin Kind immer wieder als zentraler Bestandteil erwähnt wird, dass Hannover 96 auch nach dem Fall der 50+1-Regel nicht von ausländischen Investoren übernommen werden könne, ist dies in Wahrheit noch gar nicht geregelt. Dies ist zumindest laut einem aktuellen Bild-Interview mit Martin Kind der Fall.

Denn auf die Frage, ob dies vertraglich fixiert sei, antwortet er: "Und das wird auch noch vertraglich fixiert werden. Wir werden die bisherigen Verträge ergänzen und modifizieren."

Gibt es Hinderungsgründe?
Leider fehlt in dem Interview die Nachfrage, aus welchem Grund dies bisher nicht geschehen ist. Insbesondere da dies durch Martin Kind immer wieder als wichtiges Argument genannt wird, um den 96-Anhängern die Sorge vor einem Investor ohne gewachsene Verbundenheit zu Hannover 96 zu nehmen.

Erfolgte die schriftliche Fixierung bislang möglicherweise nicht, weil bei einem solchen Ausschluss von Investoren aufgrund von Herkunft oder Wohnort juristische Probleme gesehen werden, da dies eine Form der Diskriminierung darstellt?

96-Boss Martin Kind verliert im NDR-Sportclub die Fassung

Am späten Sonntagabend war 96-Boss Martin Kind wieder einmal im NDR-Sportclub für ein Interview zu Gast. Dieses Mal gestaltete sich sein Auftritt allerdings recht ungewöhnlich, um nicht zu sagen geradezu denkwürdig. Der erste Teil des Interviews war dabei noch unauffällig; thematisch ging es dabei um die aktuelle sportliche Erfolgsserie von Hannover 96, zu der Martin Kind die Fragen von Moderator Martin Roschitz bereitwillig beantwortete (ca. bis Minute 3:30).

Dann allerdings gab es einen Einspieler zur 50+1-Thematik, nach welchem Martin Kind wie ausgewechselt schien (im Interview ca. ab Minute 3:40). Es wirkte fast so, als hätte er mit dieser Thematik nicht gerechnet. Er präsentierte sich sichtlich genervt davon, mied vermehrt den Blickkontakt und verhielt sich abfällig gegenüber dem Moderator. So unterstellte er diesem, nicht das nötige Niveau sowie die nötige Sachkenntnis für eine Diskussion über die Thematik aufzuweisen und wich der Beantwortung unter anderem aus, indem er seine Verdienste der vergangenen 20 Jahre aufzählte.

Keine Gerichtsentscheidung über Angemessenheit des Kaufpreises für Hannover 96

Seit gestern liegt vom Oberlandesgericht Celle eine offizielle Presseinformation dazu vor, warum die einstweilige Verfügung gegen die Ausnahmegenehmigung von der 50+1-Regel zugunsten von Martin Kind vom Gericht abgelehnt wurde.

Darin heißt es unter anderem: "Ob der Vorstand durch die Höhe des hierfür vereinbarten Kaufpreises gegen seine Pflicht zur ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsführung verstoßen hat, konnte im Eilverfahren nicht festgestellt werden."

Damit ist also ausdrücklich nicht beurteilt worden, dass der Kaufpreis von 12.750 Euro für die entscheidenden Anteile (51 Prozent) an der Management-GmbH angemessen wäre, sondern dass dem Gericht hierzu im Eilverfahren keine abschließende Einschätzung möglich war. Wie die Interessengemeinschaft "Pro Verein 1896" auf ihrer Homepage dazu ausführt, wäre dies nun in einem Hauptsacheverfahren zu klären. Forum

"Pro Verein 1896" will außerordentliche Mitgliederversammlung erreichen

Die Interessengemeinschaft "Pro Verein 1896" ergreift in Sachen "Umgehung der 50+1-Regel durch Martin Kind" erneut die Initiative. Auf ihrer Homepage veröffentlichte sie nun noch einmal gesammelt die aus ihrer Sicht"wichtigsten Argumente für 50+1 und gegen den Verkauf der Hannover 96 Management GmbH an Martin Kind".

Während größtenteils bereits bekannte Argumente noch einmal zusammengefasst werden, beinhaltet der Text auch eine echte Neuigkeit: Die Interessengemeinschaft plant in Kürze eine Unterschriftensammlung bei Vereinsmitgliedern, die zum Ziel hat, eine außerordentliche Mitgliederversammlung zu erreichen. Details dzau werden sicherlich bald folgen. Forum

Hannover 96 stellt Spielerberater Christian Wein an den Pranger

Nachdem Hannover 96 gerade erst einen Rekordtransfer für 9 Millionen Euro vermeldete, scheitert ein weiterer Transfer nun am Geld. Und zwar geht es um die geplante Verpflichtung des Mittelfeldspielers Jairo Samperio Bustara vom Liga-Konkurrenten FSV Mainz 05. Hannover 96 hatte nach eigenen Angaben bereits eine Einigung mit den Mainzern erzielt und auch mit dem Spieler bezüglich Vertragslaufzeit und Gehalt. Es schien nur noch der obligatorische Medizincheck zu fehlen.

Doch der Wechsel des 24-Jährigen scheiterte doch noch. Und zwar daran, dass Hannover 96 nicht mit der Höhe der Provision des Spieler-Beraters Christian Wein einverstanden war. Wie Hannover 96 unüblicherweise und undiplomatisch auf seiner offiziellen Homepage publik macht, habe man ein "branchenübliches Angebot" unterbreitet. Mit diesem sei der Berater allerdings nicht einverstanden gewesen, sondern er habe "übertriebene Forderungen" gestellt. Einigen konnte man sich letztendlich nicht.

Inhalt abgleichen