Funktionäre

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Alles rund um die Verantwortlichen

Hohe Kosten für Versuch der einstweiligen Verfügung

Die jüngste beantragte (und nicht "bewilligte") einstweilige Verfügung des Aufsichtsratsmitgliedes Ralf Nestler kommt diesen teuer zu stehen. Wie die Bild-Zeitung berichtet, hat das Landgericht den Streitwert auf 5 Millionen Euro festgesetzt. An diesem bemessen sich die Gerichtskosten.

Nach Angaben der Bild-Zeitung sind demnach knapp 30.000 Euro allein an Gerichtskosten fällig. Also deutlich mehr als die 12.750 Euro, die Martin Kind für die entscheidende Mehrheit an der Hannover 96 Management Gmbh zahlte, wogegen sich die einstweilige Verfügung ja auch richtete.

Hinzu kommen zudem noch weitere Kosten wie zum Beispiel für das beauftragte Gutachten der namhaften Wirtschaftsprüfungs-Gesellschaft "Baker Tilly". Um entstandene und zukünftig entstehende Kosten zumindest zum Teil damit decken zu können, bittet die "Interessengemeinschaft Pro Verein 1896" weiterhin um Spenden. Forum

Anonyme Strafanzeige aus Umfeld von Martin Kind

Die Probleme Martin Kinds mehren sich weiter: Wie die Bild-Zeitung berichtet, liegt seit kurzem auch eine Strafanzeige gegen den Klubchef von Hannover 96 vor. Es geht um den Verdacht der Untreue, da Martin Kind die Markenrechte des Vereins für zu schlechte Konditionen übernommen haben soll.

Wer konkret dahinter steckt, ist nicht bekannt, da die Anzeige anonym abgegeben wurde. Von den bekannten Kritikern aus dem Umfeld der Interessengemeinschaft Pro Verein 1896 scheint sie aber nicht zu stammen. Denn wie die Bild weiter berichtet, enthält die Anzeige viele Details und Insiderwissen, was für eine Herkunft aus dem nahen Umfeld von Martin Kind spricht. Die Staatsanwaltschaft prüft nun, ob ein Anfangsverdacht vorliegt. Forum

Erneute einstweilige Verfügung von Ralf Nestler abgelehnt

Die 1. Zivilkammer des Landgerichts Hannover hat am Freitag den Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung von Aufsichtsratsmitglied Ralf Nestler gegen den Hannover 96 e.V. zurückgewiesen. Es ging bei der einstweiligen Verfügung erneut darum, dass Martin Kind für die entscheidenden Vereinsanteile an der Profi-Gesellschaft von Hannover 96 einen möglicherweise deutlich zu geringen Preis gezahlt habe.

Laut der Interessengemeinschaft Pro Verein 1896 werde die Begründung des noch nicht rechtskräftigen Beschlusses sorgfältig geprüft und man strebe eine sofortige Beschwerde dagegen an. Forum

Verliert Hannover 96 den Überblick über sein Konstrukt?

Dass das Konstrukt aus mehreren Firmen und einem Verein rund um Hannover 96 schwer durchschaubar ist, wird wohl kaum jemand abstreiten. Zumindest die Verantwortlichen müssten dabei aber den Überblick bewahren; sollte man meinen. Offensichtlich ist dies jedoch nicht immer der Fall. Zwar reagierte Hannover 96 schnell auf die kritische Presseberichterstattung rund ums vergangene Wochenende, allerdings taten sich dabei neue Flanken auf.

Wer stellt sich hinter Martin Kind?
So stellte sich "Hannover 96" in einer Pressemitteilung hinter Martin Kind. Allerdings ist diese nicht unterschrieben, sodass man gar nicht weiß, wer sich hier konkret hinter Martin Kind stellt. Ist es am Ende Martin Kind selber, der schließlich in allen 96-Gesellschaften sowie dem Verein der Hauptverantwortliche ist?

Als Briefpapier jedenfalls wurde hier das der Hannover 96 GmbH & CO. KGaA verwendet, also nicht das des Vereins. Somit haben Aussagen darin, die beschreiben, dass der Verein nicht benachteiligt worden sei, nur begrenzten Wert.

96-Klubchef Martin Kind droht ungemütliche Länderspielpause

96-Boss Martin Kind steht eine unruhige Länderspielpause bevor. Dafür sorgt in diesen Tagen eine umfangreiche und kritische überregionale Presseberichterstattung rund um die von ihm geplante Übernahme von Hannover 96. Zudem gibt es vor Gericht neue Klagen.

Besonders lesenswert ist dabei ein Artikel in der TAZ. Denn dieser stellt noch einmal sehr gut die Zusammenhänge der verschiedenen Gesellschaften im 96-Konstrukt dar und beschreibt zudem die Anforderungen, die Martin Kind für eine Mehrheitsübernahme eigentlich erfüllen müsste. Demnach sei seine Förderung von Hannover 96 in den letzten 20 Jahren bei weitem nicht umfangreich genug gewesen, um die 50+1-Regel umgehen zu dürfen.

Brisantes DFL-Gutachten bislang unter Verschluss
Zudem sei ein von der DFL in Auftrag gegebenes Gutachten bereits 2008 zu dem Ergebnis gekommen, dass Hannover 96 bzw. Martin Kind gegen die 50+1-Regel verstoßen würde. Die DFL bewertete den Sachverhalt intern aber anders, sodass dies keine Konsequenzen für die Lizenzerteilung von Hannover 96 und den mit einer Klage drohenden Martin Kind hatte und man dieses Gutachten unter Verschluss hielt.

Das Gutachten ist inzwischen auf der Facebook-Seite von Bild-Reporter Peter Rossberg teilweise einsehbar.

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