Funktionäre

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Alles rund um die Verantwortlichen

Landgericht lehnt Antrag auf einstweilige Verfügung ab

Der von Aufsichtsratsmitglied Ralf Nestler beantragten einstweiligen Verfügung gegen die Beantragung einer Ausnahme von der 50+1-Regel wurde vom Landgericht Hannover abgelehnt. Laut Angaben von "Pro Verein 1896" wurde dies möglich durch eine so genannte Schutzschrift, die von Vereinsseite im Vorfeld beim Landgericht hinterlegt wurde.

Die darin aufgestellten Behauptungen, die zur Ablehnung führten, werden nun von der Interessengemeinschaft Pro Verein 1896 geprüft. Das gleiche gilt für die konkrete Begründung der Ablehnung.

Laut Pro Verein 1896 liegen mit der Ablehnung der einstweiligen Verfügung aber bislang weder ein Urteil noch eine rechtskräftige Entscheidung vor, auch wenn insbesondere per Kurzmitteilung auf der offiziellen Homepage von Hannover 96 ein anderer Eindruck erweckt wird.

Versicherer HDI wird Ärmelsponsor von Hannover 96

Warum in die Ferne schweifen, wenn der HDI liegt so nah? Dachte sich offenbar Hannover 96 bei der Suche nach einem Sponsor für die Ärmel der Trikots. Denn diese dürfen von den Bundesligisten ab der neuen Saison in Eigenregie vermarktet werden, nachdem dies bislang durch die DFL zentral für alle Bundesligisten gemeinsam erfolgte.

Knapp zwei Wochen vor Saisonbeginn präsentiert Hannover 96 nun jedenfalls offiziell den Versicherungskonzern HDI als seinen neuen Ärmelsponsor. Dieser ist finanziell bereits stark als Sponsor bei den Roten beteiligt, denn er ist seit vier Jahren nichts geringeres als der Namensgeber der Heimspielstätte von Hannover 96.

Zur Höhe der Zahlung für dieses Sponsoring ist bislang nichts bekannt. Auffällig ist aber, dass es ziemlich lange dauerte, bis Hannover 96 seinen Ärmelsponsor präsentieren konnte. Forum

Mitgliedschafts-Skandal: Treffen zwischen Hannover 96 und Fanbeirat abgebrochen

Im Zusammenhang mit den von Hannover 96 weit über 120 abgelehnten Mitgliedschaftsanträgen von potenziell kritischen 96-Fans gab es am Donnerstagabend ein Treffen zwischen dem Fanbeirat und vier Vertretern der Vereinsseite (inklusive dem Vorsitzenden Martin Kind).

Dem ausdrücklichen Wunsch des Fanbeirats, Mitglieder des 96-Aufsichtsrates in das Treffen mit einzubeziehen, wurde dabei nicht ensprochen, wie aus der E-Mail hervorgeht, die der Fanbeirat im Anschluss an das Treffen an die Fanclubs versandte und die auch bei uns im Forum nachzulesen ist.

Martin Kind soll für entscheidende 96-Anteile höchstens 0,1% des Wertes zahlen

Wie bereits angekündigt, wurden nun rechtliche Mittel gegen Übernahme von Hannover 96 durch Martin Kind eingelegt. Wie die Interessengemeinschaft Pro Verein 1896 auf Ihrer Homepage schreibt, hat Aufsichtsratsmitglied Ralf Nestler eine entsprechende einstweilige Verfügung beantragt.

Unterdessen zitiert die IG Pro Verein außerdem auszugsweise aus einem 20-seitigen Gutachten zur finanziellen Bewertung der nun zur Übertragung vorgesehenen Anteile. Diese Expertise wurde durch Ralf Nestler auch dem Vereinsvorstand sowie den Aufsichtsratsmitgliedern vorgelegt, bevor diese über den Vorstandsbeschluss des Verkaufs der Stimmenmehrheit an Martin Kind für den Betrag von 12.750 Euro entschieden.

Martin Kind beantragt für Hannover 96 Ausnahme von 50+1-Regel

Kurzfristig und zu diesem Zeitpunkt überraschend hat der Vereinsvorstand rund um den Vorsitzenden Martin Kind am Montagabend die Beantragung der Ausnahmegenehmigung für Hannover 96 von der 50+1-Regelung auf den Weg gebracht und die entsprechenden Voraussetzungen geschaffen (Kauf von 51 Prozent der Anteile an der Hannover 96 Management GmbH - für 12.750 Euro). Und das ungeachtet aller Kritik und auch kurzfristiger Proteste hunderter Fans unmittelbar vor der entscheidenden Sitzung. Der Aufsichtsrat segnete die Vorstandsentscheidung mit 3:2 Stimmen knapp ab.

Damit setzten sich die Verantwortlichen über einen Beschluss auf der vergangenen Mitgliederversammlung hinweg, der vorsah, dass vor Beantragung einer solchen Ausnahmegenehmigung die Vereinsmitglieder darüber abstimmen müssen. Nicht zuletzt aus diesem Grund ist in dieser Angelegenheit das letzte Wort noch nicht gesprochen. Es sind bereits Klagen gegen dieses Vorgehen angekündigt und vereinsintern laufen mehrere Ehrenratsverfahren gegen Martin Kind.

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