Sagnas 10 Thesen

Meine 10 Thesen zum Sieg in Freiburg

1. Na bitte, sie können ja doch noch gewinnen. Drei Punkte gegen einen direkten Konkurrenten sind im Sack.
2. Gut zu wissen, dass grundsätzliche Dinge wie der Mannschaftsgeist und die Einstellung stimmen. Bei den beiden Treffern war das beim Jubeln deutlich zu sehen. Hoffentlich gibt das ungewohnte Erlebnis eines Sieges der Mannschaft nun einen Schub.
3. Gegen Frankfurt wird eine Leistung wie in Freiburg allerdings nicht zu drei Punkten reichen. Da müssen alle Mannschaftsteile noch zulegen.
4. Die Abwehr hat leider im Ganzen wieder nicht so sicher gestanden, wie man sich das erhoffen durfte. Sie hat zuviele Freiburger Chancen zugelassen und es war nur der Freiburger Unfähigkeit vorm Tor zu verdanken, dass es nur einen Gegentreffer gab. Es scheint an der Abstimmung noch zu mangeln, nicht überraschend bei den häufigen Umstellungen wegen Verletzungen.

Meine 10 Thesen zur Niederlage gegen Wolfsburg

1. Eine unglückliche, wenn auch nicht ganz unverdiente Niederlage. 96 hat einfach kein Glück.
2. Das Erfreuliche des Nachmittags war, dass immerhin eine Mannschaft auf dem Platz stand, die wollte. Das sollte zwar selbstverständlich sein, aber nach den jüngsten Leistungen darf man sich darüber freuen. Hurra, wir leben noch.
3. Das Unerfreuliche sind die 0 Punkte, das sind 3 zu wenig. Es war ein Heimspiel gegen keinen übermächtigen Gegner. Und es war, gemessen an Erstligaansprüchen, eine respektable, aber keine gute Leistung. Da darf man sich nicht in die Tasche lügen.
4. Der Grund für die Niederlage lag daran, dass sie nicht getroffen haben und das gegen eine so anfällige Abwehr. Da sah bis zum Strafraum manches gut aus, dann war die 96-Offensive mit ihrem Latein aber am Ende. Gefahr kam zunächst nur aus der zweiten Reihe, erst gegen Ende der Partie wurden mal Chancen herausgespielt. Zu wenig.

Meine 10 Thesen zur Niederlage in Dortmund

1. Im Westen nichts Neues. Ein Ergebnis und eine Leistung, die sich an die vergangenen Spiele ohne weiteres anpassen. Das musste man wohl erwarten.
2. Woran liegts? Es liegt auch am individuellen Niveau, insbesondere der Defensive. Ein erfolgreicher Abstiegskampf kann nur gelingen, wenn wenigstens die Defensive sicher steht. Das wird sie aber in dieser Besetzung nicht tun.
3. Fromlowitz und Chahed haben bescheidenes Erstligaformat, für Eggimann reicht es einfach nicht und Rausch scheint sich mit der Zeit immer mehr vom Erstliganiveau zu entfernen. Von Durica war auch noch nichts zu sehen, was ihn zum Stammspieler machen könnte.
4. Wir werden wohl auf Karim Haggui hoffen müssen, zusammen mit Christian Schulz wären sie ein (hoffentlich) sicheres Duo in der Innenverteidigung. Auf der Position des Linksverteidigers wird bis zum Saisonende wohl ein Vakuum bleiben. Leider hat sich das in der Bundesliga auch rumgesprochen.

Meine 10 Thesen zur Niederlage gegen Werder Bremen

1. Was für eine Tristesse. Eine Niederlage, die nicht weiterhilft, bei der nichts zu erkennen war, was Hoffnung geben könnte.
2. Wenn man die Leistungen der letzten Wochen nüchtern betrachtet, sind sie von Erstligaformat weit entfernt. Vermutlich würde jeder Zweitligist gegen Werder Bremen besser ausgesehen haben. Das ist keine gallige Bemerkung, sondern wohl die Realität.
3. Ein Grund liegt sicher in der Psyche der Spieler. Vermutlich haben alle kämpfen wollen, aber wie soll man den Kopf oben behalten, wenn man wieder früh in Rückstand gerät und schnell abzusehen ist, dass man keine Chance hat? Vielleicht kann der neu engagierte Psychologe da helfen.
4. Sicherlich liegt es aber auch daran, dass die Qualität des Kaders geringer ist als man bei 96 angenommen hat. Da hat der 11. Platz in der Vorsaison manches spielerische Defizit einfach übertüncht.

Meine 10 Thesen zur Niederlage in Sinsheim

1. Die nächste Niederlage. Es läuft gar nichts mehr bei 96.
2. Ein Wunder, dass sie mit 17 Punkten nach 21 Spielen noch auf dem Relegationsplatz stehen. Es fehlt einfach das Erfolgsserlebnis. Dann kann der echte Abstiegskampf vielleicht beginnen.
3. Dass es in Sinsheim nicht zu mehr gereicht hat, lag wohl insbesondere daran, dass drei Positionen durchgängig ungenügend besetzt waren. Das betrifft die linke Außenverteidigerposition und die beiden Flügel im Mittelfeld. Zweimal hat Slomka zur Hälfte ausgewechselt, mehr konnte er nicht. Der Kader gibt einfach nicht mehr her. Und damit kann man gegen Hoffenheim nicht bestehen.
4. Außerdem hat es daran gelegen, dass am Ende die Kraft fehlte, noch einmal auf den Ausgleich zu drängen. Vielleicht hat auch die Überzeugung gefehlt, schwer zu sagen.

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