porta-Pokal in Ramlingen
Wie jedes Jahr zog es mich auch diesen Sommer nach Ramlingen in die Akazienstraße. Fußballfreunde wissen: Hier spielt der RSE, hier wird der gute alte porta-Pokal (oder wie die Jüngeren sagen: Gilde Cup) ausgetragen – und hier stimmt einfach das Gesamtpaket.
Zwei Spiele für 7 € – da kann man nicht meckern. Erstmal Getränke: Cola für 2,50 €, Gilde für 3 €. Dazu eine Currybratwurst mit richtig guter Soße und knusprigen Pommes. Die Schinkengriller waren auch top.
Besonderes Highlight wie immer: der Stadionsprecher. Schon beim Betreten des Platzes weiß man: Hier gibt es kein seelenloses Runterleiern der Aufstellung. Stattdessen startet der Mann am Mikro mit einem kleinen Gedicht – charman. Gegen Ende des zweiten Spieles gab’s sogar ein Lied.
Spiel 1:
Im Stadion mit Blick auf Felder, Baumreihe und Bauernhof ging es los: HSC gegen Godshorn. Godshorn verpennt die Anfangsphase komplett, liegt schnell hinten. In der zweiten Halbzeit wacher, mit mehr Biss – aber der HSC bleibt cool, schiebt noch zwei Tore nach. Verdient.
Spiel 2 auf dem B-Platz:
RSE gegen den OSV. Ramlingen startet stark, 2:0, zufriedene Gesichter an der Bande. Die Gespräche dort – halber Fußballtalk, halber Dorfklatsch – sind allein die Anreise wert. Aber der OSV zeigt Moral: Kämpft, beißt sich rein, dreht die Partie und gewinnt 3:2.
Besonders aufgefallen: Der Torwart vom OSV – richtig stark. Präsenz und zwei starke Paraden – einer, der das Ding lebt.
Fazit:
Nächstes Jahr? Bin ich wieder da.
Läuft noch eine Woche: https://www.rse-fussball.de/artikel/87592/gilde-cup-2025
Und Schneppe findet hier Antworten auf geschichtliche Fragen: https://www.rse-fussball.de/File/100%20Jahre%20RSE.pdf