• Florian Hübner soll seinen Gegenspieler rassistisch beleidigt haben („Scheiß Afghane“): Kontrollausschuss untersucht Vorfall bei Union gegen Bayer 04 :: DFB - Deutscher Fußball-Bund e.V.

    Wieso habe ich spontan das Gefühl, dass das vor allem der Außendarstellung des DFB dient, dass man keinen Rassismus und keine Diskriminierung dulde?

    Ohne den Vorfall kleinreden zu wollen, aber Hübner hat sich offenbar glaubhaft entschuldigt, und für Amiri scheint die Sache auch erledigt zu sein. Es ist aus präventiven Gründen sicherlich auch ok, eine Geldstrafe oder eine Zahlung an einen guten Zweck anzuordnen, aber ich hoffe, das wird jetzt keine Exempelgeschichte.

    Was die alles sanktionieren müssten, wenn die alles betrachten, was während so eines Spiels ausgetauscht wird... Ich habe noch nie von einer Untersuchung gehört, wenn sich die Spieler wechselseitig darüber berichten, wie z. B. der Beischlaf mit der Mutter des Gegenspielers in der letzten Nacht gewesen sei (oder, politisch korrekt, ggf. auch mit dem Vater des Gegenspielers).

  • Scheiß Afghane ist sicher ziemlich asozial nationalistisch, aber unter rassistisch verstehe ich auch noch was anderes. Naja, Entschuldigung, milde Strafe (5.000 Euro für ein Integrationsprojekt), und alle haben sich lieb. Ist auch was schönes.

  • Vielleicht bist Du hier ein bißchen zu streng mit dem Verband, Hedemann . Wenn es eine rote Karte nach üblem Tritt gegeben hätte. Und der Gefoulte hätte gesagt, der andere hätte sich glaubhaft entschuldigt und persönlich wäre die Geschichte jetzt erledigt. Dann würde der Verband doch immer noch über eine Strafe verhandeln/nachdenken. Warum soll das bei Rassismus, anderen Beleidigungen oder groben Unsportlichkeiten anders sein.


    Wie man mit trash talk im allgemeinen und speziellen umgehen soll, weiß ich jetzt auch nicht. Üblicherweise heißt es in dem Zusammenhang immer "was auf dem Platz oder in der Kabine gesagt wird, geht die Öffentlichkeit nichts an". Trash talk *kann* immerhin auch harmlos verlaufen, indem man seinem Gegner etwa ins Ohr flüstert "das wird sowieso nichts", "Du triffst nie", "der nächste Ball ist meiner" oder so. Im Grunde könnte man dem Gegner auch mein geniales Kartoffelpürreerezept aufm Platz beibringen. Denn das Hauptziel des trash talks ist die Ablenkung vom Spiel. Mit dumm tüch kann man da weit kommen.

  • Alles ok, Pokalheld, wenn der DFB dann der Versuchung widerstehen kann, sich in seiner politischen Korrektheit zu sonnen.


    Der trash talk dürfte nicht nur Ablenkung, sondern auch Provokation sein, damit gefoult wird. Büschen Beleidigung ist da wohl immer mit dabei, aber das bleibt tatsächlich in der Regel auf dem Platz.

    Außer in den unteren Klassen, da wird dann auch nach dem Spiel ggf. noch etwas weiter erörtert. :lookaround:

  • Ah, die Hausband.


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    Eine provozierte Handlung wär' für mich auch Ablenkung in diesem Zusammenhang. Wenn Du mir sagtest, Dir schmecke mein Kapü nicht und ich häue Dir dafür den Ellenbogen in die Rippen, wäre das ja kein Fußball mehr, das wäre eine Aktion außerhalb des vorgesehenen Regelwerks. Mit Absicht und Vorsatz und Böswilligkeit.

  • Bakalorz hat sich mit Corona infiziert er befindet sich mit leichten Symptomen in häuslicher Quarantäne:


    Gute Besserung Baka!

  • Pirmin Schwegler (33) arbeitet seit einigen Wochen als Scout für den Rekordmeister! „Es ist total spannend und macht eine Menge Spaß. Ich kann viel lernen, eine super Chance“, sagt der frühere Eintracht-Kapitän.

  • Sebastian Meier geht zu Türkgücu, nachdem er in der aktuellen Saison, beim VFL Bochum, noch nicht einmal zum Einsatz gekommen ist.

  • Hübner nun zu zwei Spielen Sperre und 20.000€ Geldstrafe verurteilt. Teuchert wurde verwarnt, er habe mehrmals "Wir sind hier in Deutschland, Alter!" gerufen. :grübel:

  • Frage mich wofür er dann überhaupt gesperrt worden ist.


    Auf dem Platz fallen halt schon mal ein paar "nette Worte".