Politischer Zoff-Thread oder so

  • Ich kenne das aus der gegenteiligen Perspektive. Mein alter Herr war Zeit seines Lebens zwar in seinem persönlichen Habitus eher autoritär, nennen wir es mal wertebewusst, aber politisch immer links-demokratisch eingestellt nach dem Motto "Lass doch jeden so glücklich werden, wie er das für richtig hält, aber es muss halt gemeinsam an Alle gedacht werden, auch an die, die Probleme haben". Mit den jetzigen Linken geschweige denn dem BSW käme der nie übereins, weil dort teils Austritt aus NATO und/oder EU gefordert wird, bzw. sich der Ton ggü. Migranten oder Verschwörungstheorien deckungsgleich mit dem AfD-Gesocks anhört.

  • Danke!!!! :ja:

    Besser kann man es nicht beschreiben.

  • https://www.spiegel.de/politik…52-48fd-a86d-672f5ff429f9


    Zitat

    Bundestag lehnt »Mietwuchergesetz« der Linken ab

    Die Linkenfraktion hat ein Gesetz »zur besseren Bekämpfung überhöhter Mieten« eingereicht. Es entsprach einem Entwurf, den der Bundesrat beschlossen hatte. Trotzdem stimmte nun eine deutliche Mehrheit der Abgeordneten dagegen.

    Warum trägt die SPD noch das "S"? Habe ich irgerndwie vergessen. Wenn es nicht so traurig wäre...


    Ja, ich weiß:SPD-Fraktionschef Matthias Miersch hatte im Vorfeld Sympathie erkennen lassen, aber auf Koalitionsdisziplin verwiesen.

  • nimmst du nun die ergebnisse der studie ernst oder nicht? du hast diese doch in die diskussion eingebracht?! cherrypicking?

  • Auch wenn es dann im direkten Duell mit dem Vogel etwas dünne

    Junge, wir reden hier von einem Strenggläubigen, der Faschos wie Charlie Kirk verteidigt. Diverse Historiker benennen den Faschismus des Trump-Regimes ebenso, aber auch das würde er zu relativieren wissen. Kiebitz argumentiert rein rechtspositivistisch, um menschenfeindliche Positionen legitim aussehen zu lassen.


    Ihr lasst euch dadurch blenden, dass er intellektuell wirkt.

  • Ist unter den 79 % auch nur ein AfD-Wähler, dann hat er gelogen.

  • Wenn Menschen fragen, ob wir nicht irgendwie den Menschen im Sudan helfen können und dann viele der Frage mit: "Was haben wir denn mit dem Sudan zu tun?" begegnen.

    Über 280 Transportmaschinen voller Waffen sind laut Recherchen von Menschenrechtsorganisationen in den letzten Monaten aus den Emiraten nach Darfur, das benachbarte Libyen und den Tschad geflogen. Mit Gold aus den Minen von Darfur kehrten sie zurück. Für Abu Dhabi ist der Konflikt ein gutes Geschäft. Das Emirat erhält auch Waffen aus Deutschland.

    Europa schaut zu, wie die Gier nach sudanesischen Bodenschätzen die Entstaatlichung einer Region von der Größe Südeuropas beschleunigt. In Berlin und Brüssel scheint man ernsthaft zu glauben, dass man mit der Stärkung nordafrikanischer Küstenwachen die Migration und Flucht stoppen kann, die man etwas weiter südlich indirekt selbst mitverursacht. Über zehn Millionen Sudanesen sind auf der Flucht, über eine Million leben an der libyschen Mittelmeerküste. Sie werden weiter nach Norden ziehen.

  • Den Kampf gehe ich in Teilen mit, auch wenn ich den Konservatismus nicht per se in die verheerende Ecke schiebe. Das wird vielen konservativen Menschen nicht gerecht. Wenn wir hier nicht genauer hinschauen, packen wir die falschen Menschen in den Sack mit den wirklichen Arschlöchern.

    Was ist denn ein wirkliches Arschloch? Ein Remigrationsspinner aus der AfD? Ein Konservativer, der auf die Schwächsten der Gesellschaft einprügelt, siehe Bürgergeldempfänger, Migranten, Flüchtlinge, arbeitsscheue Teilzeitkräfte? Die AfD-Spacken sind angebräunt, aber das macht die anderen nicht weniger zu Arschlöchern.


    Und ja, schon vor Gründung der AfD waren dies Arschlochpositionen.


    Anscheinend gibt es ja, laut dir, eine relevante Menge an „guten“ Konservativen. Wo sind sie denn? Mit der Wahl der CDU nimmt man jedenfalls in Kauf, das menschenfeindliche Politik gemacht wird.


    Der Konservatismus in Gestalt der CDU lebt davon, dass es Starke und Schwache gibt und auf die Letztgenannten prügelt er ein.

  • Nach der Agenda habe ich mit nichts anderem gerechnet.

    Ein Grund, warum ich nach rot/grün damals grün nicht mehr wählen konnte.

    Zuviel Bürgerlich-Intellektuelle Besitzstandswahrer mit zuviel asozialer Tendenz, FDP in Grün.

    Die Sprüche damals von einigen in meinem eigenen Umfeld waren mir zu krass.


    Ich denk da besonders an eine Freundin, damals stellvertretende Bürgermeisterin in Linden.

  • Die hat bestimmt schon eine neue Aufgabe von ihrem Führungsoffizier bekommen, bei der sie auch weiterhin die demokratischen Strukturen Deutschlands verächtlich machen wird.

  • Zur Not wird halt wieder ein neuer Schwurbelverein gegründet, der sie angemessen ins Zentrum des Geschehens rückt. Eigentlich wäre sie reif für eine eigene Talkshow auf nius, Servus TV oder gleich auf Russia Today.

  • "Ich freue mich ganz besonders darauf mit Alice Schwarzer sprechen zu dürfen. Sie ist ein unangepasster Quergeist; eine der wenigen in diesem Land, die sich nicht kriegsertüchtigen lassen möchten.

    Mit ihr will ich heute über die amerikanischen NATO-Vasallen in Kiew sprechen.

    Begrüßen Sie mit mir ganz herzlich die Pazifistin, Feministin und Genossin Alice Schwarzer!"