prickelpit96 Unsere Väter hätten sich vermutlich so gut verstanden wie wir beide ![]()
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Ich kenne das aus der gegenteiligen Perspektive. Mein alter Herr war Zeit seines Lebens zwar in seinem persönlichen Habitus eher autoritär, nennen wir es mal wertebewusst, aber politisch immer links-demokratisch eingestellt nach dem Motto "Lass doch jeden so glücklich werden, wie er das für richtig hält, aber es muss halt gemeinsam an Alle gedacht werden, auch an die, die Probleme haben". Mit den jetzigen Linken geschweige denn dem BSW käme der nie übereins, weil dort teils Austritt aus NATO und/oder EU gefordert wird, bzw. sich der Ton ggü. Migranten oder Verschwörungstheorien deckungsgleich mit dem AfD-Gesocks anhört.
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Aber sein Kampf gegen den deutschen Konservatismus finde ich eigentlich ganz stabil
Den Kampf gehe ich in Teilen mit, auch wenn ich den Konservatismus nicht per se in die verheerende Ecke schiebe. Das wird vielen konservativen Menschen nicht gerecht. Wenn wir hier nicht genauer hinschauen, packen wir die falschen Menschen in den Sack mit den wirklichen Arschlöchern.
Am Beispiel meines Vaters kann ich das gut erklären.
Der war Zeit seines Lebens konservativ, einfach nur konservativ. Nicht rechts. Wir haben, seit ich politisch denken konnte, gestritten und verbal miteinander gerungen. Aber alles, was rechts von der CDU stattfand, war für ihn widerlich und sollte bekämpft werden. Nie wieder Faschismus hat er wirklich gelebt.
Ich habe früh gelernt, dass konservatives Denken eben nicht deckungsgleich mit rechtsextremem Denken ist.
An seinem 80. Geburtstag hat er während der obligatorischen Rede des Jubiliars gesagt, dass ja bekannt wäre, dass er Deutschland liebe und bewahren wolle, und dass er dafür keine Alternative brauche.
Er hat die AfD zutiefst verachtet, wie vorher die NPD, die Reps, etc.
Leinebube will ggf. auch Richtiges, schießt aber quasi in allem über das Ziel hinaus. Dazu kommt eine anmaßende Art, völlig deplatzierte Aggression allen gegenüber, die von ihm genervt sind, und ein "Diskussionsstil", der den Namen nicht verdient, weil außer dem Hinrotzen irgendwelcher Medienschnipsel und reflexartigem Auskeilen, keinerlei Interesse an einer Auseinandersetzung zu erkennen ist.
"preaching to the converted"
Eben! Wenn ich, wie oben beschrieben, die Debatte gar nicht suche, kann ich mir das besagte Hinrotzen von irgendwo aufgeschnappten Infos auch sparen.
Allen Menschen in der CDU quasi Offenheit nach rechts anzuhängen, missachtet, dass auch in den konservativen Zirkeln weitverbreitete Abscheu gegen das rechte Dreckspack besteht. Die Fähigkeit des Differenzierens geht Leinebub vollkommen ab. Es geht ihm nicht darum, etwas zu verbessern, sondern darum zu zeigen, dass er auf der richtigen Seite steht.
Das ist billig und infantil. Und es bringt ..... nix.
Danke!!!!

Besser kann man es nicht beschreiben.
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https://www.spiegel.de/politik…52-48fd-a86d-672f5ff429f9
ZitatBundestag lehnt »Mietwuchergesetz« der Linken ab
Die Linkenfraktion hat ein Gesetz »zur besseren Bekämpfung überhöhter Mieten« eingereicht. Es entsprach einem Entwurf, den der Bundesrat beschlossen hatte. Trotzdem stimmte nun eine deutliche Mehrheit der Abgeordneten dagegen.
Warum trägt die SPD noch das "S"? Habe ich irgerndwie vergessen. Wenn es nicht so traurig wäre...
Ja, ich weiß:SPD-Fraktionschef Matthias Miersch hatte im Vorfeld Sympathie erkennen lassen, aber auf Koalitionsdisziplin verwiesen.
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FR: Soziologe Oliver Nachtwey: „Es gibt eine Lust, alles niederzubrennen“
Über den illiberalen Liberalismus, an dem unsere und viele andere Gesellschaften heute leiden.
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ja und? dennoch ist misstrauen dem staat gegenüber ja gerechtfertigt möglicher weise.
der wird dann eben zum Demokratiefeind
offenbar nicht:
Dass die Unzufriedenheit der Deutschen mit ihrem Staat zunimmt, hängt offenbar nicht mit der Staatsform zusammen: 79 Prozent würden sich als überzeugte Demokraten bezeichnen. Allerdings findet nur die Hälfte der Befragten, dass die deutsche Demokratie „im Großen und Ganzen ganz gut“ funktioniert. Etwa ein Viertel würde dieser Aussage gar entschieden widersprechen – laut der Studie ist das ein Höchstwert seit der Befragung von 2016.
Alle AfD-Wähler sind Demokratiefeinde, da sie entweder eine demokratiefeindliche Partei aus Überzeugung wählen oder weil sie dämliche Opportunisten und Mitläufer sind, denen egal ist, ob die Demokratie eingeschränkt oder abgeschafft wird.
nimmst du nun die ergebnisse der studie ernst oder nicht? du hast diese doch in die diskussion eingebracht?! cherrypicking?
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Steht nicht im Widerspruch zu der Studie, mein Kram da.
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Auch wenn es dann im direkten Duell mit dem Vogel etwas dünne
Junge, wir reden hier von einem Strenggläubigen, der Faschos wie Charlie Kirk verteidigt. Diverse Historiker benennen den Faschismus des Trump-Regimes ebenso, aber auch das würde er zu relativieren wissen. Kiebitz argumentiert rein rechtspositivistisch, um menschenfeindliche Positionen legitim aussehen zu lassen.
Ihr lasst euch dadurch blenden, dass er intellektuell wirkt.
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ja und? dennoch ist misstrauen dem staat gegenüber ja gerechtfertigt möglicher weise.
der wird dann eben zum Demokratiefeind
offenbar nicht:
Dass die Unzufriedenheit der Deutschen mit ihrem Staat zunimmt, hängt offenbar nicht mit der Staatsform zusammen: 79 Prozent würden sich als überzeugte Demokraten bezeichnen. Allerdings findet nur die Hälfte der Befragten, dass die deutsche Demokratie „im Großen und Ganzen ganz gut“ funktioniert. Etwa ein Viertel würde dieser Aussage gar entschieden widersprechen – laut der Studie ist das ein Höchstwert seit der Befragung von 2016.
Alle AfD-Wähler sind Demokratiefeinde, da sie entweder eine demokratiefeindliche Partei aus Überzeugung wählen oder weil sie dämliche Opportunisten und Mitläufer sind, denen egal ist, ob die Demokratie eingeschränkt oder abgeschafft wird.
nimmst du nun die ergebnisse der studie ernst oder nicht? du hast diese doch in die diskussion eingebracht?! cherrypicking?
Ist unter den 79 % auch nur ein AfD-Wähler, dann hat er gelogen.
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wird. Umso erstaunlicher, dass er dann deren signature move übernimmt und das Hufeisen rauskramt.
BSW, MLPD,KPD - alles Putins Diener.
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Wenn Menschen fragen, ob wir nicht irgendwie den Menschen im Sudan helfen können und dann viele der Frage mit: "Was haben wir denn mit dem Sudan zu tun?" begegnen.
Über 280 Transportmaschinen voller Waffen sind laut Recherchen von Menschenrechtsorganisationen in den letzten Monaten aus den Emiraten nach Darfur, das benachbarte Libyen und den Tschad geflogen. Mit Gold aus den Minen von Darfur kehrten sie zurück. Für Abu Dhabi ist der Konflikt ein gutes Geschäft. Das Emirat erhält auch Waffen aus Deutschland.
Europa schaut zu, wie die Gier nach sudanesischen Bodenschätzen die Entstaatlichung einer Region von der Größe Südeuropas beschleunigt. In Berlin und Brüssel scheint man ernsthaft zu glauben, dass man mit der Stärkung nordafrikanischer Küstenwachen die Migration und Flucht stoppen kann, die man etwas weiter südlich indirekt selbst mitverursacht. Über zehn Millionen Sudanesen sind auf der Flucht, über eine Million leben an der libyschen Mittelmeerküste. Sie werden weiter nach Norden ziehen.
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Den Kampf gehe ich in Teilen mit, auch wenn ich den Konservatismus nicht per se in die verheerende Ecke schiebe. Das wird vielen konservativen Menschen nicht gerecht. Wenn wir hier nicht genauer hinschauen, packen wir die falschen Menschen in den Sack mit den wirklichen Arschlöchern.
Was ist denn ein wirkliches Arschloch? Ein Remigrationsspinner aus der AfD? Ein Konservativer, der auf die Schwächsten der Gesellschaft einprügelt, siehe Bürgergeldempfänger, Migranten, Flüchtlinge, arbeitsscheue Teilzeitkräfte? Die AfD-Spacken sind angebräunt, aber das macht die anderen nicht weniger zu Arschlöchern.
Und ja, schon vor Gründung der AfD waren dies Arschlochpositionen.
Anscheinend gibt es ja, laut dir, eine relevante Menge an „guten“ Konservativen. Wo sind sie denn? Mit der Wahl der CDU nimmt man jedenfalls in Kauf, das menschenfeindliche Politik gemacht wird.
Der Konservatismus in Gestalt der CDU lebt davon, dass es Starke und Schwache gibt und auf die Letztgenannten prügelt er ein.
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Antisoziale Politik ist immer rechte Politik. Darum haben sich auch aktuell ca. 50 % der grünen Wähler geoutet.
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Nach der Agenda habe ich mit nichts anderem gerechnet.
Ein Grund, warum ich nach rot/grün damals grün nicht mehr wählen konnte.
Zuviel Bürgerlich-Intellektuelle Besitzstandswahrer mit zuviel asozialer Tendenz, FDP in Grün.
Die Sprüche damals von einigen in meinem eigenen Umfeld waren mir zu krass.
Ich denk da besonders an eine Freundin, damals stellvertretende Bürgermeisterin in Linden.
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Die hat bestimmt schon eine neue Aufgabe von ihrem Führungsoffizier bekommen, bei der sie auch weiterhin die demokratischen Strukturen Deutschlands verächtlich machen wird.
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Zur Not wird halt wieder ein neuer Schwurbelverein gegründet, der sie angemessen ins Zentrum des Geschehens rückt. Eigentlich wäre sie reif für eine eigene Talkshow auf nius, Servus TV oder gleich auf Russia Today.
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"Ich freue mich ganz besonders darauf mit Alice Schwarzer sprechen zu dürfen. Sie ist ein unangepasster Quergeist; eine der wenigen in diesem Land, die sich nicht kriegsertüchtigen lassen möchten.
Mit ihr will ich heute über die amerikanischen NATO-Vasallen in Kiew sprechen.
Begrüßen Sie mit mir ganz herzlich die Pazifistin, Feministin und Genossin Alice Schwarzer!"
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Das hat natürlich so nicht stattgefunden. Noch nicht?
