Politischer Zoff-Thread oder so

  • Eher schwacher Kommentar.


    Die Wissenschaftler haben sich von der Art der Darstellung, nicht von der Kritik als solches distanziert. Und es bleibt die Kritik, dass die Viruslast eben doch siginifikant geringer sein kann. Und als verantwortlicher Redakteur für Feuilleton Online und „Medien“ dem Wissenschaftler Kekulé nachzusagen er wüsste nicht wie Wissenschaft funktioniert .... naja.

  • Nun ja, grundsätzlich ist es schon erstaunlich, dass DVD so gar keine Vorstellung von den Begriffen hat. Allerdings ist die Verwirrung in Bezug auf Sanders teilweise verständlich, wenn man sich nicht näher damit beschäftigt. Sanders bezeichnet sich selbst als "socialist", das wird dann von deutschen Medien dümmlich als "Sozialist" übersetzt, häufig auch abwertend als "selbsternannter Sozialist" (wer sollte einen denn sonst "ernennen"?). Tatsächlich ist mit "socialist" in den USA aber eher jemand gemeint, der nach deutschem Koordinatensystem klassisch sozialdemokratische Positionen vertritt. Von Sozialismus in unserem Koordinatensystem also weit entfernt. Nicht umsonst nahm die Sanders-Bewegung öfter Bezug auf Dänemark als gutes Vorbild und eben nicht auf Kuba oder Venezuela. Biden wäre nach unserem Koordinatensystem irgendwo rechts der FDP eingeordnet (gegen allgemeines Recht auf Krankenversicherung, für Studiengebühren, für jeden Krieg usw.).

  • Nun, liberal soll in den USA links bedeuten, libertarian dafür unser liberal. Hab ich das richtig verstanden?


    Wenn nicht selbsternannt, dann wird man von anderen so genannt, Mitstreiter oder Konkurrenten.


    Den Unterschied zwischen Rechtsextremismus und Rechtsradikalismus hab ich mal gelesen, Extremismus ist (noch) krasser/schlimmer.

    Einmal editiert, zuletzt von Dvdscot ()

  • ob sanders kommunist, biden bürgerlich ist oder nicht, ist eigentlich völlig irrelevant. innerhalb der strukturen wären dinge, die aus deutscher perspektive "banal" sind wie die einführung einer richtigen krankenversicherung, anheben der löhne, damit die armen wenigstens von 40h/woche ihre familien ernähren können angesichts der verhältnisse in den usa revolutionär


    das sind klassisch-linke forderungen, die durch die ständige links/bürgerlich/rechts.-debatte dann eher oberflächliche ablehnung bei leuten erfahren, die sich anderen politischen richtungen verbunden fühlen. andersherum passiert das natürlich genauso!


    politik ist im ergebnis eine gewaltige flickschusterei mit tausend fronten, an denen um interessen gerungen wird. die auseinandersetzung erfolgt oft ideologisch, dass es generell das wichtigste ist, anderen zuzuhören, zu versuchen deren ansichten zu verstehen und so vielleicht eher auf die selbe wellenlänge zu kommen


    in den usa jedenfalls hielte ich die umsetzung der o.g. reformen für fundamental. weder sanders noch trump noch biden würden darüber hinaus großartig etwas ändern können. solange die nicht halbwegs sowas wie soziale sicherung für alle hinbekommen, werden weiter wöchentlich amokläufe stattfinden und auch weitere polizistenmorde geschehen


    es ist aber möglicherweise unterhaltsamer, das alles mit der show von trump und den täglichen tweets, den täglichen spiegel-artikeln über ebendiese oder der links,bürgerlich,rechts-debatte zu kompensieren

    Einmal editiert, zuletzt von guntingel () aus folgendem Grund: syntax

  • 2. An dieser Einteilung ändert sich nicht 'vieles', sondern linke/rechte Positionen werden angepasst, bzw. von der 'Gegenseite' übernommen. Die grundlegende Richtung bleibt.

    Ja, sieht man bei uns auch, Wehrpflicht weg durch einen CSU Minister bzw. CDU Regierung, aber ich finde es toll.

    Der Rest des Postings ist wieder Abgeschweife und lässt in mir erneut den Zweifel wachsen, ob Du mich gerade verkasperst.

    Bei allem Verständnis nervt es, sich mit Deinen Themen zu beschäftigen, aber dann doch immer wieder von Dir signalisiert zu bekommen, dass es Dich eigentlich nicht interessiert, bzw. Du nicht beim Thema zu bleiben gewillt bist.


    In dem Fall: Wie hast Du es durch die Schule geschafft, durch das Leben bis heute, ohne zumindest ansatzweise verstanden zu haben, was eher linke und eher rechte Denke ist.

    Ich verkaspere dich und euch alle wirklich nicht.


    Mit der Schule, da war das nie Thema, es ging einzig allein um die schulischen Leistungen in den Fächern und um das Benehmen mit den anderen Mitschülern.


    Mein Vorschlag, ich schlage jeden der einzeln genannten Punkte nach, finde also raus was genau gemacht wurde, kopiere das hier rein und dann könnt ihr sagen wie ihr das findet, z.B. die Prison Reform.

  • Nun, liberal soll in den USA links bedeuten, libertarian dafür unser liberal. Hab ich das richtig verstanden?

    Jein. Grob haut das hin, wobei z. B. "links" natürlich auf den Kontext des dortigen politischen Spektrums bezogen werden muss. Wie schon gesagt wurde, gelten diverse sozialstaatliche Errungenschaften, die hierzulande eigentlich weitgehender Konsens sind, dort als linke Forderungen.


    Für die Entsprechung "libertarian" zu "liberal" gilt das auch: Grob passt das, weil beides die Auffassung beschreibt, dass staatliche Einflussnahme begrenzt werden soll. Insbesondere da, wo ins Spiel kommt, dass man hierzulande mit dem Begriff "liberal" meist eine konkrete Partei assoziiert, wird das ganze aber leicht unscharf. Zumal "libertarian" (soweit ich weiß) ursprünglich mal eher auf gesellschaftspolitische Vorstellungen bezogen war. Wer für einen (sehr) schlanken Staat mit vglw. kleinem Haushalt, dementsprechend niedrigen Steuern und staatlichen Leistungen eintrat, gleichzeitig aber auch gegen Bevormundung bspw. hinsichtlich Abtreibung oder sexueller Orientierung, den bezeichnete man gerne mit der Kombination "fiscal conservative, social libertarian". Solche Leute gab und gibt es in beiden großen Parteien.

  • Zitat

    Mein Vorschlag, ich schlage jeden der einzeln genannten Punkte nach, finde also raus was genau gemacht wurde, kopiere das hier rein und dann könnt ihr sagen wie ihr das findet, z.B. die Prison Reform.

    Bitte nicht!

  • Nun, dann haben wir wenigstens was handfestes und ihr könnt nicht sagen ich hätte mich nicht informiert.


    Zu den USA, ist dort generell schon etwas anders als bei uns. Das Recht auf eine Waffe versteht man bei uns nicht so. Dann heißt es wieder der amerikanische Traum, sie sind ja eine Supermacht geworden. Wie das geschehen ist wäre auch mal nachschlagenswert.


    Ja eben, bei uns ist vieles selbstverständlich was dort von einigen Gruppen entschieden bekämpft wird, eine andere Kultur eben, so wie es in wieder anderen Ländern wieder andere Kulturen gibt.

  • Kurze Durchsage von Amazon:


    John Oliver hatte da mal eine Sendung drüber..Finde ich leider gerade nicht..

    Ich auch nicht, aber ich habe das auch gesehen. War das das zum Thema Sinclair Broadcast Group? Aber bin mir nicht sicher.

    Auf jeden Fall zum Thema, dass kleine Sender zwangsweise bestimmte Segmente senden müssen, was dann dazu führt, dass dutzende Sender überall Wort für Wort genau dasselbe Sagen!

  • Zitat

    Welche Gesetze Trump damit konkret meinte, blieb unklar.

    rechtslinks der ist nicht ganz knusper


    Ein Zerstörer der Werte, welche Amerika ausgemacht haben ( und ein Produkt dieser Werte)


    PS

    Whatthefuckinghell

    Zitat

    All over the World the CoronaVirus, a very bad “gift” from China, marches on. Not good!

    Einmal editiert, zuletzt von andro96 ()

  • Nun hat Twitter eine weitere Nachricht von Trump markiert, diesmal als Gewaltverherrlichung.

    Den Tobsuchtsanfall von dieser Arschmade hätte ich gerne gesehen.

    Die armen Rechtsverdreher der Republikaner müssen jetzt sicherlich ordentlich Überstunden bolzen um irgendwelche fadenscheinigen Gründe zu erfinden um das "flagging" zu verhindern.

  • Ein Hauch von Milde


    Die Gefängnisreform:

    Zitat

    Keine! Zeitungen! Medien! oder! ähnliches! voll! zitieren!
    Link setzen ist ok, ein/zwei Sätze zur Zusammenfassung auch. Zitate gehen nicht!
    Das kann teuer fürs Forum werden.
    Manno!!

    Grüße Stephan535

    Einmal editiert, zuletzt von Stephan535 ()

  • Die infizierten Republikaner, die nur ihresgleichen informierten und ohne Schutz weiter ihrer politischen Arbeit nachgingen (weswegen sie jetzt von einigen Demokraten wohl verklagt werden), fand ich aber auch nicht schlecht.

  • Steuerreform

    Einmal editiert, zuletzt von Stephan535 ()

  • Dann würde sich so ein Artikel ja ad absurdum führen. Damit auch ganz viele andere Nachrichten Portale. Ich lese doch extra um mich zu informieren.

  • natürlich ist es so, dass unternehmen durch erhöhte steuer mehr kosten haben und ihre löhne dann eher nicht anheben.


    in kombination mit der einführung von mindestlöhnen wäre wohl auch (weitere) massenarbeitslosigkeit in den usa die folge, mittel- und langfristig würde es aber zu einer stärkung des binnenmarkts führen. denn wenn über die deckung der grundbedürfnisse patte am monatsende da ist, fangen leute an, filmfestivals zu organisieren, sich selbständig zu machen,... ;)


    wenn der politische wille zur verbesserung der verhältnisse da sein sollte, müssten derartige transitphasen staatlich begleitet werden, vor allem in einer ökonomischen trümmerlandschaft wie den usa

    Einmal editiert, zuletzt von Stephan535 () aus folgendem Grund: Das zitierte Zitat geändert. :)