Politischer Zoff-Thread oder so

  • das hat schon immer für frieden und fortschritt gesorgt...

    Qualitätsbeitrag.

    Deutschland hat bereits eine Führungsrolle in der EU, ob es will oder nicht.

    Es ist die Frage, wie es die Rolle, die seiner Position in Bezug auf Europa allgemein ausfüllt, und ob es sich dieser Rolle und der Verantwortung bewußt ist, oder nicht.

    Ansonsten geht nur die EU kaputt. Und Europa hat einem imperialen Russland nichts entgegenzusetzen. Und so weiter.

  • Dieser Schneppe macht einen auf Pandemiepapst, dabei ist er bei der erstbesten Gelegenheit, nämlich im Sommer 2021, nach gerade mal 1,5 Jahren Pandemie, alleine in ein Nachbarland mit sehr niedriger Inzidenz gereist und hat da unsolidarisch seinen Spaß gehabt. Wasser predigen, Wein saufen. Widerlich!

    Das ist so, wie Usern nachzusteigen, die sich für weniger CO2 - Emissionen einsetzen, ob sie in der Vergangenheit mal mit dem Verbrenner zum Maschsee gefahren sind?

    Frage nicht für einen Freund!

    :verliebt:

    • Offizieller Beitrag

    Alte:r was ist denn hier los?

    Ich habe Verständnis dafür, dass die gegenwärtige politische Situationen unterschiedliche "Aggregatzustände" hervorrufen kann und dass das dann reibt.
    Aber Zoff-Thread hin, Zoff-Thread her - das ist doch kein (akzeptabler) Grund, sich hier so anzugehen.

    Woanders auch nicht, ja ja.

    Reißt Euch mal am Riemen! Wie so...erwachsene Leute vielleicht mal!

    Menschensknder!

    (Verwarnungen gibt es per PN)

  • "Witzigerweise" ist das Schreiben ja auch auf gestern datiert...da hat wohl jemand nicht mit gedacht. Aber ja, eine riesengroße Farce und hoffentlich geht es gut aus für die Ukraine.

  • Gerade in den Nachrichten bei RTL Direkt Bilder von der Waffenausbildung in Kiew gesehen. Im Hintergrund wehte neben der ukrainischen Flagge die bereits von mir angesprochene rot schwarze Flagge des sogenannten Rechten Sektors (ultranationalistisch, rechtsextrem).

    Bleib ohne weitere Erwähnung.

  • Da sich hier um den Wortlaut der Putinrede gestritten wurde, hier ein Link zur offiziellen Übersetzung in englisch: http://en.kremlin.ru/events/president/news/67828

    Der Inhalt bleibt starker Tobak, so als würde Deutschland jetzt das Heilige Römische Reich zurückfordern.

    Ich gehöre hier wohl zu den jüngeren Usern, die sich nur noch höchst schwach an die Existenz einer Sowjetunion erinnern. Eine ganze Generation in der Ukraine hat diese nicht einmal mehr kennen gelernt. Dass Putin dieser die Existenz abspricht, zeigt auch, dass er neben vielem anderen auch ein Gerontokrat ist.

  • Markian Dobczansky auf Twitter, deeple-Übersetzung aus dem Englischen, Thread:

    Zitat

    Da in den neuesten Nachrichten die Verwundbarkeit von Charkiw erwähnt wird, möchte ich einige Gedanken über die dynamische, multiethnische Metropole der Ukraine mit 1,4 Millionen Einwohnern, 40 km von der Grenze zwischen der Ukraine und der Ukraine entfernt, mitteilen. Es ist eine Stadt, die ich liebe und um die ich mir große Sorgen mache, da ich ein Jahr lang in ihren Archiven gearbeitet habe.

  • Aus Zelenskys Ansprache von heute, dieser Teil an die Russen auf Russsisch:

    "Sie sagen euch, dass diese Flamme das ukrainische Volk befreien wird, aber das ukrainische Volk ist frei. Sie erinnern sich an ihre Vergangenheit und bauen ihre Zukunft auf", sagt Zelensky. "Die Ukraine in den Fernsehnachrichten und die echte Ukraine sind zwei völlig verschiedene Länder. Unseres ist real."

    (Twitter, im original englisch.)

  • Ich würde das im Ukraine Faden angerissene Thema gerne hierhin verfrachten und unabhängig von den täglichen Entwicklungen diskutieren können.

    Grundsätzlich gefällt mir eine pazifistische Einstellung viel besser, als eine zu Gewalt neigende. Wie andere auch, tue ich mich aber sehr schwer damit, mir die praktische Umsetzung vorzustellen. Wenn da jemand kommt und meine Heimat okkupiert, nehme ich das widerstandslos hin?

    Woraus entwickelt sich für mich eine Perspektive, wie ich wieder selbstbestimmt und autark leben kann?

    Liegt die Hoffnung darin, das am Ende der Aggressor meine Gewaltfreiheit erkennt und respektiert?


    und last but not least, die Frage, die auch Exil schon formuliert hat, wie verteidigt man eigene Wertvorstellungen?

  • Ich denke, das Thema Berufsarmee - Armee mit Wehrdienstleistenden passt besser hier her.

    Warum bin ich für eine strikte Berufsarmee?

    Eine Wehrdienstarmee geht davon aus, dass es eine klassische Invasion geben würde wie jetzt durch Putin in der Ukraine. Eine solche halte ich aber inzwischen für nahezu ausgeschlossen, da so etwas ja nur Sinn haben kann, wenn ein Aggressor frei im angegriffenen Gebiet operieren kann. Nun hat die NATO aber zahlenmässig weit überlegene Luftstreitkräfte (wenn sie denn dann einsatzbereit sind), d.h., ein solcher Konvoi wie gerade in der Ukraine wäre nach meiner Einschätzung überhaupt nicht möglich. Und deswegen denke ich, dass wir keine große Menge an Praktikant:innen (es gibt ja keinen Grund mehr, die Wehrpflicht nur auf Jungs zu beziehen) brauchen.

    Was wir aber brauchen sind Berufssoldaten, die die notwendigen Fachkenntnisse und Erfahrungen über Jahre erworben haben, um hochkomplexe Waffensysteme in einem sehr schwierigen taktischen Umfeld zu beherrschen. Und sie sollten eben diesen Beruf auch mit voller Überzeugung gewählt haben - mit der Überzeugung, damit mehr als nur ein Land zu schützen, sondern ganz bestimmte Werte.