Politischer Zoff-Thread oder so

  • musketeer54: ich verstehe ja was du meinst, aber eine ideologiefreie Diskussion ließe sich doch feststellen, wenn jemand bereit ist seine Meinung auch Anhand guter Argumente zu verändern.

    Ein Beispiel für ideologische Ansichten ist der User, der auf den Beitrag reagiert hat, indem er es für wichtig hält den politischen Gegner zu provozieren und wenn sich diese provozieren lassen, dann ist das wichtiger als das Kindeswohl.

  • Diskussionen können doch gar nicht ideologiefrei sein. So etwas wie eine neutrale Mitte, für deren Existenz ja immer wieder der Konservatismus herangezogen wird, gibt es nicht.

  • Nun ist doch aber so, dass "gute Argumente" stets im Auge des Betrachters liegen.

    Man kann Argumente schon qualifizieren. Innere Kohärenz, äußere Kohärenz, Logik, Faktenbasiertheit wären einige Beispiele.


    Eine Sache sei gut, solange sie bestimmte Menschen provoziere ist zum Beispiel kein Gutes Argument. Das kann man objektiv so behaupten.

  • Ein Beispiel für ideologische Ansichten ist der User, der auf den Beitrag reagiert hat, indem er es für wichtig hält den politischen Gegner zu provozieren und wenn sich diese provozieren lassen, dann ist das wichtiger als das Kindeswohl.

    War ich damit gemeint?

  • Der Deutschlandfunk mit einem sehr guten Feature zu Wikileaks


    Wikileaks zwischen Verfolgung und Propaganda - Collateral Fake?
    Weil er Staatsgeheimnisse ins Netz stellte, wird Julian Assange seit mehr als zehn Jahren von den USA gnadenlos verfolgt. Was ist aus seinem Projekt geworden?…
    www.hoerspielundfeature.de


    Transkription


    https://assets.deutschlandfunk.de/bbb3db36-2b35-494e-b7c6-97bc78bf696e/original.txt


    Daraus:


    Zitat

    Ich brauche etwas Zeit, um es zu begreifen: Der Betreiber der weltweit wichtigsten Enthüllungsplattform, das Symbol für die bedrohte Meinungsfreiheit, stellt sich im neuen staatlichen Auslandssender Russlands vor, als Moderator auf Russia Today. "The World of Tomorrow" nennt sich die Sendereihe, die er präsentiert.

    Und unter seinen ersten Gästen, ist ein eingeschworener Feind des arabischen Frühlings. Einer, der Machthaber Assad die Bodentruppen stellt.

    Ausführlich kann Nasrallah erläutern, weshalb eigentlich er den wahren Freiheitskampf führt und weshalb Israel kein Recht zu existieren hat.

    Wikileaks hat sich vor den Karren Russland spannen lassen

  • Nun ist doch aber so, dass "gute Argumente" stets im Auge des Betrachters liegen.

    Man kann Argumente schon qualifizieren. Innere Kohärenz, äußere Kohärenz, Logik, Faktenbasiertheit wären einige Beispiele.


    Eine Sache sei gut, solange sie bestimmte Menschen provoziere ist zum Beispiel kein Gutes Argument. Das kann man objektiv so behaupten.

    Ich finds halt geil, wenn sich Protofaschisten, Rechtspopulisten oder Rechtskonservative aufregen. Sind ja nun alles nicht der Typus von Mensch, der unsere Welt zu einem besseren und, vor allen Dingen, humaneren Ort macht. :(


  • "Der alte weiße Mann auf der Kabarettbühne versucht stattdessen, sich mit seinem Publikum unter dem diffusen Gefühl des Credos „Man darf ja nichts mehr sagen!“ zu verbünden. Und das schafft Dieter Nuhr zumindest im Fernsehstudio während der Aufnahme seiner Show. Das ist auf eine morbide Art und Weise sogar beeindruckend: Denn während Dieter Nuhr seinem Publikum den vollen Sermon präsentiert, was man heute ja nichts mehr sagen darf, befinden sich alle Beteiligten noch immer in einem Fernsehstudio, in dem aufgezeichnet wird. Und so dürfen der Kleinkünstler vom Niederrhein und seine Gäste in der mittlerweile 15. Staffel wöchentlich zur besten Sendezeit 45 Minuten lang ungefiltert ihren Stuss in die Kameras der ARD stammeln. Und das ist nicht nur das Gegenteil einer „Man darf ja nichts mehr sagen!“-Zensur. Es ist zudem auch brandgefährlich.


    Die Logik ist gleichermaßen perfide wie menschenverachtend: Nicht-diskriminierende Sprache und das Reflektieren gesellschaftlicher Strukturen vor einem postkolonialen Hintergrund stellt Nuhr mit einer faschistischen Ideologie gleich, die für den Holocaust verantwortlich ist. Dass Dieter Nuhr in diesem Zusammenhang auch noch anfängt, vom „Rassismus gegen Weiße“ zu sprechen, ist nicht nur eine Relativierung der Taten des Dritten Reiches, sondern offenbart gleichsam, wie sehr der Kabarettist eine weltoffene und plurale Gesellschaft verachtet."

  • Dieser korrupte, mit Botox vollgepumpte Clown dürfte auch gerne langsam mal elendig an Krebs verrecken. Gerne am Kehlkopf, dann hält er wenigstens seine Fresse. :kotzen:




    Berlusconi: Putin wurde zu Krieg "gedrängt"
    Italien wählt an diesem Sonntag ein neues Parlament. Kurz vorher sorgt Forza Italia-Parteichef Berlusconi mit einer Behauptung für Aufregung: Kremlchef Putin…
    www.tagesschau.de

  • Ist halt die Frage, ob man Leuten wie Trump, Bolsonaro oder z. B. den Maskendealern Krebs wünschen darf. Ist nicht jeder Mensch wertvoll?

  • Weil man jemand Krebs wünscht, heißt das, man ist in dem Fall auch pro Todesstrafe?


    Da fehlt mir ein wenig das Feingefühl. Ansonsten bin ich bei Carpaccio.