Politischer Zoff-Thread oder so

  • Geb ich ihm/ihr gerne, wenn er/sie erkennen lässt, Politik nicht nur zur eigenen Wiederwahl zu betreiben. Der CDU gestehe ich sogar etwas Profil zu, bei der SPD hab ich keine Ahnung, wofür die derzeit eigentlich so stehen.

  • In den heimischen Gazetten werden seitenweise Artikel geschrieben, was man aus der Ungarnwahl lernen könnte, um Rechtspopulisten zu besiegen oder wenigstens zu dezimieren. Wäre wirklich schön, wenn sich das ein paar Verantwortliche in den Parteizentralen mal anschauen würden. Vor allem wären die anstehenden Landtagswahlen ein gutes Testfeld, da diese ja ohnehin verheerend für die bestehenden Parteien ausfallen werden.

    Was lernt man denn aus Ungarn? Gewonnen hat nach allen Maßstäben einfach ein anderer Rechtspopulist.

    Siehe: https://verfassungsblog.de/beating-populism-with-populism/

  • In den heimischen Gazetten werden seitenweise Artikel geschrieben, was man aus der Ungarnwahl lernen könnte, um Rechtspopulisten zu besiegen oder wenigstens zu dezimieren. Wäre wirklich schön, wenn sich das ein paar Verantwortliche in den Parteizentralen mal anschauen würden. Vor allem wären die anstehenden Landtagswahlen ein gutes Testfeld, da diese ja ohnehin verheerend für die bestehenden Parteien ausfallen werden.

    Was lernt man denn aus Ungarn? Gewonnen hat nach allen Maßstäben einfach ein anderer Rechtspopulist.

    Siehe: https://verfassungsblog.de/beating-populism-with-populism/

    Also, das meiste, was ich so gelesen habe, geht in diese Richtung:


    Aufhören, sich auf den ausgerufenen Kulturkampf einzulassen, der sich darum dreht, dass man Leute überzeugen könnte, sich nicht vor Migration zu fürchten, die es ablehnen, sich selbst verändern zu wollen. Dieses Thema kann man nicht gewinnen. Anstattdessen besser andere lebensnähere, regionale Themen in den Vordergrund rücken und hier auch konkrete Punkte vorschlagen. Die Themen liegen auf der Straße (Bildung, Infrastruktur, Gesundheit)

    Korruption bekämpfen. Bei uns wäre es wohl eher, unsinnige Doppelstrukturen benennen, Bürokratieabbau mal ernst und konkret angehen, warum nicht eine Föderalismusreform vorstellen. Und den elendigen Lobbyismus eindämmen.

    Sich gezielt dem ländlichen Raum mehr widmen, wo sich die meisten Menschen abgehängt fühlen, weil die abgehobenen Debatten Berlins da nichts mit der Lebensrealitat zu tun haben.

    Und die Vorteile eines starken Europas mehr betonen. Eine positive Vision schaffen und sich endlich mal für etwas starkmachen anstatt immer nur gegen irgendetwas der Anderen sein.

  • Magyar hat allerdings betont den Asyl- und Migrationspakt der EU auch nicht umsetzen zu wollen. Genauso wie Ukraine-Hilfen.

    Sich gezielt dem ländlichen Raum widmen ist allerdings genau das, was Orban (erfolgreich) gemacht hat.

    Außerdem hat er sich stark von der alten Opposition abgegrenzt und verfolgt eher ein Politikkonzept wie Sahra Wagenknecht.

    Insgesamt haben die politischen Kommentatoren vielleicht mehr ihre eigene Wunschliste abgearbeitet als sich mit den Positionen des Kandidaten auseinandergesetzt. Insgesamt dürfte sich der Fall Ungarn überhaupt nicht als Blaupause eignen. Zumal in Deutschland der mediale Konsens besteht, dass man auf gar keinen Fall irgendwelche Positionen von Populisten übernehmen dürfe, gleichzeitig ist das aber die Strategie die erfolgreich in Ungarn gewesen ist.

  • "Sich gezielt dem ländlichen Raum widmen ist allerdings genau das, was Orban (erfolgreich) gemacht hat."

    Ernsthaft? Was genau hat er für den ländlichen Raum verbessert?

  • Hab da auch keine Ahnung.Aber das war wohl mal, wenn ich das lese.

    Zitat

    Im Vorfeld der Wahl galten vor allem ländliche Regionen als Hochburgen der Fidesz. Als entscheidend wurde daher eine Handvoll Kreise angesehen, in denen sich städtische und ländliche Gebiete mischen und wo es bei der vergangenen Wahl im Jahr 2022 knapp war. Doch wider Erwarten lag Tisza auch in den meisten ländlichen Regionen klar vorn. Sogar im Wahlkreis Fejér 03 westlich von Budapest, wo sich Orbans Heimatort Felcsút befindet, verlor seine Fidesz
    https://www.rnd.de/politik/orbans…OXQCYHBUKI.html

  • der durchschnittliche Pendler spart durch die 17 Cent Tankrabatt ca 5 € pro Monat, wenn der Rabatt überhaupt beim Kunden ankommt. Macht glatte 10 € für die anvisierten 2 Monate.

    Ich denke, wenn jeder Kunde an der Tankstelle eine Bunte Tüte bekäme, würden sie sich mehr freuen.

  • Ja das ist immer ... bei Entlastungen "kommt nichts bei rum" und bei Erhöhungen "macht uns das arm".

    Bei Deiner Rechnung kostete diesen Pendler eine Erhöhung des Spritpreises um 70 ct (1,70 EUR zu 2,40 EUR) rund 21 EUR/Monat. Also einen Euro/Tag. ;)

  • Jetzt mal nicht so undenkbar. Ich z. B. fahre etwas mehr km. Ich spare sogar das doppelte deiner errechnet Ersparnis.

    da ich ja gerne in Bier rechne, kann ich mir also in den zwei sogar ein Kiste Bier kaufen. Im Angebot vielleicht sogar 1,5.


    Ich glaube ich beantrage auch mal dieses Lifestyle Teilzeit. Ich kann es mir ja wohl leisten.