Laptop- und PC-Kaufberatung

  • Jetzt also doch einen Laptop für die junge Dame.
    Vorstellung von mir so weit:
    14 - 15 Zoll
    Mattes Display
    Core I5
    8 GB RAM
    SSD (256 GB)
    Win 10


    So weit, so gut?


    Marke: keine Ahnung? Gibt es was wo man die Finger von lassen sollte?


    Offene Frage: Grafikkarte. Onboard , also meisten Intel HD 620 oder separat?
    Preisunterschied scheint gleich ca. 100 € zu sein.
    Lohnt sich die Investition?


    Zocken wird sie nicht.
    Aber beim PC Kauf habe ich bisher immer separate Grafikkarten genommen.
    Sollte ich das beim Laptop auch machen?


    Ich überlege bei dem Preis von ca. 600 €, ob ich meine Tochter nicht umstimmen kann, einen PC zu kaufen. Aber mit dem kann man nun mal nicht chillig Netflix aufm Sofa gucken....


    Lohnt es bei dem Preisbereich sich ernsthaft mit dem Thema 2 in 1 Tablet, convertible zu beschäftigen?

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  • Also ich kann seit Weihnachten "refurbishte" Lenovo-Business-Notebooks empfehlen. Überraschungsgeschenk der Familie.


    Core i5, 256 GByte NVMe-SSD (ich habe den zusätzlichen freien Schacht noch mit einer 2,5''-SATA-SSD mit 500 GByte bestückt), 8 GByte RAM und neben Onboard- auch eine Nvidia-Grafikkarte. Mit DVD-Laufwerk und Fingerabdruckscanner. Mitgeliefert war außerdem Windows 10 Pro, d.h. beispielsweise inklusive Bitlocker, um die Festplatte zu verschlüsseln.

  • Hatte ich auch schon mal drauf geschaut, da war mir die Preisdifferenz zu einem neuen aber jetzt nicht soooo groß.
    Oder ist das eine so viel bessere Qualität wie die üblichen Verdächtifen Asus, Acer etc.

  • Lenovo Business ist schon ein anderer Schnack, was Erweiterbarkeit und Langlebigkeit/Solidität angeht.


    Ggf. auch mal nach einschlägigen Tests gucken hinsichtlich Emissionen. Sowohl ungewöhnliche erwärmung (auf den Knien beim Couchgucken) als auch ein hochfrequenter bzw. dauernd blasender Lüfter sind unglaublich nervig, gerade wenn man im Prinzip "Ruhe" haben will...

  • Besitzt jemand das aktuelle Fire Tablet HD 10? (Nicht die Vorgängerversion!)

    Wenn ja, wäre es super nett mal für mich zu gucken, in welcher Auflösung es Netflix anzeigen kann.

    Hier der Link zum Netflix Testbild:

    Test Pattern


    Hintergrund: die meisten Tablets (und Handys) können Netflix eben NICHT in HD anzeigen, da sie kein Widevine Level 1 besitzen. Auf den herkömmlichen Android-Tablets kann man das auch mit der App DRM Info testen, da wird dann unter anderem das Widevine Level angezeigt. Nur unter dem Amazon Betriebssystem kann man das halt nicht so einfach installieren.


    Ich habe das gerade auf zwei anderen Tablets 1:1 getestet mit Auflösung in Full HD und ohne, das sind Welten.

    Einmal editiert, zuletzt von mabuse ()

  • Kann jemand von zu den HP Envys sagen? Ich hätte "Lust" auf ein Convertible. Anwendungsbereiche wären Surfen, Filme gucken, Office, Fotos bearbeiten, mit dem Stift schreiben... Sind die Dinger brauchbar? Benötigt man mehr als die Intel-Grafik? Gibt es Alternativen?

  • Ich habe jetzt seit knapp einem Jahr das Acer Switch 3 im Einsatz als Lehrer. Nicht zu groß, aber für alle Zwecke in der Schule zu gebrauchen. Sei es für eine Präsentation, eine digitale Tafel/Whiteboard, oder aber als "Laptop" um Dokumente zu erstellen/bearbeiten.

  • Das ist aber ein klassischer Laptop, nicht 360°, richtig?


    Edit: Switch und Swift verwechselt. Aber ein 360°-Ding es es dennoch nicht.

    Einmal editiert, zuletzt von sasa ()

  • Kennt sich jemand mit Rechnern aus und kann netterweise ein wenig beraten …? Mein Sohn fängt demnächst ein Studium an und möchte sich einen PC zulegen. Sein Laptop reicht ihm aus irgendwelchen Gründen nicht mehr aus. Ich denke, die Zockerei – er ist jetzt 17 – ist hier ein wesentliches Motiv. Egal. Er hat sich bei dubaro.de einen Rechner konfiguriert, den er auch zum Teil selbst bezahlt. Kostenpunkt: 999 Schleifen. Hier fängt’s schon mal an – dubare.de kenne ich nicht und Windows-Rechner sind für mich böhmische Dörfer.


    Seine Konfiguration:

    - PROZESSOR: AMD Ryzen 5 3600 mit 6x 3.6GHz / 4.2GHz Turbotakt

    - CPU KÜHLER: COSMO COOL LC-CC-120-RGB

    - MAINBOARD: ASRock B450 Pro4

    - GRAFIKKARTE: 8GB XFX RX5700XT THICC II

    - ARBEITSSPEICHER:16GB (2x8GB) G.Skill DDR4 3000MHz AEGIS

    - FESTPLATTE: 480GB Patriot Burst SSD (L: 560MB/s - S: 540MB/s


    https://www.dubaro.de/GAMING-P…EATIVECKE-1000::3748.html


    Vielleicht schaut einer nur kurz auf die Konfiguration und kann sagen, für den Preis okay oder aber geht gar nicht. Mir fehlt’s hier leider am grundlegenden Technik-Verständnis. Grafikkarte und Arbeitsspeicher müssten ja eigentlich auch im Jahr 2019 so noch ausreichend sein, oder?

  • Ich kenne mich auch nicht damit aus. Aber wenn ich eine Homepage eines PC-Ladens besuche und dort nach Spiele-PCs suche, dann finde ich auch welche für deutlich weniger als tausend Schleifen. Geht bei 230 Euro los und nach oben hin ist natürlich alles offen.


    https://kcn-computer.com/de/pc-systeme/gaming-pc-set-639/

    (Das ist so ein Laden wie MC Computer in der Langen Laube. MC war vor 20 Jahren ein heißer Tip, keine Ahnung, ob er heute noch was taugt. Die Homepage von KCN finde ich für diese Zwecke übersichtlicher als die von MC.)


    Die günstigeren haben dann keine 8 Gigabyte-Grafikkarte. Vielleicht ist das Preistreiber. Frag deinen Sohn mal, welches Spiel die meisten Rechnerkapazitäten braucht. Und ob es dann diese Grafikkarte sein muß. Über die Homepage "Can you run it" kann man testen und nachsehen, welcher PC welches Spiel händeln kann.


    https://www.systemrequirementslab.com/cyri


    Generell wäre meine laienhafte Einschätzung: Jawoll, irgendeine Art von Computer im Haushalt ist eine sehr nützliche Sache. Gegen das Daddeln an sich ist auch nichts einzuwenden. Aber ein Spielecomputer für tausend Euro ist für mich persönlich wie eine Original Fender E-Gitarre. Es gibt Menschen, die Wert auf sowas legen. Für sie ist es schön oder sogar wichtig. Für mich ist es leicht entbehrlicher Luxus. Ich habe aber auch nie professionell Gitarre gespielt oder kompetitiv Spiele gezockt. Das heißt, ich spiele zu schlecht Gitarre, als daß eine Gitarrenmarke, Verstärkermarke oder Saitenmarke aus meinem Geschrammel den neuen Eric Claption machen könnte. Und wenn ich beim Zocken verloren habe, dann lag das nicht am ruckelnden Bild, sondern an meiner fehlender Übung, fehlendem Talent, fehlendem Ehrgeiz. Ich habe nur zum Zeitvertreib gespielt, nicht um Turniere zu gewinnen.


    Der entscheidende Unterschied zwischen PCs und E-Gitarren ist allerdings: Bei PCs geht der technische Fortschritt immer weiter, die Komponenten werden jedes Jahr billiger oder bieten mehr fürs Geld. In zehn Jahren ist der teuerste Spiele-PCs von heute wertlos. E-Gitarren hingegen werden nicht besser. Sie können wertvolle Sammlerstücke werden. Die berühmtesten Gitarren sind irgendwie alle Baujahr 50er Jahre.


    Kurz: Klar, wahrscheinlich ist die Kiste cool. Aber noch wahrscheinlicher ist, sie tut in der Konfiguration nicht Not.

  • Ich würde mich mal in den einschlägigen Foren umschauen, wie z.B. bei forumdeluxx.

    Entweder orientiert man sich da an den vorhandenen Anfragen oder eröffnet selber einen Thread. Da wird einem immer geholfen. Beim eröffnen eines Threads am besten den Fragenkatalog ausfüllen, den es da gibt, um direkt klar zu machen, was gesucht bzw. gewünscht ist.


    Zu den einzelnen Komponenten kann ich leider nichts genaues sagen, da ich nicht mehr auf dem neusten Stand bin, was die Technik angeht. Aber beim RAM, dem Grafikkartenmodell und der SSD könnten eventuell noch Verbesserungen möglich sein. Das sind eigentlich immer Teile, wo man ne Menge Leistung rausholen kann, einfach nur weil man zu einem anderen Modell wechselt (bei den Grafikkarten z.B.). Eine weitere Festplatte (HDD) als Datengrab würde ich auch noch hinzufügen.

    Wie gesagt, einfach mal in die Expertenforen gucken.


    Die Seite dubaro kenne ich selber nicht. Beim kurzen stöbern im Forum, wurde sie aber auch verlinkt, kann also nicht ganz schlecht sein. Da gehen dann natürlich immer ein paar Euro für den Zusammenbau drauf. Wenn man sich das selber zutraut, sollte man sich einfach die Komponenten bestellen und selber zusammen bauen. Gibt es auch genug Anleitungen für.

  • ...

    (Das ist so ein Laden wie MC Computer in der Langen Laube. MC war vor 20 Jahren ein heißer Tip, keine Ahnung, ob er heute noch was taugt. Die Homepage von KCN finde ich für diese Zwecke übersichtlicher als die von MC.)

    ...

    OT: Die goldenen Zeiten der Langen Laube als Hannovers Silicon Valley sind vorbei. Von den ganzen Läden (TFT, MC, F16 etc.) ist noch einer da - und sieht von außen eher...nun ja...komisch aus.

  • Hey Pokalheld, da bin ich grundsätzlich bei dir. Aber der junge Mann hat gejobbt und gespart und wird neben Geburtstagsmarie zumindest zu einem guten Teil sein eigenes Geld investieren. Mir geht es nur darum, den größten Unfug zu vermeiden und hier im Forum schien es mir ein paar Spezialisten zu geben, die dafür ggf. ein Auge haben könnten.

  • Es gibt einen Thread (diesen hier) nur für die Kaufberatung bei Computern. Da ist dein Anliegen besser aufgehoben. Stephan hat das ganze Gespräch passend verschoben. Du bist hier also jetzt richtig.

  • Aha! War eben voll verwirrt. Danke! Das ist mit den Threads offenbar sehr ausdifferenziert ? Vielen Dank trotzdem für die Infos bis hierhin.

  • Was für ein Studiengang soll es denn werden? Was technisches oder Grafikdesign? Oder doch eher Geisteswissenschaften?


    Typischerweise sind aber in keinen Studiengängen außer vielleicht Informatik, Physik, Maschinenbau, Grafikdesign die Anforderungen an einen PC höher als dass das nicht ein Standardbürorechnee könnte.


    Prinzipiell würde ich aber mittlerweile von einem stationären PC abraten und ein nicht zu kleines Notebook oder ähnliches empfehlen. Kann man eben auch mit zur Uni nehmen, wenn man dort mal was arbeiten will oder muss.