Alltagsfragen

  • Google Schmuckgutachter

    Wahnsinn! Die machen sich echt überall breit...


    Google Maps, Google Calendar, Google Übersetzer, Google Flights - und nun Google Schmuckgutachter!


    Fucking Universalgenie, dieses Google!

  • Frage: wie dosiert man Flüssigwaschmittel eigentlich richtig? Meine Angetraute kauft immer das Zeug von Frosch und dosiert nach Gefühl. Ich will wissen wie viel man tatsächlich benutzen muss.


  • Update: Heute morgen bekam ich überraschenderweise eine Mail von Amazon. Die Dame aus dem Chat meinte damals noch, dass jemand mich deswegen anschreiben würde. Hm, 3 Wochen später. Toller Kundenservice!


    Doch auch diese Antwort war für den Poppes. Sie lautete nämlich:


    Guten Tag Herr XYZ,

    wenn wir Ihre persönlichen Daten nicht validieren können, ein überfälliger Betrag für eine vorherige Monatsabrechnung aussteht oder festgestellt wird, dass Sie nicht für den Rechnungskauf berechtigt sind, wird Ihnen während des Bestellvorgangs die Monatsabrechnung nicht angeboten oder kann diese Zahlungart abgelehnt werden.


    Nun mal zu den Fakten: Bei der Erstbestellung wurde die Zahlungsart akzeptiert und meine persönlichen Daten konnten validiert werden. Ich habe die Monatsrechnung auch unverzüglich nach Erhalt beglichen. Trotzdem wurden, auch nach Vermerk des Zahlungseingangs in der Übersicht der Bestellung, weitere Bestellversuche abgelehnt. Und das innerhalb nur weniger Tage. Habe ich also meine Berechtigung trotz rechtzeitiger Zahlung und ohne andere mögliche Ursachen einfach so verloren? Oder warum kann man innerhalb von wenigen Tagen meine persönlichen Daten nicht validieren? Es hat sich ja nichts geändert bei mir.


    Ich bin mal auf die Antworten auf meine Nachfragen gespannt.

  • Amazon ist nun einmal die beste Option, um möglichst viele Sachen abzudecken. Ich bestelle nicht jeden Monat etwas, aber wenn, dann häufig gleich 10-20 verschiedene Sachen. Keinen Bock, das alles auf bis zu 20 verschiedene Onlineshops zu verteilen.

  • Tja, Amazon will mich offensichtlich trollen. Auf die konkreten Nachfragen meinerseits bekam ich heute eine Antwort, bzw. eben nicht. Denn die Mail war zu 1:1 der Textbaustein der letzten Mail und es wurde somit auf keine meiner Nachfragen auch nur ansatzweise eingegangen.


    Mittlerweile ist mir etwas aufgefallen, was vielleicht der Grund für das Problem sein könnte und was ich unter anderem in meiner letzten Mail auch erwähnt hatte.


    Es ist nämlich so, dass in der Bestellübersicht in der oberen Zeile bei mir bei jeder bezahlten Bestellung der Betrag 0,00 Euro angezeigt wird. Jedoch nur nicht bei der ersten erfolgreichen Bestellung auf Monatsrechnung. Da steht immer noch die Gesamtsumme der Bestellung. Gehe ich jedoch in die Bestellung rein, sehe ich, dass meine Monatsrechnung beglichen wurde. Zudem habe ich ja auch die entsprechenden Nachweise, u.a. durch eine Bestätigung per Mail von Amazon selbst.


    Meine Vermutung daher: Das System erkennt irrtümlicherweise eine noch ausstehende Zahlung meinerseits und lehnt daher erneute Bestellungen auf Monatsrechnung automatisch ab.


    Aber wenn die Damen und Herren von Amazon die Mails nicht richtig lesen und oder verstehen können, dann kann man denen das eben leider auch nicht verständlich machen, bzw. mal erfragen, ob es eventuell daran liegen könnte. Falls da überhaupt ein Mensch dahinter steckt.

  • Das Problem könnte auch an anderer Stelle seine Ursache haben. Bei jeder Zahlung wird Amazon bzw. Amazons Zahlungsdienstleister im Hintergrund eine automatisch ablaufende Bonitäts- und Anti-Betrugs-Prüfung durchführen (und zwar nicht nur bei der Schufa, wenn überhaupt, da kommen noch andere Datenpunkte hinzu). Das betrifft insbesondere Lastschrift und Rechnung. Kreditkarten sind für den Händler (und auch für den Kunden) ziemlich gut abgesichert.


    Lastschriften werden geprüft, weil der Kunde sie bis zu acht Wochen nach Einzug ohne Angabe von Gründen zurückbuchen darf (Rücklastschrift). Der Händler muss sich dann sein Geld im Inkassoverfahren holen. Um das oder gleich den kompletten Zahlungsausfall zu vermeiden, wird die meistens die Bonität bzw. Zahlungswahrscheinlichkeit geprüft. Geht doch was schief, ist der Händler i.d.R. über den Prüfer versichert, dafür zahlt er entsprechende Gebühren pro Zahlung.


    Bei Rechnungskauf ist das Risiko sogar noch höher. Selbst bei einer Monatsabrechnung wie bei Amazon muss Amazon irgendwie auf eine hohe Wahrscheinlichkeit kommen, dass das Konto bei der Abbuchung auch gedeckt ist. Also gibt es wieder eine Bonitätsprüfung. (Bei anderen Händlern mit "normaler" Rechnung ist es ebenfalls Standard, weil der Kunde ja i.d.R. zuerst die Ware bekommt und dann die Rechnung begleicht. Daher kommt es häufig sogar vor, dass der Händler die Rechnung direkt an einen Dienstleister weiterverkauft, abzüglich einer Gebühr. Das nennt sich Factoring. Zahlt der Kunde nicht, liegt das Risiko dafür beim Dienstleister und der Händler hat sein Geld.)


    Woher die Datenpunkte für diese Bonitäts- bzw. Anti-Betrugs-Prüfungen im Einzelnen kommen, ist aber ein gut gehütetes Geheimnis. Macht ja auch Sinn, denn wenn die bösen Mädels und Jungs das wissen, könnten sie den Algorithmus auf Schwachstellen absuchen. Offensichtlich ist der Algorithmus aber nicht perfekt, sondern sperrt auch solvente, zahlungswillige Kunden von bestimmten Zahlungsarten aus. Meine Vermutung ist, dass genau das bei Dir passiert ist. Das Problem ist, dass es dafür gefühlt 1000 mögliche Ursachen geben kann. Manchmal hilft es, ein paar Wochen oder Monate zu warten und dann läuft alles wieder ganz normal.


    Ärgerlich ist allerdings, dass Amazon darauf nicht reagiert. Ich vermute zwar, dass sie ihren Algorithmus mit solchen Fehlern trainieren, damit es auf Dauer weniger grundlos verweigerte Zahlungsarten gibt. Aber den Kunden lassen sie natürlich trotzdem erstmal doof dastehen.

  • Echt beeindruckend, wieviel Zeit man darauf verwenden kann, Amazon Geld in den Arsch blasen zu wollen. Die haben davon genug, deshalb können die es sich leisten, Leute einzustellen, die die Problematik nicht begreifen, weil sie einfach nur irgendeinem Leitfaden folgen.


    Egal. RoterGeier bestellt trotzdem weiter, weil er nicht rausgehen will, wenn es kalt ist und vom Rundumservice des großen Steuerschlupflochexperten zu sehr verhätschelt wurde.

  • Echt beeindruckend, wieviel Zeit man darauf verwenden kann, Amazon Geld in den Arsch blasen zu wollen. Die haben davon genug, deshalb können die es sich leisten, Leute einzustellen, die die Problematik nicht begreifen, weil sie einfach nur irgendeinem Leitfaden folgen.


    Egal. RoterGeier bestellt trotzdem weiter, weil er nicht rausgehen will, wenn es kalt ist und vom Rundumservice des großen Steuerschlupflochexperten zu sehr verhätschelt wurde.

    Lebenszeit ist nun einmal kostbar. Wenn du deine gerne damit verschwendest, in 2-3 Tagen 30-40 Geschäfte abzuklappern, o.k. - Aber ich brauche das wirklich nicht und investiere meine gesparte Zeit lieber in andere Sachen.

  • Im Ernst, aber wieviel Lebenszeit hast du nun mit all deinen Fragen, Überlegungen und dem damit verbundenen Ärger verschenkt und zusätzlich versuchst du auch noch, mit dem ganzen Kack andere Leute dazu zu verleiten, Zeit von ihrer Lebenszeit zu verschwenden. Warum? Aus Missgunst oder nur so, weil's geht?


    (nix für ungut, aber das tat ich jetzt,

    weil's sich gerad so anbot.)

  • Umgekehrt könnte man fragen, ob bjk oder auch Du, blue valentine, bei jedem Einkauf darauf achtet, keinen Monopolisten oder Großkonzern zu unterstützen.


    Ich habe auch eine kritische Einstellung gegenüber Amazon und versuche, mein Bestellaufkommen dort zu minimieren. Aber ich setze mich nicht bei jedem Amazon-Nutzer auf den marmornen Thron auf dem goldenen Hügel und spreche moralisches Recht. Insbesondere dann nicht, wenn ein Nutzer Probleme mit dem Laden hat, die offenkundig nicht an ihm liegen. (Ganz abgesehen davon könnte man auch fragen, ob man andere Menschen mit dieser Keule tatsächlich dazu motiviert, Alternativen auszuprobieren.)


    Im Übrigen könntest Du auf der Schiene wahrscheinlich fünfzig oder mehr Prozent aller Postings attackieren, die nach Produkten, Dienstleistungen oder auch juristischen Hilfestellungen fragen. Und fürs Protokoll: Nein, ich empfand meine Antwort an den Roten Geier nicht als verschwendete Lebenszeit. Zumal sie auch für andere Händler gilt.

    Einmal editiert, zuletzt von Mr. Mo ()

  • Nein, ich achte leider nicht bei jedem Einkauf darauf, auch wenn ich es mir von mir selbst wünschen würde. Bin ja selbst auch Amazon-Kunde. Allerdings nicht in einer derartigen Perversion von 10-20 Artikeln im Monat. Mein Klopapier kaufe ich im Supermarkt oder Discounter und die Prä-Internet-Zeit hat mich auch sonst ganz gut gelehrt, wo ich was bekomme (diese Diskussion ist allerdings eine gute Gelegenheit, meinen Konsum weiter zu überdenken).


    Aber: Wenn mir ein Online-Shop auf den Sack geht (aus welchen Gründen auch immer), dann kaufe ich woanders und heule mich nicht zusätzlich zum Schriftverkehr mit denen noch in Foren aus (weitere "verschwendete Lebenszeit"). Es gibt genügend andere sehr gute Online-Shops, die noch am selben Tag versenden, wenn man bis Mittag bestellt. Einfach so. Ohne Extrakosten und teilweise sogar ohne das anzupreisen.


    10-20 Artikel im Monat. 30-40 Geschäfte. Was für ein Blödsinn. Telefon hat der Troll nicht, was?


    Und ich habe mich schon für so etwas wie kaufsüchtig gehalten.


    Es hat im Grunde genommen auch gar keinen Zweck, auf den Blödsinn, den er hier vom x-ten Account absondert, wieder einzugehen. "Verschwendete Lebenszeit" und so.

  • Jeder darf tun, was er will.


    Es darf auch jeder in seine eigene Scheiße treten.


    Aber wenn er dann anschließend darüber rumjammert, anstatt einfach nicht in seinen Weg zu kacken, dann kann ich das nun mal nicht bemitleiden, geschweige denn andere Ratschläge geben, als sein Scheiß-Verhalten zu überdenken.


    Und das mach ich eben auf meine Weise.

  • Es fällt mir schwer, die neuerdings exzessive Verwendung des Konzepts "Troll" nachzuvollziehen.


    Ihr (1) hasst Amazon und deswegen (2) hasst ihr Leute, die beim Einkaufen bei Amazon ein Problem haben und deswegen (3) sind das Trolls, wenn sie drüber schreiben?


    Teil 1 und Teil 2: Okay. Wenn es Euch beliebt. Aber diese ganze Erregung und Teil 3 verblüffen mich.


    Ist das "the new normal"? Moralische Kämpfe um jeden Alltagsscheiß? Verbunden mit Exklusion ("Troll")? (Ja, dies ist eine Alltagsfrage.)

  • Ich kenn das auch von anderen Themen her. Wurde auch mal wegen Amazon angemacht, ich hol da ein Paket ab, öffne es an der U-Bahn Haltestelle, schmeiß den Karton dort in den Müll, da sagt eine wildfremde Frau: "Sie wissen aber schon dass Amazon schlechte Arbeitsbedingungen hat?" Ich reagiere gar nicht darauf da sagt ihr Mann: "Manche lernen es einfach nicht." Ab in die Bahn zur Arbeit und meinem Kollegen davon erzählt, er fand es übergriffig.


    Ja, das ist das "neue Normal", für einige zumindest, kennst doch sicher auch den Begriff SJW.