Alltagsfragen

  • Für außergerichtliche Vertretung könnte sie zum zuständigen Amtsgericht ihres Wohnorts gehen und Beratungshilfe beantragen.


    In gerichtlichen Verfahren kann man dann Verfahrenskostenhilfe beantragen, wenn man a) bedürftig ist und b) die Rechtsverfolgung Erfolgsaussichten hat. Den Antrag kann eigentlich sinnvoll nur ein Anwalt stellen. Wenn sie keine Verfahrenskostenhilfe bekommt, muss sie - etwas verringerte - Anwaltskosten aus eigener Tasche zahlen.


    Warum das Jugendamt es ablehnt, auch ihren Unterhalt geltend zu machen, verstehe ich nicht.

    Wenn die nicht verheiratet sind, geht es um Unterhalt nach § 1615l BGB, dafür ist die Beistandsschaft meines Erachtens nach zuständig. Jedenfalls habe ich aktuell so einen Fall.

    Gerichtlich kann das Jugendamt dann aber nicht tätig werden, da müsste dann wieder ein ANwalt herhalten.



    Bitte korrigiere mich ggf., 4no1.

  • Das würde ich nie wagen, Hedemann.


    Edit: Mit der vorgerichtlichen Beistandschaft hatte ich naturgemäß noch nie zu tun, habe aber keine Zweifel an der Richtigkeit Deiner Darstellung.

    Bereits den VKH-Antrag bei Gericht sollte sie mit ihrem Anwalt stellen, der dann im Wege der VKH beigeordnet wird. Das wird zweckmäßig bereits in einem Schriftsatz zusammengefasst. Die Gegenseite erhält dann formlos Gelegenheit zur Stellungnahme zum VKH.-Antrag. Wird der im Anschluss positiv beschieden, geht das Unterhaltsverfahren erst richtig los und die Antragsschrift wird (diesmal förmlich) zugestellt.

    Diese Antragsschrift, also die Einleitung des gerichtlichen Verfahrens, sollte auch deshalb bereits von einer Anwältin/einem Anwalt sein, weil Verfahren nach § 1615 l BGB durchaus anspruchsvoll sein können.


    Wird, wie meist nach positivem VKH-Beschluss (oder der Einzahlung eines Gerichtskostenvorschusses), das förmliche Verfahren eröffnet, herrscht ohnehin Anwaltszwang, wie in allen Verfahren vor der Familienrichterin/dem Familienrichter, wenn es um Geld geht. Ausnahme: Einstweilige Anordnungen.

    2 Mal editiert, zuletzt von 4no1 ()

  • Vielen lieben Dank euch allen für die ausführlichen Infos!


    Ich kann es auch nicht verstehen, warum das Jugendamt nicht so wie erhofft handelt aktuell, bin aber auch nicht voll drin im Ganzen und in solchen Themen generell (zum Glück) auch nicht.


    Ich gebe alles aber direkt so weiter und hoffe, ihr kann dann mit ihrem Problem geholfen werden. :)

  • Vielleicht weil die nur die Liste der Chats unübersichtlich lang machen. Ich hab auch einige entfernt, die nur noch als Karteileichen dahinvegetieren. Ist aufgeräumter so.

  • Ich bin in Wien und stelle erstaunt fest, dass morgen der Nationalfeiertag begangen wird. Was ist zu erwarten? Panzerparade? Werden dem jubelnden Volk die Atomwaffen präsentiert? Wird dieser Kurz durch die Stadt getrieben und alle rufen "Schande"?

  • Wichtig ist, dass Du alle mit "Gruerzi miteinand'!", dem traditionellen österreichischen Nationaltagsgruß grüßt, ansonsten wäre das respektlos.

  • Ich weiß nicht, was am Nationalfeiertag in Wien so abgeht. In Tirol, wo ich gelegentlich den Nationalfeiertag verbringe, gehen die Menschen „am Berg“ und sagen „Griaß di“. 😉

  • erdinger ,na hoffentlich läuft dir dann kein Magdeburger hier über den Weg...;)


    Spaß beiseite, es wird halt in der Stadt einiges los sein, Tag der offenen Tür in Ministerien, Museen etc.


    Heute Abend ist am Gürtel die "Gürtelconnection", das heißt es haben am Gürtel alle Clubs gemeinsam auf und es finden zahlreiche Konzerte und anschließend Partys statt. Man zahlt einmal eine Spende (mind. 5€) und kommt dann überall rein.

    Ist eigentlich immer eine gute Sache.


    Mehr Infos: https://www.guertelconnection.at/

  • Wichtig ist, dass Du alle mit "Gruerzi miteinand'!", dem traditionellen österreichischen Nationaltagsgruß grüßt, ansonsten wäre das respektlos.

    Wo ist @carparccio, wenn man ihn braucht?

  • Hier bin ich. Hatte das heute früh schon gelesen. Ich hätte das auch eher hier verortet. Wie man im Nachbarland grüsst weiss ich nicht. Ausser Servus, das kenne ich.

  • Bei Servus und Servas ist aber auch Vorsicht geboten...dies wird meist genutzt wenn man die zu grüßende Person kennt, vor allem das zweite.

    So kommt schon Mal die Nachfrage "Kennen wir uns?"