• Ich bin heute Abend über „The lobster“ gestolpert und hab mich sehr amüsiert. Netflix zeigt den.

    Fand ich ganz schlimm und habe nach einer Dreiviertel Stunde aufgegeben.Trotz Colin Farrell.

  • Trautmann hat mir auch sehr gut gefallen.

    Tolle Story und schön umgesetzt.


    Joker hab ich mich bisher einfach nicht getraut zu sehen.

    Da hätte ich Sorge, dass der mich gefühlsmäßig einfach zu sehr runterzieht.

  • Joker ist mE ein absolutes Muss. Nicht nur, weil es ein grandioser Film ist, auch, weil mal eine Comic-Verfilmung was zu dieser Zeit zu sagen hat, was eine absolute Ausnahme ist. (Naja, okay, eine klassische Verfilmung ist es nicht, eher eine Neuinterpretation, was das aber noch spannender macht.)

  • Jemand sagt, dass er/sie den Film lieber nicht gucken würde, weil er einen Trigger darstellen könnte und der erste Satz danach sagt, dass der Film "ein absolutes Muss" wäre. Dieses Taktgefühl, einfach großartig :herz:

  • War heute jemand bei der Premiere von Nachschuss?

    Du meinst sicher Nahschuss?


    Ich finde es ja interessant, dass Madsack doch sehr häufig über Franziska Stünkel berichtet, ich bin mir nur nicht sicher, ob das nur am Hannoverbezug liegt oder sie wirklich so gut ist bzw. wie sie deutschlandweit gesehen wird?

  • Bei Joker bin ich fast eingeschlafen, im Kino.


    Bin hier aber nicht der Maßstab. Selten so einen für mich langweiligen absolut vorhersehbaren ohne Spannung dahin vegetierenden Film gesehen. Entwicklung von Joker war für mich lediglich: Schminke ab, Schminke dran. Sonst 0 Entwicklung. Da hatte Spiderman mehr zu bieten.


    Der einzige war ich nicht der ihn so lahm empfand. Gibt hier wohl aber von mega toll bis eben das was ich empfand so ziemlich alles.


    Nur meine Meinung also nicht gleich einprügeln...

  • Höre ich nicht zum ersten mal.


    Kenne auch nur beide Extreme zu dem Film: Extrem genial oder extrem scheiße/langweilig.


    Ich muss auch sagen, dass ich mich eher bei extrem langweilig sehe.

  • Ich will nicht streiten und natürlich ist es völlig in Ordnung, wenn Du ihn langweilig fandest.


    Aber dem Joker Entwicklung abzusprechen hört sich so an, als seist Du eingeschlafen und das wichtigste wäre an Dir vorbei gegangen. ;)


    Ich bin versucht, nach einer theorielastigeren Erklärung zu suchen, aber ich lasse das mal lieber und bring' was unterhaltsames, dafür aber ausnahmsweise in Englisch.


    SPOILER-WARNUNG, natürlich.


    Wem das zuviel geclowne ist, gleich bei 2:49 starten.


  • Etwas tiefergehend Zizek in einem längeren Artikel.


    Es tut mir auch leid, dass ich das nicht einfach auf ein paar Sätze runterbreche, also sowohl den Film als auch den Kommentar, aber dieser Film ist letztlich viel zu komplex, als dass ich das könnte. (Und ich würde dennoch behaupten, er ist in gewissem Sinne _auch_ einfach, so einfach, dass man vielleicht das Eigentliche übersehen kann.)


    Zitat:


  • Interessant, danke sehr. Also interessant wie immer bei Zizek, aber auch limitiert, ebenfalls wie immer bei Zizek. M.M.n., versteht sich.


    Er interessiert sich halt ausschließlich für Figuren und die Handlungsebene. Bilderaufbau, Schnitte, Szenerien etc. - also im Grunde die ganze "filmische" Arbeit - kommen so gut wie nicht vor. Dabei passieren genau hier doch auch die Figurenzeichnungen, die Narrationen. Weshalb es ihm auch immer einfach ist, alles mit Lacan zu beginnen und abzuschließen.


    Nur als Beispiel etwa hier:

    Einmal editiert, zuletzt von Zackzack ()

  • DVDScot, da muss ich dich enttäuschen, Horrorfilme sehe ich so gut wie nie.

    Schlimmer sind für mich nur noch Zombiefilme.

  • DVDScot, da muss ich dich enttäuschen, Horrorfilme sehe ich so gut wie nie.

    Schlimmer sind für mich nur noch Zombiefilme.

    Sci Fi hab ich empfohlen, nicht Horror.


    mabuse Occupation, Archive, Infini und Extraterrestrial, alles Science Fiction, Aliens, Raumstation, AI, usw...

    3 Mal editiert, zuletzt von Dvdscot ()

  • Huch. Da wollte ich gerade meinen zweiten Beitrag zum Thema löschen, weil zu abgehoben, und dann bezieht sich wirklich mal jemand auf Zizek. :daumen:


    Zackzack, ich glaube, Du hast da was falsch verstanden. Was Du da zitierst, ist eine Position, die Zizek der (liberalen) Linken zuschreibt und direkt im nächsten Satz verneint:


    Zitat

    Or is there also an immanent political necessity in the self-destructive stance embodied by Joker? My hypothesis is that one has to go through the self-destructive zero-level for which Joker stands. Not actually, but one has to experience it as a threat, as a possibility. Only in this way can one break out of the coordinates of the existing system and envisage something really new.


    Er sagt also, dieser selbstzerstörerische Impuls ist gerade notwendig ('an immanent political necessity'), um mit den Koordinaten des existierenden Systems zu brechen.


    Würde gerne mehr dazu schreiben, aber das auf den Punkt zu bringen, ist für mich nicht einfach (weswegen ich gestern einfach faul Zitate reinkopierte), und jetzt muss ich erstmal was anderes machen.