Wat is in Hannover los???

  • Die Keltics, früher Stammgast an der Temple Bar beim Maschseefest, haben auch wieder viel Spaß gemacht. Aber gut, dass wir ein paar gut gekühlt Herri im Rucksack dabei hatten, über das Bierangebot müssen wir ernsthaft reden!


    Heute Abend dann Black Rosie :rocken: ab 21 Uhr auf Bühne C (Maschpark).

  • Was ist denn dein Ziel dabei? Das ist eine der wichtigsten Verkehrsadern für den mobilen Autoverkehr in Hannover. Zur Zeit steht man regelmäßig nicht nur zu Stoßzeiten auf der einspurigen Brücke in Döhren. Sobald es einen Unfall oder Panne gibt, steht man davor oder danach auch, weil der Standstreifen fehlt. Ich muss in die Richtung oft gar nicht beruflich, sondern nur um meine Eltern zu unterstützen.

    Soll ich immer durch die Innenstadt fahren? Wäre das besser? Der Südschnellweg und die Innenstadt muss alles auffangen, was der Maschsee in Ost / West Richtung "verbaut". Gerne eine Fahrradtrasse daneben, aber der automobile Verkehr wird noch Jahrzehnte bleiben.

    Die Verbreiterungen sind, soweit ich weiß, Mindestmaß von zweispurigen Bundesstraßen. Die Natur vor Ort, ist auch heute schon gestört durch Freizeittourismus, Baden, Grillen, Fußballplätze e.t.c.

    Die Planungen sind so alt. Aber fahrt hat euer Thema doch erst aufgenommen, als Onay (zu recht) einen Fahrradweg daneben eingefordert hat.

  • Nils Ich hätte schon Interesse an einer Teilnahme. 20 km würde ich mir schon zutrauen, aber in welchem Tempo wird gefahren? Gibt es Pause(n)?

  • Was ist denn dein Ziel dabei?

    Den unzeitgemäßen Ausbau des Südschnellwegs auf autobahnähnliche Ausmaße im Geiste der 50er Jahre zu verhindern und damit ein Landchaftsschutzgebiet zu erhalten.

    Zitat
    Das ist eine der wichtigsten Verkehrsadern für den mobilen Autoverkehr in Hannover. Zur Zeit steht man regelmäßig nicht nur zu Stoßzeiten auf der einspurigen Brücke in Döhren. Sobald es einen Unfall oder Panne gibt, steht man davor oder danach auch, weil der Standstreifen fehlt. Ich muss in die Richtung oft gar nicht beruflich, sondern nur um meine Eltern zu unterstützen.

    wichtig soll der Südschnellweg auch bleiben, keine Sorge. Er soll lediglich nicht noch raumeinnehmender werden.

    Zitat

    Soll ich immer durch die Innenstadt fahren? Wäre das besser?.

    Nein, wenn du möchtest, kannst du weiterhin über den Süschnellweg fahren. Keine Sorge. Dein Auto darfst du übrigens auch behalten, wenn dich das umtreiben sollte.

    Zitat
    Die Verbreiterungen sind, soweit ich weiß, Mindestmaß von zweispurigen Bundesstraßen.

    Die Verbreiterungen sind, soweit ich weiß, Merkmal von autobahnähnlichen Schnellstraßen und keineswegs zwingend für den Südschnellweg.

    Zitat
    Die Natur vor Ort, ist auch heute schon gestört durch Freizeittourismus, Baden, Grillen, Fußballplätze e.t.c.

    Ja achso. Sag das doch gleich. Wenn die Natur dort eh „gestört“ ist, kann man natürlich auch noch 13 Hektar davon wegmachen, damit du schneller zu deinen Eltern kommst. Jetzt sehe ich es ein. Sorry.

  • Nils Ich hätte schon Interesse an einer Teilnahme. 20 km würde ich mir schon zutrauen, aber in welchem Tempo wird gefahren? Gibt es Pause(n)?

    Keine Ahnung. Ich habe nichts mit der Demo zu tun und leider auch keine Zeit. Meine Erfahrungen mit solchen Veranstaltungen sehen aber so aus, dass das Tempo gemächlich ist. Im Text steht außerdem, dass es Abkürzungsmöglichkeiten geben soll.

  • Die Natur vor Ort, ist auch heute schon gestört durch Freizeittourismus, Baden, Grillen, Fußballplätze e.t.c.

    Hatte ich vorhin vergessen zu erwähnen: Das ist eine total fantastische Aufzählung von Faktoren, die angeblich die Natur rund um eine vielbefahrene 4-spurige Schnellstraße stören. Freizeittourismus, Baden, Grillen.


    Großartig.

  • Nils Danke, das klingt gut. Ich habe Zeit und so eine Aktion mit Gleichgesinnten tut gut.


    Edith sacht: Das mit den Abkürzungen habe ich gelesen, aber am Ende verfahre ich mich noch…:D

    Außerdem habe ich dann auch einen gewissen Ehrgeiz. 😉

    Einmal editiert, zuletzt von Hirschi ()

  • Black Rosie waren gestern auch großartig. Und im Vergleich zu früheren Auftritten an der Maschseequelle endlich mal mit sehr gutem und gut lautem Sound auf der Radio 21 Bühne und einem Riesenpublikum auf der Maschteichwiese.


    Aber auch das ist typisch Hannover, erst während des Gigs wurde der Band mitgeteilt, dass sie nicht wie verabredet bis 23 Uhr spielen dürfen, sondern schon eine halbe Stunde eher aufhören müssten, so dass sie insgesamt nur eine Stunde Spielzeit hatten.


    Begründung war die (eher lauwarme) Lightshow / Feuerwerk über dem Maschsee nicht zu stören...


    Insgesamt war der Niedersachsentag ein schöne Veranstaltung, von der Musi her war von Bigband-Sound über Softpopper bis zu den härteren Klängen alles dabei, auch das Wetter hat perfekt mitgespielt und wer weiß, wann sich das Team "Angst und Verbot" erneut durchsetzt und wieder alle Veranstaltungen abgesagt werden.


    Wundert mich etwas, dass außer Hirschi und mir keiner sonst dort war? :grübel:

  • Ich finde es sehr legitim gegen das Abholzen von Bäumen zu sein. Und auch dafür zu demonstrieren.


    Aber ich finde bei dem was ich von dem Protest hier und in "Qualitätsmedien' mitbekomme, fehlt mir total die richtige Einordnung. Es handelt sich bei dem Schnellweg nun einmal um eine Bundesfernstraße und nicht um einen innerörtlichen Verbindungsweg.


    Die Alternativen dazu ist die B443 zwischen Rethen und Pattensen und die A2. Also lieber ein achtstreifiger Ausbau der Autobahn oder eine NEUE Umgehungsstraße für Koldingen durch die dort viel natürlichere Leinemasch?


    Der Stadtplanung war es wichtig für Döhren und die Anwohner den Trog mit Abdeckung zu bekommen. (Tunnel). Die Variante ist teurer als die Version Brücke.


    Ob man die Standspuren zwingend braucht, kann ich nicht beurteilen. Es ist aber anscheinend der Standard.


    Von Sehnde nach Seelze würde ich mit dem Rad aber immer am Kanal langfahren und nicht neben dem Autoverkehr. Zumal es von Anderten bis Döhren ja auch keinen Radweg an der B65 gibt.

  • Wieso ist ein Ausbau der Straßen denn die einzige Alternative und nicht zum Beispiel eine Reduzierung der Notwendigkeit, Straßen zu benutzen?