Schiedsrichterleistung (bei 96-Spiel)

  • Das Problem is halt hier, dass der Eingriff von Frau Steinhaus nicht gerechtfertigt ist.

    Umso schlimmer ist es zu sehen, wenn woanders der Keller für viel weniger eingreift(in dem Fall sogar unberechtigt) und die Elfmeter fröhlich verteilt werden

  • Eigentlich ein Skandal. Wäre das bei Bayern passiert... Ich finde es so krass, dass ich Kind dieses Mal verstehen könnte, wenn er vor den Menschengerichtshof ziehen würde... 😎 Ich hasse Ungerechtigkeit und Schiedsrichter, die ein Tor gegen uns bejubeln.

  • Sören Storks bekommt im Kicker zu Recht die Note 2. :ja:


    Gute Leistung. Weiter so, Sören. :trinken:


    Edit: Brych dagegen eine 6. Hier stimmen die Relationen einfach.

  • Die Szene vom Samstag ist für mich übrigens ein Beispiel dafür, wo der Einsatz des VAR die "Realität" verzerrt. Ich hatte in diesem Fall tatsächlich zuerst die Zeitlupenbilder gesehen, in denen klar wird, dass der Torwart auch den Ball trifft. Nach Ansicht dieser Bilder hatte ich zumindest ein gewisses Grundverständnis dafür, dass man hier auch keinen Elfmeter geben kann. Als ich dann später die Bilder in Realgeschwindigkeit gesehen habe, ist dieses Verständnis verschwunden. Das ist ein klares Foul und nichts anderes.

  • Für mich war das auch ein Foul. Wäre diese Situation am Mittelkreis passiert, hätte es ganz sicher einen Freistoß gegeben.


    Allerdings gibt es diesen Spruch "das reicht nicht für einen Elfer", mit dem ich persönlich ganz große Schwierigkeiten habe. Das Thema hatten wir ja schon und damals haben mir Leute wie Mr. Mo erläutert, dass dies so gewollt wäre, um eine Flut von Elfmetern pro Spiel zu verhindern. Ein gewisses Verständnis dafür habe ich zwar, bin aber dennoch nicht wirklich überzeugt. Bin da eher bei der Auffassung "Foul ist Foul, egal wo ( und im übrigen auch wann ) es passiert und innerhalb des Strafraumes gibt es dann Strafstoß und ansonsten Freistoß".


    "Es reicht nicht für einen Elfer" eröffnet eine neue, eher schwammige Diskussion über die Schwere des Fouls ohne klare, definierte Regeln. Es gibt sogar Leute, die genau das wollen, weil es den Reiz dieses Sportes ausmachen würde, weil dadurch ja die wichtigen Emotionen Einzug halten. Ich persönlich könnte auf dieses Diskussionen gerne verzichten und konzentriere meine Emotionen auf die sportlichen Leistungen bzw. Sieg und Niederlage. Aber diese auch hier geführte Diskussion zeigt ja, dass Emotionen geweckt und ausgelebt werden.


    Der VAR wird durch dieses inoffizielle "Es reicht nicht für einen Elfmeter" in Schwierigkeiten gebracht, weil es eben nicht objektiv feststellbar ist. Damit ist es auch nicht feststellbar, ob eine klare Fehlentscheidung vorliegt.


    Solange Foul nicht Foul ist, sondern Unterschiede gemacht werden, werden solche Diskussionen geführt. Unabhängig davon, wer gerade die Pfeife im Mund hat und unabhängig vom VAR.

  • In vielen Punkten stimme ich dir zu. Einiges sehe ich allerdings anders.


    Die Aktion am Samstag ist immer ein Foul! Egal ob im Strafraum oder nicht. Ja, der Torwart berührt bei seinem rücksichtslosen Einsteigen auch leicht den Ball,was aber nicht heißt, dass er hier nicht Foul spielt.


    Die Aussage "reicht nicht für einen 11er" gilt ja eher für eine andere Art von Aktionen. Hier geht es mehr um Körpereinsatz, kleine Schupser und kurzes Ziehen. Das sind alles Aktionen, die im Mittelfeld, mit einem kurzen Pfiff unterbunden werden. Im Strafraum ist es üblich (da die Konsequenz eine viel größere ist), und nachvollziehbar, dass die Messlatte etwas höher liegt.


    Diese Handhabung wird seit Jahrzehnten so angewendet, und tut dem Spiel generell gut.


    Viel schlimmer finde ich die Kommentatoren, die ständig von einem "Kontakt" schwafeln. Als ob der Kontakt ausreicht. Ein Kontakt entsteht auch, wenn der Stürmer in den Verteidiger rein rennt.


    Ausschlaggebend muss immer die aktive Bewegung des verteidigenden Spielers sein. Das wird mir in letzter Zeit viel zu selten berücksichtigt.

  • Bin da absolut bei Wasi!

    Wenn im Straufraum das geahndet wird was mir im Mittelfeld weggepfiffen wird, dann gibt es zig Elfer und ich kann das verteidigen überspitzt formuliert im Strafraum direkt einstellen.

    Weiterer wichtiger Punkt für mich ist, dass eine Anpassung der Foulgrenze im Strafraum an die im MIttelfeld, ein großer Vorteil für den Offensivspieler wäre. Dieser kann die "kleinen" Fouls ja immer und ständig ausführen ohne mit größeren Konsequenzen rechnen zu müssen, während die Konsequnz für den Defensivspieler immer die größt denkbare ist..

    Für Fans von Elfmetern mag das was sein, vielleicht spricht aus mir auch nur der Defensivspieler, aber da muss es meines Erachtens schon unterschiedliche Grenzen geben! Dass solche Grenzen nicht klar greifbar sind, macht es natürlich nicht immer ganz einfach..