Und die U17 ist bei der WM als Titelverteidiger raus.
0 : 1 gegen Burkina Faso im Sechszehntelfinale ![]()
Und die U17 ist bei der WM als Titelverteidiger raus.
0 : 1 gegen Burkina Faso im Sechszehntelfinale ![]()
Aber Adeyemi hat ist doch ne Waffe.
Es gibt eben auch nur 2.5 Unterschiedsspieler in diesem Land mit Wirtz, Musiala, (Kimmich).
Einer läuft seit Monaten seiner Form hinterher, der andere fehlt ebenso lange. Dann wirds verdammt dünn.
Die IV ist an guten Tagen solide, an weniger guten biederes Bundesligaformat.
Egal wer da mit wem in welcher Kombi spielen soll. Die sind so weit weg vom Hummels/Boateng Niveau in ihrer Prime wie die Sonne vom Mond.
Das AV Gelände liegt seit Jahren brach, scheint ne Position zu sein die der Raketenwissenschaft gleich kommt.
Nicht umsonst muß da rechts unser bester DM spielen.
Im OM holt man Sane jetzt zurück, der es aber seit XX Jahren nicht schafft in zu vielen Spielen seine Bremsbeläge von der Scheibe zu lösen.
Wenigstens ist jetzt mit Woltemade ein Lichtlein im ansonsten sehr trüben und dunklen 9er Tunnel.
Wenn alle an Bord sind - also auch ein Havertz, Musiala, Rüdiger, Schlotterbeck liest sich das von der ersten Elf zwar ok.
Aber das die um den Titel mitspielen sollen/können ist völlig realitätsfremd.
Ich will nicht sehen das wir gegen die Slowakei in Rückstand geraten...die Düse geht bei dieser Mannschaft dann auf Vollgas.
Das Engagement und das Ernst-nehmen war absolut da. Das kann man der Mannschaft nicht absprechen. Die haben hart gearbeitet, allerdings sehr unproduktiv.
Gefühlt 80 Prozent des Spiels bestand darin, dass die Viererkette versuchte, das Spiel aufzubauen und der Ball VOR der Mittellinie verloren ging, unglaublich.
Sie haben (ängstlich) sich den Ball zugeschoben, keiner ist mal mit dem Ball nach vorne marschiert. Und weite Bälle gab es erst spät von Baumann, der irgend wann genug hatte.
Es gab durchaus Ansätze zu Kontern und guten Vorstößen, die aber in der 1. Halbzeit alle in die Hose gingen.
Sane wurde in der 1. Halbzeit oft übersehen oder auch schlecht angespielt, der tat mir zwischendurch leid. Gnabry und Wirtz spielten ziemlich unsauber und lösten oft Konter aus. Wirtz mit einem Hackentrick vor eigenem Strafraum, der fast ein Gegentor kostete ....
Letztlich denke ich, eine Mischung aus Ängstlichkeit, schlechter Abstimmung, Unkonzentriertheit und einer auf die Stimmung der Mannschaft und das überraschende extrem hohe Pressen der Luxenburger nicht so gut angepasste Taktik führte zu dem Spiel, wie wir es gesehen haben.
ZitatSeit mehr als zwei Jahren ist Nagelsmann Bundestrainer. Es ist vieles anders, aber wenig besser geworden.
Mag sein, dass die DFB-Elf zur WM fährt. Aber was will sie da?
Und was wollen Jordanien und Kap Verde bei der WM?
Dieses „Deutschland wird Weltmeister oder gar nicht sein“ nervt extrem, aber ist leider auch sehr typisch für „uns“.
Ja, das sehe ich auch so. Wenn ein Bundestrainer nicht sagt, dass man Weltmeister werden will, werden im schnell fehlende Ambitionen und mangelnder Ehrgeiz vorgeworfen. Von daher nehme ich Nagelamanns Worte nicht besonders wichtig.
Ich finde es völlig legitim, dass, wenn Deutschland als viermaliger Weltmeister zu einer Weltmeisterschaft fährt, das sportliche Ziel heißt, möglichst Weltmeister zu werden.
Natürlich werden sie von Anfang an immer nur an das nächste Spiel denken, was ja bekanntermaßen immer das schwerste ist (
), denken.
Ebenfalls halte ich es für legitim, dass der Anspruch eines viermaligen Weltmeisters sein muss, gegen Luxemburg zu gewinnen. Diesem Anspruch sind sie ja auch gerecht geworden. Die Kritik entzündet sich ab an dem "wie". Statt einem Selbstgänger und einer torreichen Fußballgala, die sich viele erhofften, reichte es nur zu einem mühsamen Arbeitssieg. So was gab es schon immer und auch in besseren Zeiten. Daher ist es für mich kein großes Problem.
Problematischer finde ich, dass die Mannschaft qualitativ kaum dem genügte, was einst die deutsche Nationalmannschaft ausgezeichnet hat. Da besteht also in meinen Augen ein Qualitätsproblem. Im Beitrag von Jose80 wurde es schon angesprochen. Aber auch hier gilt: Qualitätsprobleme gab es im DFB-Kader früher auch schon. Der Unterschied ist nur, dass die mangelnde Qualität damals sehr oft mit Kampf, Laufbereitschaft, mannschaftlicher Geschlossenheit kompensiert werden konnte. Und gestern war auch davon wenig zu sehen. Vielmehr sah man ein fahriges, uninspiriertes und mutloses Spiel, dass in großen Teilen das Tempo fehlte.
Fast alle Spieler hatten eine oder sogar zwei gute Aktionen und genau die werden jetzt herausgenommen, um so belegen, dass die Spieler gestern doch gar nicht so schlecht waren, wie es den Eindruck machte. Und es wird auf Leistungen der Vergangenheit verwiesen, wo einzelne Spieler tatsächlich ihr Potenzial gezeigt haben. Wirtz war früher ein Unterschiedsspieler, jetzt außer Form und die gestrige Leistung war eher auf gutem Zweitliganiveau. Gnabry spielt mit seinen Bayern eine tolle Party gegen PSG und hat gegen Luxemburg nur eine ernstzunehmende Aktion. Goretzka hat zweimal gut geklärt und ansonsten völlig unauffällig, wie übrigens auch bei seinen Bayern. Diese Liste ließe sich fortführen.
Jetzt auf die Verletzten zu verweisen ist m.e. wie das berühmte Rufen im Wald. Wann haben denn diese Verletzten, z.B. Rüdiger oder Havertz denn so überzeugt, dass die Hoffnung, sie wären Gamechanger, berechtigt wäre?
Wie gesagt: Auch zu den besten Zeiten der DFB-Elf wimmelte es nicht von Weltklasse-Spielern im Kader. Aber sie waren eine geschlossene Mannschaft und konnten die Basics abrufen. Das fehlt mir unter Nagelsmann, es sei denn, es geht gegen die ganz großen, namhaften Gegner. Aber um die zu schlagen, muss dann neben den Basics auch ein Mindestmaß an internationaler Klasse vorhanden sein, die ich vielen im Kader (nicht nur Freitag) derzeit abspreche. Daher müßte schon wirklich etwas Entscheidendes kommen, damit die DFB-Elf bei der WM (sofern die Quali geschafft wird) besser deutlich abschneidet als 2018 und 2022.
Um auf den Anfang zurückzukommen: Ja, sie dürfen als Ziel den Titel anvisieren, aber dabei nicht vergessen, dass es inzwischen schon ein Erfolg ist, dass sie die Gruppenphase überstehen. Außerdem sollten sie endliche realisieren, dass auch das Überstehen der Gruppenphase nur gelingen kann, wenn sie hochmotiviert und engagiert auftreten. Den Mythos, dass Deutschland eine Turniermannschaft wäre, gilt übrigens leider auch nicht mehr.
Aber Elfmeter können wir!
Die einstmals so stolze Fußballnation Deutschland hat sich den - mittlerweile - mangelnden Respekt der sogenannten "Kleinen" hart erarbeitet.
Wenn ich z.b. sehe wie Luxemburg (!) sich fast schon erdreistete so mutig offensiv ins Spiel zu gehen, das hätten sie noch vor 8-9 Jahren wohl niemals gewagt.
Alles was nach 2016 von der Mannschaft kam war nicht der Rede wert. Das ist noch harmlos ausgedrückt.
2x in der Vorrunde (!) bei WM raus, VF bei EM das höchste der Gefühle.
Noch 2014 hatten wir z.b. 4/5 Spielern in der Abwehr die Weltklasse waren. Mit Neuer, Lahm, Hummels, Boateng. VIER von fünf. Aktuell NULL von fünf.
Mein Gott dieses Mittelfeld mit Kroos, Müller, Khedira, Özil, Schweinsteiger. Alle in der Prime.
Die aktuelle Mannschaft kann natürlich nichts dafür das Deutschland Qua Vergangenheit bei verblendeten Fans immer um den Titel mitspielen muß.
Allerdings dafür das es zu viele Spiele gibt in denen man das Gefühl hat, das man das Kind schon irgendwie schaukeln würde.
Sie müssen mal begreifen das sie max. Durchschnitt sind , und SIE sich nichts von den Erfolgen der Özils, Schweinsteigers, Müllers, Matthäus, Augenthalers, Völlers, Beckenbauers, Schwarzenbecks, Overaths, Fritz Walters, Tureks, Rahns kaufen können.
Sollten wir die Quali schaffen und dann in WM Lostopf 1 - also den stärksten Nationen - landen bin ich mir sicher, das sich viele Verbände wünschen "Germany" zu ziehen.
Komplett undenkbar bis 2018. Das wollte nichts und niemand.
Irgendwo fühlt sich grad Günter Netzer disrespektiert.
Er hat im drittletzten Absatz ja auch ausschließlich Weltmeister aufgeführt, die auch im Finale im Einsatz waren.
Einfache Europameister können da im erfolgsverwöhnten Deutschland nicht mithalten...
Gammelige Länderspiele gegen Luxemburg und Co. hat es aber auch zu weltmeisterlichen Zeiten gegeben.
Montag spielt die Mannschaft mit viel Druck gegen einen Gegner, der hochmotiviert sein wird. Das kann mit einer nachlässigen Einstellung natürlich daneben gehen.
Wann hatte andererseits ein "Fußballzwerg" schon einmal Spieler wie einen Barreiro und einen Sinani?
Ein großer Philosoph hat hier mal geschreiben:
ZitatEs gibt keine Kleinen mehr.
Dieses Zitat gibt mir ganz persönlich Zuversicht und Mut. ![]()
Ein großer Philosoph hat hier mal geschreiben:
ZitatEs gibt keine Kleinen mehr.
Es kommt nicht auf die Größe an. ☝️
Richtig.
Die Schweiz ist ja auch eher ein kleines Land in Europa...
Eben. ![]()
Hm......Deutschland ist ja in der Vergangenheit sehr erfolgreich gewesen. Aber bitte die gute alte Zeit nicht zu sehr verklären!
Ein paar Beispiele:
1986 und 1992 z. B. kam man zweimal ins Finale (stark), aber die Presse war in keiner Weise zufrieden mit der Art und Weise, wie man spielte. Die Niederlage 1992 gegen die hergelaufenen Dänen wurde als große Schande empfunden.
1994 un 1998 waren sehr mäßige WMs aus deutscher Sicht.
2000 und 2004 waren die bekannten tiefsten und noch tieferen Tiefpunkte (ich meine, es waren die Färörinseln, gegen die man mit extremer Mühe gewann)
2002 kam man ins Finale, weil Kahn alles hielt, was eine unfähige Gurkenabwehr durchließ....
Nun, das HISTORISCHE Ausscheiden in der Gruppenphase 2018 und 2022 hat doch klar gezeigt, dass sie nicht mehr zur Weltspitze gehören.
2018: gegen Mexiko 0:1, gegen Schweden 2:1, gegen Südkorea (!) 0:1
Gruppenletzter
2022: gegen Japan 0:1, gegen Spanien 1:1, gegen Costa Rica 4:2
Gruppendritter
Davor 1978 in der Zwischenrunde raus, aber danach 5 mal im Finale, zweimal im Halbfinale und zweimal Viertelfinale!!
Die deutsche Fußballnationalmannschaft war also über einen langen Zeitraum sehr erfolgreich.
Und man war entsprechend "verwöhnt" und die Erwartungshaltung war (zurecht ) hoch.
Nur ist das schon eine Weile her und es ist meiner Meinung nach in den letzten Jahren nicht besser geworden.
Es fehlt auch an Führungsspielern und Persönlichkeiten (was aber natürlich nicht nur die Nationalmannschaft betrifft...) , was dann dazu führt, dass ein Jonathan Tah auf einmal Kapitän ist.
Ehrlich: wem traut ihr zu diese Mannschaft zu führen oder auf dem Platz voran zu gehen oder mal laut zu werden?
Es muss schon viel zusammenpassen, dass diese Mannschaft das Viertelfinale oder mehr bei der WM erreichen kann.