Schlagzeilen aus der Region

  • "Früher" waren die Schwimmabzeichen fester Bestandteil des Schulsports.

    Also zumindest bei mir nicht. Schwimmen gelernt (Seepferdchen) habe ich mit der Ferienpassaktion 1977 im Lister Bad.
    Bronze und Silber und Gold habe ich dann später in den Ferien beim DLRG am Kirchhorster See gemacht.
    (Rettungsschwimmer Silber und Gold später beim Bund - aber das gehört hier gar nicht her, ich wollte nur angeben)


    Jedenfalls haben wir in der Schule nicht Schwimmen gelernt. Wir waren aber meiner Erinnerung nach auch nicht besonders oft im Schulsport beim Schwimmen - am meisten noch in der Realschule. Ich wüsste nicht, dass ein:e Klassenkamerad:in nicht schwimmen konnte.


    Ok, von der Orientierungsstufe aus war bei uns das Schwimmbad über die Straße, aufm Gymme war die Schwimmhalle durch die Sporthalle zu erreichen, entsprechend war das vom Sportunterricht in der Sek I bis hin zu Sportkursen in der Sek II (Schwimmkurs wie Ruderkurs, Volleyball, etc) ein normales Angebot.


    Dabei konnte man die Abzeichen machen, wenn man sie nicht vorher schon beim Bademeister, oder später die Rettungsschwimmer bei der DLRG abgelegt hat.;)


    Ursprünglich Schwimmen gelernt habe ich im Urlaub in Bibione. Tagsüber Schwimmflügel, abends Mücken-Tango...

  • Unsere Grundschule hatte sogar ein eigenes Lehrschwimmbecken mit hoehen verstellbaren Boden. Ist aber mittlerweile geschlossen, Sanierung wäre zu teuer.

    Meine Kinder haben teilweise Schwimmen im Urlaub gelernt o. bei einem Schwimmkurs im oertlichen Hallenbad, Kosten lagen glaube ich bei 10 € pro Termin.

  • früher hieß das frei , fahrten und jugendschwimmer . und seepferdchen gab es gar nicht.

    und irgendwas war noch über dem jugendschwimmer. das ging dann aber schon richtung kampftaucher bei der bundeswehr.

    jemand, der sich im Sommer mit Badehose im Schwimmbad ganz ordentlich über Wasser halten kann, kann das noch lange nicht mit dicken Klamotten im kalten, tiefen See im Winter.

    in meiner jugend war ich, man glaubt es kaum, ne richtige wasseratte, war wirklich fit und hab ohne probleme die 25 m bahn durchtaucht und die ringe vom springerbeckenboden geholt.

    ich kann mir aber nicht vorstellen, dass ich selbst in diesem fitten zustand mit klamotten und extrem kaltem wasser ne große chance hätte. ich bin mal beim schlittschuhlaufen auf dem luther see aus versehen ins entenloch gefahren und eingebrochen. das war verdammt knapp und ohne hilfe hätte ich es nicht geschafft. insofern glaube icht nicht, dass dir da ein schwimmabzeichen groß hilft.

  • Sorry, so absolut war das auch nicht gemeint. Mein Ansatz kam von der anderen Seite: Auf der Luftmatratze im Sommer durch den Hotelpool dümpeln ist nicht gleich "schwimmen können". Das meinte ich. Losgelöst davon, ob das in diesem Fall geholfen hätte.

  • Unabhängig jetzt davon, dass auf welche Art und Weise Alternativen zum vernünftigen erlernen des schwimmens geschaffen werden müssen...


    Dass es kein Teil mehr des regulären Sportunterrichtes ist, hat gute Gründe und ist absolut richtig. Der prozentuale Anteil an Frauen, die diesen Teil ihrer Schullaufbahn als "traumatisch" bezeichnen, dürfte höher sein, als ihn 96% der Userschaft schätzen würden.

  • Beides höre ich zum ersten Mal. Mein Großer war in der dritten oder vierten Klasse (also vor ein oder zwei Jahren) durchaus beim Schulschwimmen. Einige Mitschüler haben dabei auch Abzeichen gemacht. Sein Bruder (dritte Klasse) muss darauf wahrscheinlich verzichten.

  • früher hieß das frei , fahrten und jugendschwimmer . und seepferdchen gab es gar nicht.

    und irgendwas war noch über dem jugendschwimmer. das ging dann aber schon richtung kampftaucher bei der bundeswehr.

    Es gab noch Totenkopf. Das war aber wohl kein offizielles Schwimmabzeichen. Mit dem warst Du König ;) Auch nochmal untergliedert in schwarz. (1 Stunde schwimmen ohne Festhalten am Beckenrand); silber (1,5 Stunden) und gold (2 Stunden).

  • Ganz, ganz früher war Freischwimmer in der Schule Pflicht. Soweit ich mich erinnere 15 Minuten am Stück. Ich bin mir eigentlich sicher, wer zumindestens das kann und die Wassertiefe ändert sich beim Reingehen schlagartig von 40 cm auf unendlich, der sollte den einen Meter den es zurück zum festen Boden benötigt auch in Klamotten schaffen. Oder wenn er im Maschsee in Klamotten aus dem Ruderboot fällt wieder zurück bis zu den helfenden Händen an der Bootskante.

  • Bronze und Silber und Gold

    ...hab ich nie gewollt. Danke Stephan für den Ohrwurm. :D


    Also bei mir und meinem Bruder war's so, dass Muttern uns damals wöchentlich mit ins Schwimmbad (Halle) geschleppt hat und dann haben wir Seepferdchen und Bronze gemacht. Wie alt ich da war weiß ich nicht mehr. In der Grundschule ging es dann, meine ich, in zwei Wintern regelmäßig wöchentlich in die Schwimmhalle. Und dann nur noch als Wahlkurs in der Oberstufe. Für Silber hätte es bei mir nie gereicht mit meiner Aversion für Sprungtürme. Und Tauchen war auch nicht so meins. Hat mich einige Anläufe gekostet, bis ich den Ring aus 3 Metern dreimal geholt habe für Bronze. Schnellschwimmer bin ich auch nicht. Aber das muss ich ja auch nicht. Es reicht trotzdem.

  • Totenkopf war doch nur Dauerschwimmen, oder? In den Abstufungen 1 Stunde, 1,5 und 2 Stunden. Alles andere müsste eine urban (bzw. rural) legend sein.