Kann man denn zu "doof" für die theoretische Führerscheinprüfung sein? - da steckt doch eher Faulheit hinter.
Unglaubliche Schlagzeilen
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Nicht "zu doof", aber es gibt eine Reihe von Konstellationen, die das schwerer machen, als es inhaltlich eigentlich ist. Prüfungsangst, mangelnde Beherrschung des Deutschen, insbesondere Unsicherheiten mit Schriftdeutsch, würden mir erstmal spontan einfallen.
Faulheit bzw. Bequemlichkeit kommt auch ganz klar in Betracht, aber wahrscheinlich nicht ausschließlich.
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Die theoretische Prüfung beim Führerschein gibt es in verschiedenen Sprachen, da sollte für quasi jeden was dabei sein.
ZitatWer nicht gut Deutsch spricht, kann die Theorieprüfung auch in einer Fremdsprache absolvieren. Aktuell sind folgende Sprachen möglich: Englisch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Russisch, Kroatisch, Spanisch, Türkisch und Hocharabisch.
Die anderen Punkte treffen natürlich trotzdem zu. Auch wenn es für einige dieser Einschränkungen (auch Legasthenie und ähnliches) auch durchaus Hilfsmittel gibt, möglicherweise aber nicht flächendeckend oder groß beworben.
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Kann man denn zu "doof" für die theoretische Führerscheinprüfung sein? - da steckt doch eher Faulheit hinter.
Genau, ein eigener Führerschein setzt manchmal überraschende Fähigkeiten frei, denke ich manchmal. „Deppen“ entspricht möglicherweise ohnehin nicht der „ political correctness“.
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Die theoretische Prüfung beim Führerschein gibt es in verschiedenen Sprachen, da sollte für quasi jeden was dabei sein.
ZitatWer nicht gut Deutsch spricht, kann die Theorieprüfung auch in einer Fremdsprache absolvieren. Aktuell sind folgende Sprachen möglich: Englisch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Russisch, Kroatisch, Spanisch, Türkisch und Hocharabisch.
Die anderen Punkte treffen natürlich trotzdem zu. Auch wenn es für einige dieser Einschränkungen (auch Legasthenie und ähnliches) auch durchaus Hilfsmittel gibt, möglicherweise aber nicht flächendeckend oder groß beworben.
Da fehlt in jedem Fall schonmal Kurdisch als auch Farsi.
Wie gut und nachvollziehbar so eine deutsche Führerscheinprüfung dann auf arabisch übersetzt ist, wäre auch eine Frage, die spontan kommt. (Aber theoretisch kann das natürlich gut sein.) Und inwieweit z.B. jemand aus Marokko mit Hocharabisch klarkommt, da können einem auch Zweifel kommen, das könnte ich aber tatsächlich bei Gelegenheit klären.
Wichtiger ist aber, dass die Analphabetenquote nicht überall so gering ist, wie hier. Und das deutet überhaupt in die Richtung, dass sich Leute, auch wenn nicht Analphabeten, doch unterschiedlich schwer mit Schriftsprache tun.
Und deutsche Analphabeten oder Leute, die, ich sage mal, schriftfern sind, tun sich sehr wahrscheinlich auch schwer, das könnte man noch oben hinzufügen.EDIT: Wir haben auch eine Menge Flüchtlinge aus Afghanistan, deren Sprachen hier auch nicht vorkommen, und für die das Problem mit Schriftsprache auch überdurchschnittlich relevant sein dürfte. Und natürlich wird von denen erwartet, sich zu integrieren, und ein Führerschein ist halt für eine Menge Jobs notwendig.
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Hihi, Exil hat Anal geschrieben.
Mehrfach!
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Meine Analquote geht Dich gar nichts an!!1!
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Und natürlich wird von denen erwartet, sich zu integrieren, und ein Führerschein ist halt für eine Menge Jobs notwendig.
Ganz verrückte Idee. Die lernen genug Deutsch und machen den Lappen dann?
Aber vielleicht wird der Nutzen der rudimentären Beherrschung der Sprache des Ziellandes von mir überbewertet.
Ggf. freuen sich die Anbieter von Jobs auch darüber.
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Ja, da bin ich auch dafür.
Aber was ich so mitkriege ist: Die Leute werden einfach - mittels unterschiedlicher Fördermaßnahmen - für bestimmte Dinge gefördert, z.B., ich nehme mal ein Beispiel aus meinem Freundeskreis - für die Sicherheitsprüfung, die benötigt wird, um sich im Security-Bereich selbständig zu machen, und das Material können sie, aber im schriftlichen Test kriegen sie es nicht hin.
Was macht in dem Fall die Arbeitsagentur, die das gefördert hat? Sagt: _Vielleicht_ können Sie die Prüfung in einem Jahr nochmal versuchen. Statt zu kapieren, dass hier stärker sprachlich gefördert werden muss.
Kurz gesagt denke ich, dass a) das richtige Problembewußtsein noch etwas fehlt und b) es bei weitem nicht genug entsprechende Schulungsmöglichkeiten gibt.
Das findet man auf allen Ebenen. Z.B. auch bei blue_valentines Ehemann, dessen Einbürgerung ja auch dadurch erschwert wird, dass er halt in Afrika vom Land kommt, wo Schulbesuch und Schriftsprache rar sind. (Abgesehen davon, dass das obige Übersetzungskonzept wohl davon ausgeht, dass alle Afrikaner entweder Englisch oder Franzözisch sprechen und auch mit der Schriftsprache klarkommen.)
Ich stoße immer wieder auf diese Schieflage, in unterschiedlichen Kontexten. Ich halte sie für sehr relevant, weil wir auf sehr viel produktives Potenzial verzichten, weil das nicht ernstgenommen wird.
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Nun. Etwas bestehen ohne sein Gehirn dafür anwerfen zu müssen, kennen viele noch aus der Schule. (Mich eingeschlossen)
Daher wundert es doch recht wenig, wenn Leute auf diesem Wege an den Lappen gelangen wollen.
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Nach kurzem Studieren sozialer Netzwerke wundert mich das eigentlich überhaupt nicht.
Ich bin eher erstaunt, wieviele die Prüfung schaffen, trotzdem sie bei Facebook den Eindruck machen, auf keinen Fall selbstständig lebensfähig zu sein.
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Bezüglich Hocharabisch:
Mein tunesischer Freund meinte gestern, Hocharabisch sei die Schulsprache in arabischsprachigen Ländern. Vorher hatte ich schon von ihm gelernt, dass der arabische Sprachalltag stark von den großen Dialekten geprägt ist. Diese Unterschiede kann man übrigens auch deutlich hören, wenn man der Sprache nicht mächtig ist: Tunesier z.B. hören sich ganz anders an, als Leute aus der Levante oder vom Golf.
Anyway, "Schulsprache" interpretiere ich dann so, dass die Möglichkeit, einen deutschen Führerschein in Hocharabisch zu machen hauptsächlich von der Bildungspartizipation im Herkunftsland abhängt.
Ist in jedem Fall der richtige Ansatz, die Führerscheinprüfung in vielen Sprachen anzubieten, aber ich denke, insgesamt sollten wir mehr tun.
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https://www.berliner-zeitung.de/news/grossbran…chen-li.2267282
Zitat
„Es besteht kein nukleares Risiko“, teilte die Polizei in Cumbria auf der Onlineplattform X mit. Den Anwohnern werde jedoch empfohlen, in ihren Häusern zu bleiben und Türen und Fenster geschlossen zu halten.
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Meine Frau hat es ganz klassisch gemacht und sich hingesetzt und gelernt, in ihrer Muttersprache gab es den Test nicht. Ihre Freundin hat weniger gelernt und ist das erste Mal durchgefallen.
Aber es sind "wir", die mehr tun sollten?
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https://www.berliner-zeitung.de/news/grossbran…chen-li.2267282
Zitat
„Es besteht kein nukleares Risiko“, teilte die Polizei in Cumbria auf der Onlineplattform X mit. Den Anwohnern werde jedoch empfohlen, in ihren Häusern zu bleiben und Türen und Fenster geschlossen zu halten.
Was ist unglaublich? Die Brandursache vielleicht?
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Zitat
Tödlicher Clan-Streit in Stade: Lange Warteschlange vor Prozess
Am Landgericht Stade beginnt um 10.15 Uhr der Prozess gegen einen 34-jährigen Mann. In einem Streit zwischen zwei Großfamilien soll er einem Mann ein Messer in den Kopf gestoßen haben.
Die Schlagzeile selbst ist inzwischen leider nicht mehr unglaublich, das im Artikel abgebildete Röntgenbild allerdings schon. Puuh...
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Auf jeden Fall ist hier vor dem Gericht die Straße voll mit Leuten, die der einen oder anderen Seite zuneigen.
Aber außer ein bisschen Rumschreierei zwischen Vertretern der Gruppen (wie im Bericht angegeben) war nicht mehr.Und natürlich gab es Drängeln an der Tür ins Gericht, um einen der raren Plätze zu bekommen.
(Warum das Röntgenbild in dem Artikel abgebildet sein muss, weiß ich auch nicht. Ich finde das daneben)
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Hach, diese Verkaufsautomaten.

Als ich noch ein kleiner Pöks war, hingen die fast an jeder Straßenecke.
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