Unglaubliche Schlagzeilen

  • So schlimm es auch ist, für den Vater ist es wahrscheinlich das Beste, dass er es nicht überlebt hat.



    Ich hoffe, dass man es am Ende aufklären kann, was zu dieser Tragödie geführt hat.

    Klingt zwar hart, aber da bin ich völlig bei dir. Der wäre wahrscheinlich nicht mehr glücklich geworden. Bitter

  • Unglaublich auch die Story, in der 2 Polizisten auf eine 12 jährige in ihrer eigenen Wohnung schießen. Der eine mit Taser, der andere mit Waffe.


    Wenn man schon was dazu schreibt, dann kann man die bisher bekannten Informationen mit dazu schreiben, dann wird das ganze weniger "Unglaublich".


    Laut Tagesspiegel: Update „Ging mit zwei Messern auf Polizisten zu“: Polizei in Bochum schießt auf gehörlose Zwölfjährige – Zustand „kritisch, aber stabil“ :

    - Mädchen wohnt in Wohngruppe, verschwindet dort ohne lebenswichtige Medikamente mitzunehmen und dann von den Betreuern als vermisst gemeldet

    - wird stundenlang von der Polizei gesucht, schließlich in der Wohnung der ebenfalls gehörlosen Mutter angetroffen: dort hätte sie nicht sein dürfen, der Mutter wurde laut Artikel das Aufenthaltsbestimmungsrecht entzogen

    - dann kommt es in der Wohnung zu der Situation in der die Schüsse fallen; das Mädchen soll mit zwei Messern in der Hand auf die Polizisten zugegangen sein


    Das wichtigste ist erstmal, das laut dem Artikel das Mädchen nicht mehr in Lebensgefahr schwebt und sich hoffentlich wieder komplett erholt.

    Einmal editiert, zuletzt von andremd ()

  • Zwölfjährige, die mit zwei Messern auf Polizisten losgehen auch.


    Blöderweise sind Messerwunden, die einem von Kindern beigebracht werden, nicht weniger gefährlich.

  • Zitat von WDR



    Der Polizeiwissenschaftler Prof. Dr. Rafael Behr von der Akademie der Polizei Hamburg weist darauf hin, dass Notwehr gegenüber Kindern an andere Voraussetzungen gebunden sei, als Notwehr gegenüber ebenbürtigen Erwachsenen. Auf Kinder dürfe nach dem Polizeigesetz nicht geschossen werden.

  • 2 bewaffnete Erwachsene in einer Wohnung mit Mutter und Kind.

    Da irgendwie Schusswaffengebrauch gutzureden ist schon krass.

    Es geht nicht darum, das "gutzureden". Ich war genauso wenig dabei, wie wir alle.

    Ich möchte nur deutlich machen, dass es sehr wohl vorstellbar ist, dass Schießen die korrekte Wahl war.
    Wenn sie mit einem Messer in jeder Hand schreiend auf die Polizisten losging. Aus kurzer Distanz. Wenn das geschilderte Szenario stimmt, dann wüsste ich nicht, was sonst bliebe. Außer - entschuldige bitte die Polemik - sich abstechen zu lassen.

  • ich bin da sehr vorsichtig mit einer Bewertung. Messer im Bauch ist Messer im Bauch.

    Mir hat mal ein Polizist erklärt, warum manchmal der Einsatz der Schusswaffe gegen Messerangreifer die einzigste Chance ist, sich zu schützen. Insbesondere wenn es schnell gehen muss.

  • So schlimm es auch ist, für den Vater ist es wahrscheinlich das Beste, dass er es nicht überlebt hat.



    Ich hoffe, dass man es am Ende aufklären kann, was zu dieser Tragödie geführt hat.

    Klingt zwar hart, aber da bin ich völlig bei dir. Der wäre wahrscheinlich nicht mehr glücklich geworden. Bitter

    Genau mein Gedanke, wenn es meine Familie wäre, möchte ich auch nicht über bleiben ....

  • 2 bewaffnete Erwachsene in einer Wohnung mit Mutter und Kind.

    Da irgendwie Schusswaffengebrauch gutzureden ist schon krass.

    Es geht nicht darum, das "gutzureden". Ich war genauso wenig dabei, wie wir alle.

    Ich möchte nur deutlich machen, dass es sehr wohl vorstellbar ist, dass Schießen die korrekte Wahl war.
    Wenn sie mit einem Messer in jeder Hand schreiend auf die Polizisten losging. Aus kurzer Distanz. Wenn das geschilderte Szenario stimmt, dann wüsste ich nicht, was sonst bliebe. Außer - entschuldige bitte die Polemik - sich abstechen zu lassen.

    Vielleicht noch die Tür wieder zumachen, aber wo kommen wir denn dann hin?

    Einmal editiert, zuletzt von Super-Titz1896 () aus folgendem Grund: Smiley entfernt, der ein falsches, nicht gewolltes Bild vermitteln könnte.

  • Ich frage mich, was da im Vorfeld alles schief gelaufen sein kann.

    So Gehörlos, Jugendamt, Familienhilfe, Traumata, ....


    Und mich erschüttern diverse Kommentare zu der Berichterstattung, ob soziale Netzwerke oder "normalen" Medien, in Richtung Absenkung der Straffähigkeit oder gleich Erwachsenenstrafrecht bis richtig so, verdient, ...

    und ich frage mich, ob die Reaktionen bei einen Kind, bei dem hinter dem Deutsch kein Bindestrichzusatz stehen würde, weniger scharf wären.


    Am krassesten fand ich aber die von mir gemachte Wahrnehmung, dass viele Kommentare von Menschen zu stammen schienen, die zwar erwachsen an Jahren, aber nicht älter an Hirnreife, als eine normale Zwölfjährige sind.

  • https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/kommunalbericht-rlp-mitarbeiter-nichtstun-millionenschaden-100.html^


    Besonders krass ist der Fall eines Mitarbeiters der Stadt Ludwigshafen. Er war bis zum Beginn seiner Rente im Herbst vergangenen Jahres sage und schreibe neun Jahre lang von der Arbeit freigestellt - bei vollem Gehalt. Doch damit nicht genug; die Stadt hat ihm während der neun Jahre der Freistellung auch noch einen Zuschuss für das Jobticket gezahlt. Und: Für nicht genommenen Urlaub während der Zeit des Nichtstuns hat ihm die Stadt am Ende fast 60.000 Euro obendrauf gezahlt.


    Die Geschichte ist damit aber immer noch nicht zu Ende. Der Rechnungshof hat herausgefunden, dass der Mann sich im Internet zu dem Vorgang geäußert hat. Das Brisante: Der Betroffene hatte vertraglich zugesichert, sich nicht öffentlich zu äußern. Es wurde dazu eine Vertragsstrafe vereinbart.

    Der Rechnungshof wirft der Stadt Ludwigshafen aber vor, dass sie keine Vertragsstrafe verhängt hat, obwohl das möglich gewesen sei. Der Gesamtschaden dieser Freistellung für den Steuerzahler liege bei fast 720.000 Euro. Und fest steht: sie sei rechtswidrig.

    Auch beim Bezirksverband Pfalz kam es zu Freistellungen, die nach Einschätzung des Rechnungshofs rechtswidrig sind. Ein leitender Beamter wurde fünf Jahre lang bis zu seiner Pension bei vollen Bezügen freigestellt, sein Stellvertreter ein Jahr bis zum Vorruhestand. Ein Verwandter des leitenden Beamten erhielt zudem ein Jahr lang doppelte Gehälter durch eine Versetzung. Der Gesamtschaden für den Steuerzahler liegt hier bei 490.000 Euro, so der Rechnungshof.


  • „Bambusgerüste“ dienten meinem früheren Arbeitgeber häufig als Standardbeispiel, warum in China wesentlich kostengünstiger gebaut werden kann. Immer die blöde deutsche Regulierungswut.

  • Die mehrstöckigen Bambusgerüste, die ich in diversen Ländern in Asien hab bewundern dürfen, sind übrigens eine durchaus sichere Nummer. Wenn denn die Leute, dir drauf rumkraxeln, nicht Flip Flops anhätten und wenigstens einen Helm trügen.

  • brennen prima und wären in Deutschland an Hochhäusern deshalb nicht erlaubt.

    ( die Bilder sahen schon sehr nach einer brennenden Fackel aus und vorbeugender Brandschutz -Vorsicht Verordnung- geht anders)

    2 Mal editiert, zuletzt von Nebensache ()