Ein Rückschlag ![]()
Unglaubliche Schlagzeilen
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Da gehört Teilen nicht mehr zu.
Wer teilt denn heute noch?
Ich sehe, Du hast gut von Martin gelernt!
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Ich habs gerade mal ausprobiert. Ich kann es noch. Und das als Geisteswissenschaftler.

Wobei Mathe bis zur sechsten Klasse auch eins meiner Lieblingsfächer war.
Ansonsten: Wenn es pädagogisch sinnvoll ist, warum sollte man dann an "haben wir schon immer so gemacht" festhalten? Wenn ich anders an das Problem heranführe, die Kinder besser mitkommen und es später nur noch einen kleinen Schritt braucht, ist doch allen geholfen. Ich kann das nicht beurteilen, weil ich mich nicht eingelesen habe, aber es wäre nicht das erste Mal, dass eigentlich gute Ideen im Geschrei von Traditionalisten ohne jegliche Fachkompetenz untergehen.
Das erinnert mich nämlich gerade stark an den Ansatz, im Kinderfußball mit den Mini-Turnieren und den Mini-Feldern andere Wege zu gehen, anstatt einen Punktspielbetrieb wie bei Erwachsenen durchzuführen. Überall, wo es gemacht wird, bringt es Fortschritte in der Spielerausbildung (Kinder sind halt keine kleinen Erwachsenen). Aber in Deutschland befürchten die Traditionalisten den Untergang des Abendlandes.
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Nun wird aber teilschriftliche Division heute in den Lehrunterlagen als gute Übung gesehen für die 4. Klasse um schriftliche Division in einem Vorschritt zu erlernen. Vor dem Hintergrund riecht es dann doch eher wie eine Absenkung der Anforderung der Grundschule und eben nicht wie ein "wir machen das jetzt anders bei selbem Ergbenis".

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Schleife haben wir schon in der Vorschule gelernt.
Der praktische Übergang vom Klettverschluss zum Klett-Verlag.
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Nun wird aber teilschriftliche Division heute in den Lehrunterlagen als gute Übung gesehen für die 4. Klasse um schriftliche Division in einem Vorschritt zu erlernen. Vor dem Hintergrund riecht es dann doch eher wie eine Absenkung der Anforderung der Grundschule und eben nicht wie ein "wir machen das jetzt anders bei selbem Ergbenis".

Tut es, tatsächlich. Aber die Frage ist ja ob sich das am Ende positiv auswirkt oder nicht. Entscheidend ist ja nicht, was die Kinder nach der vierten Klasse können, sondern zum Abschluss. Wenn da dann - aus der Luft gegriffen - 70 Prozent die geforderten Gesamtfähigkeiten erreichen und vorher waren es 50, kräht kein Hahn danach ob es nach der vierten 0 statt 60 waren die schriftlich dividieren konnten. Sollte er zumindest nicht

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RoterHesse Da gehe ich mit. In der ersten Quelle steht "Kinder, die dann eingeschult werden, lernen bestimmte Rechenverfahren erst in der weiterführenden Schule – oder gar nicht mehr in der klassischen Form.". In anderen ist von Verlagerung in die 5. Klasse die Rede ...
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Sachsen, also das Bundesland mit der höchsten Mathe-Kompetenz beim IQB-Bildunstrend 2024, bleibt beim Erlernen der schriftlichen Division in der 4. Klasse:
ZitatDie schriftliche Division ist dem Lernbereich „Zahl und Operation“ zugeordnet. Sie wird in der Klassenstufe 4 auf der Lernzielebene „Einblick gewinnen“ behandelt. Diese Lernzielebene dient der grundlegenden Orientierung und dem Kennenlernen des Verfahrens, ohne eine vertiefte mathematische Reflexion zu verlangen.
Aus der Erklärung von Frau Hamburg könnte man ja herauslesen, dass die Verschiebung dieses Lernziels aus der Grundschule ein gemeinsames Ziel der KMK gewesen wäre: "Die Anpassung des niedersächsischen Kerncurriculums ist Teil der bundesweiten Umsetzung gemeinsamer Standards, auf die sich alle Länder verständigt haben". Dies ist offenbar aber nicht so der Fall.
Niedersachsen hat übrigens als drittschlechtestes Bundesland abgeschnitten, Verbesserungsbedarf ist hier jedenfalls vorhanden...
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Ich selber gehöre übrigens zu den im Interview erwähnten Erwachsenen, die die schriftliche Division nicht mehr beherrschen. Und das trotz Mathe-LK und Ingenieurs-Studium.
Halte ich für Quatsch. Lange nicht gemacht und beim kurzen drüber nachdenken nicht mehr genau wissen wie es geht, fair enough.
Wenn du es aber mit Blatt Papier machen würdest, würdest du spätestens in 18,96 Sekunden wieder wissen wie es geht. Das ist erstmal kleines Einmaleins mit substrahieren. Und dann kann man es kompliziert machen und brauch ein paar weitere Kniffe.
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Metoo: Von wegen Schusesänger. Scheinbar ist jetzt auch noch Julio Iglesias* dran. Was stimmt mit diesen Dreckskerlen nicht?
* Solothurner Zeitung
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tja, eine Frage, die uns Frauen regelmäßig um die Ohren gehauen wurde und immer wieder mal Bezeichnungen wie Männerhassende Schlampen u.ä. einbrachte.
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Ein Vertrag von 1857 „legalisiert“ Putins Schattenflotte die Durchfahrt und Umgehung der Sanktionen.
Link zu Merkur.de
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Gibt es eigentlich auch einen Thread zu "glaublichen" Schlagzeilen? Maschseemörder ernuet festgenommen weil er seine Freundin gewürgt haben soll:
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Dass der eine Frau finden konnte, ist unglaublich genug.
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Bundeswehr schickt 13 Soldaten nach Grönland
(Spon)
um den Threadtitel mal wieder wörtlich zu nehmen, eine unglaubliche Schlagzeile

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Den Untertitel haste jetzt aber absichtlich ignoriert...
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In einer Push-Nachricht hieß es heute Nachmittag: "Deutschland schickt Truppen nach Grönland".
Später hörte ich, dass es ganze 13 Soldaten sind. Da mußte ich ein wenig schmunzeln....
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Was ändert die Symbolik, wenn es 13, 130 oder 1300 Soldaten sind?
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Wenn man den Artikel kurz liest, die werden da nicht dauerhaft stationiert, sondern sind nur eine Erkundungsmission die für zwei Tage auf Grönland ist.
Ein größerer Einsatz könnte später folgen.
Da ist wieder mal ein Paradebeispiel dafür dass viele Menschen anscheinend nur noch Überschriften lesen.
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Ich habe den Artikel gelesen, es ist dennoch Symbolpolitik, weil die EU Grönland nie gegen die USA verteidigen wird.