Unglaubliche Schlagzeilen

  • Was ich eigentlich ziemlich schlimm finde, daß diese Dreckschleuder über seinen account und dann über seine Pamphlete bei der welt, die rechten Horden auf Journalist*innen hetzt, um diese einzuschüchtern. So, lt. Artikel, trauen sich einige Journalist*innen nicht, Texte für den Medienpreis einzureichen, weil sie die mit Klarnamen und Adressen versehen müssten und er diese als Jurymitglied zur Kenntnis bekäme.

    Das ist dann im Zusammenhang mit der Debatte um cancel culture interessant, deren Kampf dagegen sich die welt auf die Fahnen geschrieben hat. Bestätigt meine These, daß diese Debatte sehr zielorientiert für die Erweiterung einzig des rechten Meinungsspektrums geführt wird, und die Kritik dagegen unterbunden werden soll.

  • Ich frage mich bei solchen Leuten immer, was bei denen mal vorgefallen sein muss, dass sie so menschenverachtend agieren müssen.

    Ja, ich unterstelle einen inneren Zwang, der irgendeinem traumatischen Ereignis entspringen muss. So böse wird man nicht geboren.


    Poschard ist einfach nur ein arroganter Idiot. Da gibt es viele von, zum Glück hat nicht jeder einen Beruf gewählt, bei dem er mit seinem Charakter das Zeug hat, eine Gesellschaft zu zerstören.


    Soll er mit seinem Porsche meinetwegen über den Nürburgring kesseln und sich selbst gefährden.

  • Ich interessiere mich auch für die Frage, was er von seinem Verhalten hat, was ihn antreibt.


    Nach meinem Eindruck liebt er die Macht oder genauer deren zerstörerische Kraft. Er genießt es, mit seinen Pamphleten Hassköppe in Bewegung zu setzen, die seine vermeintlichen Gegner*innen verfolgen und bedrohen. In deren Furcht suhlt er sich.


    Ihn kennzeichnet nach meinem Eindruck eine unselige Mischung aus narzisstischen und sadistischen Anteilen mit einer ordentlichen Portion Borderline. Interessant ist auch seine Feigheit, zu einer Auseinandersetzung Auge in Auge ist er nicht fähig.


    :kotzen:

  • Japan auf dem Weg zur Gleichberechtigung


    https://www.spiegel.de/politik…d8-4111-9ebc-fc0d5ab57ce2


    Generalsekretär Toshiro Nikai schlug vor, Frauen bei Spitzentreffen zuzulassen – aber nur als schweigende Zuschauerinnen. Es sei wichtig, dass die weiblichen Parteimitglieder die Entscheidungsprozesse verstünden, sagte der 82-Jährige am Dienstag und verwies darauf, dass der Vorstand gewählt würde. »Sich das anzuschauen – darum geht es«, wurde Nikai von der Nachrichtenagentur Reuters zitiert.

  • Puh, bei dem Wahnsinnstempo, in dem die da fortschreiten, könnten die das tatsächlich schon so schnell schaffen.

    Auch, wenn es illusorisch zu sein scheint.

  • Sie können ja zwischenzeitlich ein paar YouTube-Tutorials anschauen, wenn der 82jährige den Frauen vorher erklärt hat, wie es geht.


    Wie auch immer: Dieser Nikai trumpft mit 82 noch so richtig auf und wir wundern uns, dass ein gewisser Martin K. nicht in Ruhestand geht.

  • Ach Japan:


    Japanische Frauen protestieren gegen Brillen-Verbot am Arbeitsplatz


    Zitat

    Tokio In Japan haben Brillen-Verbote für Frauen in manchen Unternehmen Proteste ausgelöst. Eine Gruppe von Aktivistinnen will in einer Petition die Regierung auffordern, frauenfeindliche Vorschriften zu Kleidung und Aussehen weiblicher Mitarbeiter in einem geplanten Gesetz gegen Belästigung am Arbeitsplatz zu benennen, wie die japanische Tageszeitung „Tokyo Shimbun“ am Montag berichtete.

    Demnach verbieten Unternehmen verschiedener Branchen weiblichen Mitarbeitern zum Beispiel an der Firmenrezeption das Tragen von Brillen. Empfangsdamen seien nun mal das „Gesicht der Firma“, da störe eine Brille. Manche Kosmetikfirma argumentiere zudem, Brillen bei Verkäuferinnen verdeckten das eigene Produkt.

  • Habe bis vor kurzem nicht gewusst, dass die Japaner so unsympathische, rückständige Hohlbratzen sind.


    Gibt es eigentlich auch einen japanischen Käpt'n Blaubär, dessen Autor für Männerrechte kämpft? :kotzen:

  • Bestimmt. Frauen haben in Japan nämlich eine Lebenserwartung von 88,5 Jahren. Männer nur von 81,7.

    Außerdem gab es nicht eine einzige Kamikazepilotin im Zweiten Weltkrieg.

  • Davon ab, leckere Süßigkeiten können sie leider auch nicht. Das meiste schmeckt nach Reagenzglas Versuchen, irgendwelche komischen Mischungen.

  • naja, ganz ernst, so ein normaler Durchschnittsmann oder gar darunter möcht ich in Japan auch nicht sein (eigentlich nirgends, aber das ist ein anderes Thema).


    Sagt doch das Verhalten gegenüber Frauen immer auch ein grundsätzliches Menschenbild der betreffenden Kultur.


    Bei Japan hab ich nochmal viel stärker das Gefühl von Angst vor dem Leben und Sehnsucht, nicht lebendig, sondern eine funktionierende Maschine zu sein.

    Und diese Plastikbrüste sind für mich der Weg, die Kinder noch früher in dieses Schema zu pressen, totale Entfremdung muss zu schaffen sein.


    Dass können die doch nicht wirklich ernsthaft durchdacht haben.