• Dass Metronom und DB aussetzen, finde ich sinnvoll. Bei der Schneelast wäre es nur eine Frage der Zeit, bis ein Zug im Nirgendwo hängen bleibt.

    Was ist da der ( technische) Unterschied zur Stadtbahn?

    Das, was das Reh schreibt. Lass die RB 38 mal auf der Brücke über die A2 stranden oder im Knoten Herrenhausen. Das willst Du nicht. Vom Wald zwischen Eschede und Unterlüß beim Metronom will ich gar nicht reden.

  • Natürlich will das keiner. Aber so nen Zug wiegt etliche Tonnen. Kann der nicht durch so ein paar Schneewehen einfach durchfahren?

  • Natürlich will das keiner. Aber so nen Zug wiegt etliche Tonnen. Kann der nicht durch so ein paar Schneewehen einfach durchfahren?

    Also in Hannover sind heute zwei Straßenbahnen entgleist durch Schnee und Eis

  • Schon ein richtiges Armutszeugnis, dass bei dem bisschen Wetter immer noch keine Straßenbahn fahren. Seit Stunden kein neuer Schnee und die Temperaturen sind auch harmlos.

    Ist für mich überhaupt nicht verständlich, warum das eine Großstadt nicht hinbekommt.

  • Ich kann das verstehen. Da heute ständig einer klagt, wenn was schiefgeht, würde ich mich auch absichern. Geht bei den Bahnsteigen los und endet bei Evakuierungen von Zügen oder Bussen. Und wenn sowieso schon zwei Bahnen entgleist sind, dürfte so jemand vor Gericht auch Recht bekommen.


    Abgesehen davon läuft das Ganze bei den Bahnen nicht, solange die Weichen nicht zuverlässig funktionieren. (Falls jemand auf früher verweist: Ja, da hat bei so einer Wetterlage auch nicht alles sofort geklappt. Wirklich. Allerdings gab es noch kein Internet, in dem sich jeder öffentlich erregen konnte, jedes Detail ausgewalzt wurde und man zehn bis zehntausend Likes dafür bekommen hat. Irgendwie lief das nach meiner Erinnerung gelassener und auch zupackender.)

  • Es gab auch keinen Echtzeitfahrplan etc pp. Die Bahn kam, wenn sie kam. Als ich vor 20 Jahren in Hamburg studiert habe, konnte man eine SMS an eine offizielle Nummer schicken und bekam dann als Antwort eine mögliche Verbindungsauskunft. Natürlich gebührenpflichtig. Ansonsten musste man die Netzkarte im Kopf haben oder irgendwo an einer Haltestelle gucken.

  • Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass es auch auf das Einverständnis der BusfahrerInnen ankommt. Die haben am Ende halt die Verantwortung. Vielleicht hat da gestern auch jemand gesagt: geht schon und heute: mache ich nicht. Finde ich auch beides vollkommen in Ordnung.


    Mir geht allgemein dieses Gejammere auf den Sack. Hier aufm Dorf wird gemeckert, dass die Nebenstraßen nicht geräumt werden und dadurch am Freitag Papiermüll nicht abgeholt werden konnte.


    Gleichzeitig sind hier aber alle ohne Auto komplett abgeschnitten. Der Fußweg ist nicht passierbar und Öffis nicht existent. Da konzentriere ich mich lieber darauf auch noch das 10. mal einkaufen zu fahren oder Leute zu transportieren.

  • Das sollte keine Kritik sein. Ich hab mir nur gedacht das die Straßen gestern bestimmt schlechter ausgesehen haben als heute. Kann ich nicht beurteilen da ich kein Auto fahre. Bei dem Wetter würde ich selber nicht fahren da kann ich das auch keinem Busfahrer zumuten.

  • Hm, eigentlich sollte die Bahn doch im Tunnel verkehren, Sedanstraße-Stadionbrücke müsste also eigentlich funktionieren. Die Üstra-App schlägt mir allerdings nur Busse vor. Tunnelverkehr wieder eingestellt? Weiß jemand aus eigener Erfahrung mehr?

  • Nur fürs Protokoll: Seit gestern morgen um 5 Uhr ist keine nennenswerte Flocke Schnee mehr gefallen.


    Das kann doch echt nicht sein, dass 12 cm Schnee den ÖPNV so lange zum Erliegen bringen und das System nicht einmal in kleinen Schritten wieder hochgefahren wird.

  • Bei den Straßenbahnen ist das der Status quo seit dem gestrigen späten Nachmittag. Und dass im Tunnel Bahnen fahren, mag ich wirklich nicht als großartige Leistung anrechnen.

  • Jo echt bitter.


    Zumindest bzgl Handball gibt es einen Kommentar.


    Zitat

    Laut Üstra-Sprecher Heiko Rehberg ist es für die Stadtbahnen nicht möglich, bis zum Halt Messe Ost zu fahren

  • Festgefrorene Weichen kriegt man bei den Nachttemperaturen und auch bei den aktuellen Werten aber nicht unbedingt besser frei. Das andere Problem bleibt, wie viel Schnee die Bahnen selbst vor sich her schieben und dann in Weichenzungen etc. drücken. Selbst wenn man die Gleise räumt, so weit es geht. Man könnte halt fahren, bis wirklich nichts mehr geht, dann geht aber auch die kommenden Tage nichts mehr, weil lauter Kollateralschäden behoben werden müssen.


    Und es ist Sonntag und abgesehen davon ist die Personaldecke ohnehin dünn. Neben jede Weiche einen Menschen stellen, der die immer wieder freifegt (und dabei auch noch ein Risiko eingeht), dürfte also eher nicht möglich sein.


    Ich frage mich, wieso eine Gesellschaft so eine Lage nicht mehr aushält. Speziell auf einem Sonntag. Dahinter steckt ja keine Arbeitsverweigerung, sondern es gibt einfach technische und organisatorische Grenzen. Und gestern Abend hat sich doch wunderbar gezeigt, wie private Initiative trotzdem Lösungen hervorbringt.