Martin Kind

  • So als Zwischenschritt wäre es doch nett, den paritätisch besetzten Aufsichtsrat durch Satzungsänderung bei der Management GmbH abzuschaffen ohne Kind zu entlassen. Einfach nur um die Strukturen sichtbarer 50+1 konform darzustellen.

    Oder die Management GmbH gleich ganz abschaffen.

    Ist das denn wirklich möglich, ohne den Vertrag zwischen der Profigesellschaft und dem Verein zu gefährden? War jemand bei der Informationsveranstaltung und kann dazu genaueres sagen?

  • So als Zwischenschritt wäre es doch nett, den paritätisch besetzten Aufsichtsrat durch Satzungsänderung bei der Management GmbH abzuschaffen ohne Kind zu entlassen. Einfach nur um die Strukturen sichtbarer 50+1 konform darzustellen.

    Oder die Management GmbH gleich ganz abschaffen.

    Ist das denn wirklich möglich, ohne den Vertrag zwischen der Profigesellschaft und dem Verein zu gefährden? War jemand bei der Informationsveranstaltung und kann dazu genaueres sagen?

    Es ist seitens des Vorstandes nicht gewollt. Stattdessen will man "zusammenarbeiten" ...

  • Mag sein, dass es nicht gewollt ist, aber ist es generell möglich, ohne den Vertrag zwischen der Profigesellschaft und dem Verein zu gefährden?

  • Nach meiner Einschätzung ja... wenn in dem neuen Vertrag nicht etwas Anderes vereinbart ist.


    Ich hätte mir den gerne mal selbst angesehen....

  • Die überregionale Markenbildung ist inzwischen weit gediehen. Wenn solche Konstrukte wie Leipzig oder Hoffenheim die hässliche Fratze des modernen, renditeorientieren Fußballgeschäfts sind, welcher Körperteil ist dann Hannover 96?

  • vielleicht sollte man mal das Vereinssportzentrum in Frage stellen. Ich vermute es wurde von der alten Führung so gewollt, aber mir scheint es so, als wenn das die Geißel ist, mit der Kind den e.V. in ungeliebte Kompromisse zwingen kann.

  • https://www.sport1.de/fussball…von-50-1-bvb-als-beispiel


    Ich glaub' es geht schon wieder los

    Das darf doch wohl nicht wahr sein

    Dass man so

    Total die Würde verliert




    Geschäftsführer Martin Kind von Hannover 96 kämpft weiterhin für eine Abschaffung der 50+1-Regel im deutschen Fußball.


    Er wolle diese notfalls auch zivilrechtlich kippen, erklärte der 76-Jährige im Business-Call des DUB-Unternehmermagazins, aktuell läuft in der Angelegenheit bereits ein Kartellrechtsverfahren.


    "Wir haben unsere Ausgaben immer an den sportlichen Zielen orientiert - nach dem Prinzip Hoffnung. Deshalb gibt es vielfach deutliche Probleme", analysierte Kind.

  • Allein schon nach dem Prinzip Hoffnung zu investieren zeigt, wie vollkommen Weltfremd Unternehmergott Martin Kind ist...es ist weiterhin ein Traum



    Edith: Wie unfassbar tief der Stachel sitzen muss...nur um "Recht" zu bekommen, was Ihm selbst dann nichts nützen würde. Mir fehlen langsam die Superlative für diesen Mann.

    Einmal editiert, zuletzt von PM1896 ()

  • Wenn 50+1 gerichtlich gekippt werden sollte, dann muss ich nicht mal raten, welcher Club davon sportlich gesehen am wenigsten profitiert.

  • Aber er hat sein Recht. Und wird durch sämtliche Shows tingeln und sagen "also wenn das - wie ja gerichtlich festgestellt - früher gekommen wäre, würde 96 dauerhaft international spielen. Ich habe es immer gesagt".

  • Mittlerweile ist mir das alles so scheissegal, dass ich mir fast wünschen würde, er käme damit durch. Und dann dürfte er gerne noch miterleben, wie wirklich jeder noch so popelige Amateurclub sich klüger dabei anstellt :D