Martin Kind

  • Zudem wird davon ausgegangen, dass es auch weiterhin genug Mitglieder und Fördermitglieder geben wird, die den Verein absichern.


    Das ist des Pudels Kern. Man ist sich des Melkviehs sicher, das sich dem Kern seiner Identifikation nicht bewusst ist, oder einfach nicht rafft, dass Mitglied sein im Verein NICHTS mehr mit Fußball-96 zu tun haben wird und dass der Mitgliedsbeitrag nicht einmal den Dauerkartenrabatt aufzehrt und das VVK-Recht nicht einmal mehr bei Bayern-Heim (so zumindest vor 2 Jahren) benötigt wird. Sollte diese Erkenntnis doch mal irgendwann um sich schlagen, sieht es scheiße aus für die sich jetzt so positionierten Abteilungsleiter. Denn dann sollte man schleunigst daran arbeiten, dass die Patronatserklärung auf sicherem Fundament steht.


    PS: Kann funktionieren, gibt ja auch in anderen Fitnessstudios Leute, die sich teure Abos abschließen und dann nie hingehen, sicherlich. Aber ohne mich dann.

    2 Mal editiert, zuletzt von WDJ_Lasse ()

  • Die Abstimmung von 99 würde heute wohl anders laufen, vermute ich. 50+1 wird als Fussballthema wahrgenommen, im Verein bzw. den Sparten sind andere Sachen von Belang. Der Rest läuft. Seit mehr als 20 Jahren mit Kind. Das erzeugt Vertrauen in sein Handeln.


    Sujo, wir sind ja einer Meinung. Ich erwarte mir aber nix mehr. Das bedeutet irgendwie halt auch ... ich hab diesbezüglich nahezu keine Fragen mehr.


    Auch wenn ich, genauso wie Du, nie ausreichend Antwort bekommen habe oder werde.

    Wenn du bereits resigniert hast,versuch doch nicht immer wieder andere noch zum verfrühten resigniert sein zu bewegen.
    Dann sei halt resigniert und geb auf...

  • Die Abstimmung von 99 würde heute wohl anders laufen, vermute ich.


    Naja, die Abstimmungen in Stuttgart aktuell in diesem Sommer, kürzlich über mögliche Anteilsverkäufe über 25 % hinaus in Köln und die Ausgliederung in Hamburg vor ein paar Jahren sprechen eine andere Sprache, was die Ausgliederung und Kapitalverkäufe angeht. Und eins haben diese Beispiele mit 96 gemein: In keiner Abstimmung ging es um den Fall von 50+1. O-Ton Kind 1999: "Der Verein wird immer die Kontrolle über die Management GmbH haben."

  • Ich kann mir aber auch vorstellen, dass Martin Kind sagt: “Wisst ihr, ich bin ja bescheiden. Eigentlich habe ich schon den ganzen Profifußball inklusive der Markenrechte und der letzte Rest, den könnt ihr behalten, wenn er euch so viel bedeutet. Allerdings, diese ganzen Mitgliedervergünstigungen bei meiner KGaA, die rechnen sich irgendwie nicht für mich. Die werd ich asap abschaffen müssen.”

  • Wenn du bereits resigniert hast,versuch doch nicht immer wieder andere noch zum verfrühten resigniert sein zu bewegen.
    Dann sei halt resigniert und geb auf...


    Ich schrieb, dass ich diesbezüglich keine Fragen mehr habe. Ansonsten hatte ich durchaus versucht, Sujos Frage zu beantworten. Ob mir das gelungen ist, darfst Du für Dich und er für sich entscheiden. ;)


    Darüber hinaus ... 96 bedeutet für mich weitaus mehr und ohne das jetzt an dieser Stelle groß weiter ausführen zu wollen, ich geb nix von dem auf oder lasse mich dazu zwingen.


    lasse


    Ja, am Ende reine Ansichtssache. Ich gehe davon aus, dass wir beim Fall von 50+1 etwa um die 10-15% an Mitgliedern auf einen Schlag verlieren werden und der eV diesen Verlust nicht groß beklagen wird.


    Weil es die "Querulanten" sein werden ...


    ... alles weitere hängt dann davon ab, wie erfolgreich die KGaA sein wird.


    Edit strunz


    OK, da hast Du natürlich Recht. Bleibt spekulativ, aber ich hatte halt die heutigen/hiesigen Mehrheitsverhältnisse der Interessengruppen bei so einer MV vor Augen.

    2 Mal editiert, zuletzt von Svennypenny ()

  • Wenn ich ehrlich bin glaube ich, es treten sicher keine 10-15% aus, da es gemütlicher ist, sinnlose 60-96 € im Jahr abbuchen zu lassen, als mühevoll ein Kündigungsschreiben aufzusetzen. Ich bin da recht desillusioniert.

  • Ich bin mir sicher, dass die 50+1 Gegner durchaus unterscheiden können zwischen sinnvoller Ausgliederung einer mit zig Millionen im Jahr arbeitenden Profiabteilung und dem Wegfall von 50+1. Das hat nämlich nur soweit etwas miteinander zu tun, dass man bei Nichtausgliederung natürlich keine 50+1 abschaffen kann. Dann wohl aber den Verein dem enormen Risiko einer Insolvenz aussetzt, sollte irgendwas schief gehen. Da aber gerade die Sicherung des e.V. ein wesentlicher Punkt der ganzen Initiative ist, denke ich, dass auch heute bei einer Abstimmung eine Ausgliederung durchaus eine Mehrheit hätte.

  • Sicher können die unterscheiden, Sujo da hast du Recht. Die Ausgliederung selbst ist auch eine nachvollziehbare Sache.


    Wem tatsächlich der e.V. am Herzen liegt und nicht nur wegen der Vergünstigungen Mitglied ist, wird sich überlegen auszutreten, denn dann unterstützt er den Verein nicht mehr mit seinem Beitrag. Wer nur am Vorverkaufsrecht etc. interessiert ist, wird sowieso bleiben; daher bliebe abzuwarten, wie groß die Austrittswelle tatsächlich würde...

  • Für mich bleibt die Hauptfrage dabei immer, wieso so erfolgreiche Vereine wie Bayern München, etc., 50+1 nicht abschaffen wollen.
    Wenn das doch der Heilsbringer ist. :ahnungslos:

  • Vielleicht, weil die aufgrund ihrer Attraktivität und ihres Bekanntheitsgrades schon genug Sponsoren/Unterstützer haben (Bayern z.B. Adidas, Audi, Telekom) oder vielleicht doch weil Martin Kind in Großburgwedel und nicht in Schwabing wohnt.

  • Kind wird mit seinem Übernahmeversuch grandios scheitern,
    davon bin ich inzwischen total überzeugt!
    Da müssen gar keine hannoveraner oder celler Gerichte drüber entscheiden.
    Die DFL hat schon den Schwanz eingezogen!
    Kind wollte die Ausnahmeregelung von 50+1 bis Ende 2017 in der Tasche haben.
    Hat er lange so raus posaunt, oder? Die DFL will abba nicht, hat kalte Füße bekommen. :ätsch: .


    50+1 konnte er bisher nicht kippen. Hahaha, das ist schon mal gut.
    Seine angedrohte Klage wird völlig überhöht ängstlich beurteilt.
    Unangenehme Gegner für Kind sind mMn nicht nur die traditionellen 96-Fans, die sich gegen die Verarsche wehren, sondern auch ua der FC Bayern München. Wenn ich richtig zwischen den Zeilen lese, haben die in München gar keinen Bock auf den Hörgeräteakustiker mit seiner seltsamen "jahrelange Förderung"-Lüge.


    Wie kann es jetzt weiter gehen?


    Meine Empfehlung an Kind: Du hast ja nicht alles verkehrt gemacht. Jetzt mal klein beigeben, 50+1 unterstützen, dem Verein die Rechte zurück geben.
    Andernfalls besteht die Gefahr, wie im Lucky Luke, geteert und gefedert zu werden.
    Also, im übertragenden Sinn natürlich. Gewalt ist keine Lösung :besserwisser: .


    Wichtig ist, dass der Boykotz weiter läuft!


    "Wer zuletzt lacht lacht am Besten"
    Hört sich blöd an, hab ich abba dran gedacht, als im TV letztens der Schnitt von Protestplakaten der Nord zum Grinsemann mit Medienfuzzi kam.

  • Gerade aus München kamen doch mehrere Äußerungen, die Kinds Anliegen klar unterstützen.


    Wirklich vorstellen kann ich mir eigentlich nicht, dass nun ausgerechnet die DFL der ganzen Sache einen Riegel vorschiebt. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

  • Wenn es denn stimmt, dass die Staatsanwaltschaft die laufenden Ermittlungen ohne greifbare Ergebnisse beendet haben sollte, so heißt dies nur, dass der Weg über die Gerichte damit mindestens ein vorläufiges Ende gefunden hat.


    Ich gebe Oststadt absolut recht. Die letzte und wohl tatsächlich auch aussichtsreichte Verteidigungslinie ist und bleibt die DFL.


    Und wenn die sich nicht selbst vor ihren Mitgliedern (den deutschen Profiklubs) als auch vor selbstdefinierten "Partnern" - gemeint ist hier u. a. die gesamte organisierte Fanszene des deutchen Fußballs - völlig desavouieren will, dann kann sie den KIND/H96-Antrag nicht einfach durchwinken, ohne wenigstens eine ordentliche und freie Abstimmung aller Vereinmitglieder zum Verkauf der Management-GmbH-Anteile zur Bedingung für deren mögliche Genehmigung zu machen.


    Deshalb noch einmal deutlich: Auch wenn Martin Kind ganz offensichtlich rechtlich nicht beizukommen ist, so findet die entscheidende Schlacht doch ganzwoanders statt, nämlich in der Guiollettstraße 44-46 in Frankfurt, dem Sitz der DFL.

  • Und wenn die sich nicht selbst vor ihren Mitgliedern (den deutschen Profiklubs) als auch vor selbstdefinierten "Partnern" - gemeint ist hier u. a. die gesamte organisierte Fanszene des deutchen Fußballs - völlig desavouieren will, dann kann sie den KIND/H96-Antrag nicht einfach durchwinken, ohne wenigstens eine ordentliche und freie Abstimmung aller Vereinmitglieder zum Verkauf der Management-GmbH-Anteile zur Bedingung für deren mögliche Genehmigung zu machen.


    Ich glaube leider: Doch.
    Da stehen die alten Seilschaften bei Herrn Kind im Wort, das läuft glatt durch. Die haben nur noch die Ermittlungsverfahren abgewartet, schätze ich.
    Die Begründung des Antrags wird dann nochmal richtig fett werden: Der Herr Kind hat nämlich durchgängig gefördert. Das hat dem DFB dann irgendein unabhängiger externer Superfachmann bestätigt - mehr KÖNNEN DFL/ DFB ja schon gar nicht mehr tun. Gut, Einzelheiten darf man nicht erzählen wg. Vertraulichkeit und Datenschutz und Sicherheit (islamischer Staat etc.). Wir sollten uns aber freuen, einen solchen Menschen in unseren Reihen zu wissen, der garantiert nicht an chinesische Investoren weitergibt.


    Ich gestehe, dass ein Großteil meines Ärgers über diese ganze Nummer damit zu hat, dass gelogen und betrogen und beschissen und gedroht worden ist, und mit dieser unglaublichen Doppelmoral und dem Über-dem-Recht-Stehen.

  • Vielleicht bekommen die kritischen Fans Eventorienten Kunden halt auch einfach genau den Präsidenten ,den sie verdienen...das Gefühl habe ich inzwischen sehr stark,wenn ich mich in den Foren durchlese und zu facebook schaue etc