Eure Lebensmittel- und andere Produkt-Tipps: Tops & Flops

  • Wesentlich dickflüssiger, runder und leicht süß.

    Das sind die Cremes "mit Aceto Bal. di Mod." auch. Eigentlich sind diese Cremes ja eher günstig und eher optisch als geschmacklich ein Highlight, eben süß und gut haftend. Aber in der Preisklasse, in der dein Tipp spielt, muss da schon eine ganz andere Qualität als bei den 3 EUR Billig-Cremes gegeben sein. Wäre schon interessant mal zu testen.

  • Wir kaufen auch immer 5 Liter Kanister. Bei uns hält der nicht so lange, aber ranzig wird da wirklich nichts. Sollte natürlich nicht neben dem Kamin stehen der Kanister. ;)

  • Jetzt komme ich Kulturbanause wieder.


    Nimmt man das empfohlene Olivenöl auch zum anbraten oder greife ich dann auf das Supermarktöl zurück?

  • Wenn Öl nicht gut schmeckt, würde ich es auch nicht zum braten nehmen. Wenn man nicht in Butter braten möchte, aber auch der Olivenölgeschmack nicht passt (Schnitzel z.B.), einfach neutrales Öl verwenden. Ansonsten kann man wunderbar Fisch z.B. in Olivenöl braten. Aber grundsätzlich gilt: Butter kann nie schaden. ;)

  • Wegen der Hitzeverträglichkeit. Olivenöl hat einen niedrigeren Rauchpunkt, kann also nicht so hoch erhitzt werden, wie z.B. Sonnenblumen- oder Rapsöl. Führt dann dazu, dass es bitter wird.


    Edit: Etwas verkürzt dargestellt, Sasa hat eingeordnet. Gutes, hochwertiges natives Olivenöl (kaltgepresst) nicht zum Braten nehmen, billiges - womit es ginge - lieber gar nicht erst kaufen ( :D )

    2 Mal editiert, zuletzt von RedSentinel ()

  • Das gilt aber nicht speziell für Olivenöl, sondern für alle kaltgepressten Öle. Insofern gibt es auch Olivenöle zum Braten. Das sind dann halt keine nativen Olivenöle.

  • Richtig, grundsätzlich kann man Olivenöl zum Braten nehmen. Kommt halt auf das Öl an.


    Und Balsamico mit dieser „Creme“ zu vergleichen wäre in etwa so, wie den FCB mit 96. Das sind unterschiedliche Welten. Zumal diese Creme noch was ganz anderes ist als guter Balsamico und nicht diese Supermarktplörre.

  • Das sind die Cremes "mit Aceto Bal. di Mod." auch. Eigentlich sind diese Cremes ja eher günstig und eher optisch als geschmacklich ein Highlight, eben süß und gut haftend.

    Die Cremes sind vor allem gar kein Balsamico. Die beinhalten einen gewissen Anteil (meist billigen) Balsamico, dazu aber halt auch noch diverse andere Inhaltsstoffe (in erster Linie Zuckerarten und Farbstoffe, dazu künstliche Aromastoffe und Konservierungsstoffe).

  • War auch keine Gegenrede zu dir. Inwieweit man dem Balsamicocreme-Geschmiere allerdings einen ästhetischen Wert beimessen kann, darüber würden bei uns wohl tatsächlich unterschiedliche Meinungen existieren. Mich lassen solche Sachen eher an der kulinarischen Expertise des Verursachers zweifeln und wären in einem Restaurant ein Grund, dieses nicht erneut zu besuchen.

  • Das gilt aber nicht speziell für Olivenöl, sondern für alle kaltgepressten Öle. Insofern gibt es auch Olivenöle zum Braten. Das sind dann halt keine nativen Olivenöle.

    Korrekt, allerdings verlieren auch diese Öle viele von ihren positiven Eigenschaften, wenn sie stark erhitzt werden. Olivenöle sind für mittlere Temperaturen und als Topping deutlich besser. Zumal als Topping dann eher die qualitativ hochwertige Variante genommen werden darf. Dafür gerne im Internet nach den Onlineshops von lokalen Erzeugern/Verkaufsgenossenschaften oder (regional) spezialisierten Onlinehändlern suchen.

  • Lidl hat ein paar vegane Sachen im Angebot. Gestern mal das vegane Hack probiert, als Zutat einer Bolognesesauce. Beim Öffnen der Packung roch es nach Hundefutter, und wir alle konnten das nicht essen. Ging nicht, widerlich.


    Da ich sonst mit ein paar Sachen aber eher gute Erfahrungen mit veganen Ersatzprodukten gemacht habe will ich noch nicht ganz aufgeben. Hat hier jemand einen Tipp, was man Fleischloses (muss nicht ganz vegan sein, darf aber) als Hack in einer Bolognese verarbeiten kann?