Eure Lebensmittel- und andere Produkt-Tipps: Tops & Flops

  • . Hat hier jemand einen Tipp, was man Fleischloses (muss nicht ganz vegan sein, darf aber) als Hack in einer Bolognese verarbeiten kann?

    Sehr klein geschnittenes Gemüse. Sehr klein geschnittene Champignons.


    Das vegane Hack hat mit dem Hackfleisch von Lidl oder anderen Discountern also eines gemeinsam: ungenießbar.

  • Lidl hat ein paar vegane Sachen im Angebot. Gestern mal das vegane Hack probiert, als Zutat einer Bolognesesauce. Beim Öffnen der Packung roch es nach Hundefutter, und wir alle konnten das nicht essen. Ging nicht, widerlich.


    Da ich sonst mit ein paar Sachen aber eher gute Erfahrungen mit veganen Ersatzprodukten gemacht habe will ich noch nicht ganz aufgeben. Hat hier jemand einen Tipp, was man Fleischloses (muss nicht ganz vegan sein, darf aber) als Hack in einer Bolognese verarbeiten kann?

    Tofu würde gehen, alternativ Räuchertofu. Das riecht dann aber geräuchert, nicht das ihr denkt das ist Forellenfutter :lookaround:.


    Veganes Hack fehlt uns übrigens auch noch in unserer Erfahrungshistorie.


    Meine dreijährige Tochter saß letztens beim Essen und sagte auf einmal: wir haben aber lange nicht mehr vegan gegessen ... mit drei! :???: Aber gut, die Haut öfter mal was raus was ihr gerade zu durch den Kopf geht.

  • Ich benutze je nach Verfügbarkeit das vegane Mühlenhack (Rügenwalder). Entweder in schon krümelig: https://www.ruegenwalder.de/produkte/veganes-muehlen-hack oder noch "roh": https://www.ruegenwalder.de/pr…veganes-muehlen-hack-250g oder die Alternative von Garden Gourmet: https://www.gardengourmet.de/produkte/sensational-hack


    Den Geruch habe ich auch schon wahrgenommen, wüsste jetzt aber nicht bei welchem Produkt oder ob bei allen. Mit dem "rohen" Hack machen wir auch Königsberger Klopse etc. bei einer Bolo sehe ich gar keine Probleme

  • Das krümelige von Rügenwälder ist für Bolo oder Chili super.

    Das rohe fand ich hingegen richtig ekelhaft. Nicht vom Geschmack, sondern von der Konsistenz her. Das ist ein großer, kompakter Klumpen, der sich auch nach einer Stunde kochen nicht in kleinste Teile zerbröseln ließ. Man hat also auf teils große Stücke rumgekaut.

  • Alles klar, vorgemerkt, vielen Dank. .


    Den nächsten Versuch starte ich trotzdem erstmal allein, bevor ich mich wieder unbeliebt mache. ;)

  • Neulich kam noch so ein Vergleich von Discounter veganen Hack, da hatte Lidl mit Abstand die "Nase" vorn. Aldi und Penni hat denen noch mehr "gestunken", und auch schlechter geschmeckt.

  • . Hat hier jemand einen Tipp, was man Fleischloses (muss nicht ganz vegan sein, darf aber) als Hack in einer Bolognese verarbeiten kann?

    Sehr klein geschnittenes Gemüse. Sehr klein geschnittene Champignons.


    Das vegane Hack hat mit dem Hackfleisch von Lidl oder anderen Discountern also eines gemeinsam: ungenießbar.

    Dies ist übrigens eine sehr gute Lösung! :besserwisser:

  • Ich würde auch komplett auf Fleischersatzstoffe verzichten und stattdessen Gemüse nehmen. Was mir bei veganer Ernährung auf Dauer wohl am meisten fehlen würde, wäre tatsächlich nicht das Fleisch, sondern der Käse.

  • Eine gute Alternative, wenn auch nicht so ganz vegan, ist Hack aus Wildfleisch. Kann man ganz einfach selber machen, ist ziemlich fettarm, hatte ein gutes Leben, stinkt nicht nach Hundefutter und schmeckt gut ohne schlechtes Gewissen.

  • Ich würde auch komplett auf Fleischersatzstoffe verzichten und stattdessen Gemüse nehmen. Was mir bei veganer Ernährung auf Dauer wohl am meisten fehlen würde, wäre tatsächlich nicht das Fleisch, sondern der Käse.

    Geht mir im Prinzip ähnlich. Ich habe allerdings auch nicht vor Veganer zu werden, nicht mal Vegetarier. Ich möchte einfach meinen Fleischkonsum reduzieren. Ich werde auch wieder grillen, das wird bei mir nur nicht zur Passion. Von daher kann ich auch vegane Zutaten in Butter anbraten, da habe ich gar kein Problem mit.

    Meine nächste Bolo wird garantiert wieder wie gewöhnlich mit Halb & Halb, allein schon um das Vertrauen der Kinder nicht zu zerstören. Dann wird weiter probiert. Einmal das vegane Streuselhack, und das von niedersachse1896 verlinkte Rezept sieht auch sehr lecker aus. Irgendwann werde ich meine Lösung schon gefunden haben.

  • Bevor ich mir Gedanken darüber mache eine Spaghetti Bolognese mit widerlichem "veganen Hack" zu machen, würde ich lieber über Spaghetti Milanese nachdenken.


    Das schwierige aus (insbesondere) deutscher Sicht ist, dass es vergleichweise wenige "normale" vegane Gerichte, ohne irgendwelche Ersatzprodukte, in der "Landesküche" gibt. Das sieht außerhalb Deutschlands vielerorts besser aus. (Nordafrika, Balkan, Vorderasien und mittlerer Osten, (Süd-)Ostasien, ...)

    Einmal editiert, zuletzt von CroNeo ()

  • Wir sind halt Premium und 1.Welt. Fleisch ist ein Stück Lebenskraft. Der Plebs der armen Länder kann sich nur Wurzeln und Rinde leisten.