Historische Ereignisse / Heute vor xy-Jahren... Erinnert ihr euch an...?

  • Vor 26 Jahren sind Roland Ratzenberger und Ayrton Senna beim Grand Prix von San Marino tödlich verunglückt.


    (Ab 17:10)

  • Letztes Jahr hatte ich auch einen Artikel dazu gelesen, der den ganzen Wahnsinn des Imola-Wochenendes nochmal chronologisch aufarbeitete. Krass, dass damals das Rennen trotz der Vorzeichen gefahren wurde.

  • Todesfälle im Motorsport waren bis dahin eben fast an der Tagesordnung. Die Fahrer wussten alle, dass es sie irgendwann einmal erwischen kann. Erst als es den vermeintlich Besten erwischt hat kam der Sicherheitsgedanke in den Vordergrund.

  • Vor Senna und Ratzenberger gab es zwölf Jahre lang keinen tödlichen Unfall mehr an einem F1-Wochenende.

    Die "Tagesordnung" lasse ich für die 50er, 60er und 70er Jahren gelten, aber ab den 1980ern hatte sich schon einiges getan. Nach Imola 94 allerdings noch mehr.

  • Ich habe das tatsächlich so in der Form jetzt überhaupt erst realisiert. Damals mit 3 Jahren hatte ich da noch nicht das große Interesse für, mit der Schumacher Ära paar Jahre später stieg dann aber auch das Interesse an dem Sport und natürlich hörte man dann auch immer wieder den Namen Senna. Sennas und Laudas Unfälle sind die, die irgendwie immer präsent waren.


    Dass es am selben Rennwochenende jedoch bereits einen extrem schweren Unfall von Barrichello, einen Tag später einen tödlichen Unfall von Ratzenberger und am Renntag selbst noch direkt beim Start einen zusätzlichen schweren Unfall gab war mir absolut nicht bekannt. Und dass das Rennen nach dem Crash von Senna und der ganzen Vorgeschichte überhaupt nochmal neu gestartet wurde und die Fahrer sich ins Cockpit gesetzt haben verwundert mich. War da die Liebe zum Sport oder die Profitgier so groß? Und am nächsten Rennwochenende gab es direkt den nächsten heftigen Crash.. Erschreckende Erkenntnis für mich, dass das Damoklesschwert früher so offensichtlich über jedem einzelnen Fahrer hing.

  • Sennas Unfall war doch im Rennen, da ist kein Fahrer ausgestiegen, der wieder hätte einsteigen müssen. Einzig sein Teamkollege Gerhard Berger hat abgebrochen, wenn ich mich richtig erinnere. Und Schumacher hatte sich mit seinem enthusiastischen Siegesjubel nicht nur Freunde gemacht.

  • Da erinnerst du dich falsch. Hill war ja Sennas Teamkollege bei Williams. Berger war wieder bei Ferrari.


    Das Rennen wurde nach dem Unfall ja auch nochmal unterbrochen. Die Fahrer stiegen also auch aus den Autos aus. Ihnen wurde aber nicht gesagt, dass es so schlimm um Senna steht. Er starb dann auch erst abends in der Klinik.


    Zur Frage, warum überhaupt gefahren wurde: Barichellos Unfall war ein Fahrfehler, Ratzensbergers Unfall technischer Defekt, der Unfall beim Start ein Rennunfall, bei Senna wieder ein technischer Defekt. Die Ausfallquote lag damals regelmäßig bei um die 50 Prozent. Heute unvorstellbar hoch. Die Sicherheit der Strecke stand also nicht zur Debatte und da die Fahrer selbst hohe mentale Stärke haben müssen, um ihre Autos immer am Limit bewegen zu können, war die Situation für sie auch handhabbar.


    Ja, in der F1 gab es auch damals schon eine lange Zeit keine tödlichen Unfälle mehr, wohl aber in anderen Rennklassen. Stefan Bellof 1985 zum Beispiel war vielen noch im Gedächtnis, auch wenn das damals auch schon 9 Jahre her war. Die Fahrer waren damals ja auch noch viel eher wie eine Familie als das heute der Fall ist und waren auch oft noch in anderen Klassen nebenbei unterwegs, die nicht solch hohe Sicherheitsstandards hatten.

  • Lese gerade bei Wiki, dass er lt. Friedbert Pflüger in der Rede ursprünglich (und vermutlich am Rande) auch die Begnadigung von Heß fordern wollte. Wenn das stimmt, hätte das der Rede viel positive Wirkung genommen, schätze ich; gut dass er es nicht getan hat.

    Einmal editiert, zuletzt von 4no1 ()

  • Heute vor 3 Jahren eines meiner Top #3 96 Spiele.

    Ich glaube gegen... ähmm.. keine Ahnung mehr. Endstand war... weiß nicht mehr.

    Aber:

    BIELEFELD!

    BIELEFELD!

    BIELEFELD!

    BIELEFELD!

    BIELEFELD!

    BIELEFELD!


    War das geil? :D

  • Zitat

    „Das kapitalistische Wirtschaftssystem ist den staatlichen und sozialen Lebensinteressen des deutschen Volkes nicht gerecht geworden. Nach dem furchtbaren politischen, wirtschaftlichen und sozialen Zusammenbruch als Folge einer verbrecherischen Machtpolitik kann nur eine Neuordnung von Grund aus erfolgen.

    Inhalt und Ziel dieser sozialen und wirtschaftlichen Neuordnung kann nicht mehr das kapitalistische Gewinn- und Machtstreben, sondern nur das Wohlergehen unseres Volkes sein. Durch eine gemeinwirtschaftliche Ordnung soll das deutsche Volk eine Wirtschafts- und Sozialverfassung erhalten, die dem Recht und der Würde des Menschen entspricht, dem geistigen und materiellen Aufbau unseres Volkes dient und den inneren und äußeren Frieden sichert.“

    Alles Gute zum 75.Geburtstag, liebe CDU