Frage an Nils

  • Meine Hoffnung war, dass man bei einer erneuten Anmeldung unter derselben IP, den User dann sofort sperrt.


    Das funktioniert so nicht, sogar dann nicht, wenn er keine weiteren Vorsichtsmaßnahmen (VPN) trifft.


    Bei Endkonsumenten-Providern gibt es a) entweder Zwangstrennung innerhalb von 24 Stunden) oder b) ab und an bricht die Verbindung weg und muss wieder hergestellt werden.


    Beides resultiert in einer neuen IP.


    D.h.: Selbst wenn Du die IP hast, siehst Du damit nur, über welchen Provider der kommt (kannst Du nachschlagen, wo die IP zu gehört), nicht den Nutzer.


    Den Nutzer kann anhand der IP nur der Provider identifizieren. (Weil er weiß, welcher Kunde zu welcher Zeit die IP genutzt hat.) Deswegen ist der Weg so, wie von jemand im Depressionsfaden beschrieben: Anzeige erstatten, wenn das verfolgt wird, muss der Provider dem Gericht den Nutzer mitteilen. (Insofern er identifizierbar ist und nicht über ein VPN kommt, etwa.)


    Aber ich gehe stark davon aus, dass so eine Anzeige wegen Geringfügigkeit eingestellt werden würde.


    Einfach nicht über Idioten ärgern. Erleichtert das Leben ungemein.