Der ultimative Raumfahrtthread

  • Suche ein Fernrohr, mit dem ich gut und unauffällig in der Nachbarschaft rumgucken kann.

    Tipps?

    Lt. wurner dieses hier ;)


    Ich hab schon vermutet, dass ich bei ca. 100€ keine Wunder erwarten kann, aber ich möchte auch nicht direkt ganz groß auffahren und dann steht es am Ende nur rum. Deswegen dachte ich, es gibt auch unter den günstigeren Geräten vielleicht welche, mit denen man zumindest ein paar Mondkrater und Planeten bewundern kann...

    Das kann ich verstehen. Die Frage ist vor allem, von wo aus ihr beobachten wollt. Wenn du in der Stadt wohnst, wird es allgemein schwieriger, da die Lichtverschmutzung recht groß ist. Dann steht so ein 100 Euro Teleskop nur als Deko in der Wohnung rum.

    Der Vorschlag, dass ihr mal eine Sternwarte besucht, finde ich gut. Oder ihr fragt in einem entsprechenden Forum mal nach, ob ihr mal durch ein gutes Hobby Teleskop schauen dürft. Habe ich damals auch gemacht und war wirklich beeindruckend.


    Edit: kauf lieber ein besseres Fernglas als so einen Scheiß....Sorry.

  • Wir wohnen auf dem Land und sitzen vor allem im Sommer gern lange draußen, das sind wohl schonmal gute Aussichten (im wahrsten Sinne). Als eigentliche Geburtstagsüberraschung fahren wir für ein langes WE nach Dänemark und ich dachte mir, da könnte ich dann perfekt das Teleskop auspacken. Romantik und so (wer möchte diese Steilvorlage verwerten?). Aber die Idee mit der Sternwarte finde ich auch sehr gut, zumal wir ja in Hannover eine haben und es in Bochum noch eine gibt (meine Frau kommt ursprünglich aus der Ecke).

  • Suche ein Fernrohr, mit dem ich gut und unauffällig in der Nachbarschaft rumgucken kann.

    Tipps?

    Nimm das Teleobjektiv Deiner Kamera. Hoffentlich heißt keiner der Nachbarn Thorvald.

  • Warum befördert man den Atommüll nicht portionsweise per Raketen ohne Wiederkehr in das unendliche Weltall?

    Müsste doch sehr viel kostengünstiger sein, als den Stoff für millionen von Jahren zu verbuddeln und zu bewachen.

  • Im Risiko- und Kostenvergleich von Millionen Jahren Lagerung auf der Erde zur Versendung ins Nirwana dürften die Flüge sehr viel günstiger sein.

    Tausende Raketen könnten mit zB jeweils 1 Tonne Radioaktivdreck (exzessiv höchstgesichert) an Bord innerhalb von wenigen Jahrhunderten den Dreck wegschaffen. Diese Theorie gefällt mir besser, als das "wird schon 1 Millionen Jahre gut gehen".


  • Da muss aber nur einmal was schief gehen. Ich meine, dass die Raumfahrt mit einer Ausfallwahrscheinlichkeit von mindestens 1% kalkuliert. Das wären wären bei tausend Raketen 10 Kontaminationen. Ich verzichte da gerne.

  • Daraus:

    Unfälle

    ...

    Mit den atomgetriebenen RORSAT-Satelliten passierten diverse Unfälle, bei denen mehrere Reaktorkerne zurück auf die Erde fielen und beispielsweise im Falle Kosmos 954 eine Fläche von 124.000 Quadratkilometern der kanadischen Nordwest-Territorien mit Atommüll kontaminiert wurde.

    Entsorgung im Weltraum

    ....

    Um die jährlich anfallende Menge von 12.000 Tonnen hochradioaktiven Abfalls ins Weltall zu befördern, müssten jedes Jahr 2000 Raketen starten, etwa sechs pro Tag. Die etwa 300.000 Tonnen, die bis heute schon weltweit angefallen sind, müssten zusätzlich entsorgt werden.[59] ...


    Weiterhin bestünde ein enormes Risiko, da viele Starts jährlich erfolgen müssten und bei einem Fehlstart, der bei allen existierenden Trägersystemen mit einer Wahrscheinlichkeit > 1 % auftritt, mit einer Freisetzung der radioaktiven Fracht auf der Erde oder durch Verglühen in der Atmosphäre zu rechnen wäre. Folge wäre eine großflächige Kontamination. Eine notwendige sichere Verpackung der Fracht – wie sie z. B. bei den für Raumsonden verwendeten Radionuklidbatterien verwendet wird – wäre zwar in der Lage, einen Fehlstart mit hoher Wahrscheinlichkeit ohne Leckage zu überstehen, würde allerdings die zu befördernde Masse vervielfachen und die Entsorgungskosten vollends utopisch machen. Es gibt auch Vorschläge, die Raketen mit jeweils einer Rettungsrakete auszustatten, allerdings würde dies das Gewicht ebenfalls merklich steigern.

    Als Alternative zu einem Transport mit der problematischen und teuren Raketentechnik werden auch ballistische[56] und bodengestützte Antriebsmethoden diskutiert.[61] Vorteile wären deutlich reduzierte Kosten über einen höheren Nutzlast-Anteil und auch ein geringeres Unfallrisiko, u. a. da kein hochexplosiver Raketentreibstoff mitgeführt würde. Jedoch existiert noch keine vollständige technische Lösung, ...

  • Diese 1 Million Jahre fuer die Endlagerung sind auch seltsam. Warum nicht einfach was sicheres fuer 200 Jahre finden und dann in Forschung investieren wie man den Muell vernuenftig entsorgt. Wenn man sich die technischen Fortschritte der letzten 100 Jahre anguckt, muessten 200 Jahre locker ausreichen.

  • Geschichte ist ja nun keine Gerade. Es gab auch schon Jahrhunderte mit Stillstand oder sogar Wissensverlusten. Ob man sich bei dem Nukular-Krams darauf verlassen sollte, dass das nächste keins davon ist :ahnungslos:

  • Stimmt, ist irgendwie Mist von welcher Seite auch immer. Da muss man eine Risikoabschaetzung machen: was ist erfolgsversprechender

  • Erst die Toilette vollscheißen und dann darauf warten, dass irgendjemand, irgendwann den Dreck wegmachen kann, ohne dass die Hände schmutzig werden.

    Super Plan!