• Geile Liga! Zwei Werksteams mit Schott Jena und RB Salzb...ähem, Leipzig. Dazu hat Schott noch das Jenaer Werksduell gegen Carl Zeiss 2, jene das Duell gegen RW Erfurt 2. Sachsen und Lok Leipzig sind auch noch in der Liga. Denn ganzen Spaß gibts dann immer Samstags ab 16:00 Uhr bei "Sport im Osten" im MDR zu sehen.

  • Bei Aufsteiger Sachsen-Anhalt kann man übrigens sei gestern unsere Brüder vom VfL Halle 96 setzten. :verliebt:


    http://upload.wikimedia.org/wi…50px-VfL_Halle_96.svg.png


    @ Darko Pancev: Borea Dresden kann man übrigens auch indirekt als Team des Windkrafherstellers Boreas betrachten. Schott Jenaer Glas war ja schon mal Oberligist. Höher wolllen die mit vermutlich nicht, zumal die Zentrale ja in Mainz liegt, die Jenaer Glas mal übernommen haben.


    Und hier noch aus der ARD-Mediathek etwas über den RasenBallsport: http://www.ardmediathek.de/ard…ontent/2572?tagId=2564174


  • Geile Liga! Zwei Werksteams mit Schott Jena und RB Salzb...ähem, Leipzig. Dazu hat Schott noch das Jenaer Werksduell gegen Carl Zeiss 2, jene das Duell gegen RW Erfurt 2. Sachsen und Lok Leipzig sind auch noch in der Liga. Denn ganzen Spaß gibts dann immer Samstags ab 16:00 Uhr bei "Sport im Osten" im MDR zu sehen.

    schön viele partien für ausschreitungen!

  • Wenn alle anderen Vereine in Leipzig zu dumm sind, sollen sie sich nicht wundern.


    Finde das Engagement ok.

  • Jap, freu mich auch schon auf den Verein "AWD-Hannover" (Arminia oder Ricklingen wären gute Versuchsobjekte).
    Wird Wunderbar, wenn dann SAP-Hoffenheim, VW-Wolfsburg, RB Leipzig, Bayer Leverkusen usw. in der ersten liga ausspielen, wer die angesagteste Firma hat...

  • Du bist auf Aschis Argument kein Stück eingegangen. Das Problem ist und bleibt, dass die "Traditionsvereine" reihenweise zu dilettantisch sind, eine halbwegs solide Finanzpolitik zu machen bzw. sich finanziell nicht zu überheben. Manchmal muss sich eben mit weniger zufrieden geben, wenn das Geld nicht reicht, und etwas längerfristig oder in kleineren Kategorien denken. Wäre dem so, gäbe es "RB Leipzig" vermutlich gar nicht, weil Lok & Co. so hoch spielen würden, dass sich ein Einstieg von Herrn M. (oder anderen) gar nicht lohnte. Oder Herr M. würde zwar einsteigen, aber eben nur als Trikotsponsor o.ä.


    Ist doch bei Hoffenheim und Waldhof Mannheim fast genau das Gleiche.

  • Ich habe Aschi eher so verstanden, dass die anderen Leipziger Vereine zu dumm wären, RB als Namensgeber/Sponsor für sich zu gewinnen...

  • Mo: Nö. Du verkennst den eigentlichen Grund. Solange 50+1 steht, darf man sich als Investor ja nicht offiziell die Macht erkaufen. Daher gehen die Hopps dieser Welt den Umweg über unbekannte Dorfclubs, da sie dort auf Grund ihres finanziellen Engagements - ohne das die Projekte nicht exisieren könnten - die Alleinentscheider werden, ohne offiziell in irgendeiner Form gegen etwas zu verstoßen. Bei Traditionsclubs (egal ob Waldhof oder die beiden Leipziger Clubs) gibt es wegen der Tradition viele, die das Sagen haben wollen (Eitelkeiten und so) und daher ist es schwieriger dort der Alleinentscheider zu werden.

  • Ich habe Aschi eher so verstanden, dass die anderen Leipziger Vereine zu dumm wären, RB als Namensgeber/Sponsor für sich zu gewinnen...

    War so gemeint, wie Mo es verstanden hat.

  • Dann scheint es in Ostdeutschland einfach nur dumme Fußballfunktionäre zu geben, wenn die alle höchstens zweitklassig, eher dritt-, viert- und fünftklassig spielem. Insofern ein Segen für die armen Ossis, dass Red Bull denen da ein Fußballmanschaft mit Perspektive hinsetzt. Hoffentlich finden sich ein paar Investoren für die Standorte Dresden, Erfurt und Magdeburg. Auch überall nur lauter dumme Ossis. Hat der Schafstall schon vor 15 Jahren erkannt.

  • Mo: Nö. Du verkennst den eigentlichen Grund. Solange 50+1 steht, darf man sich als Investor ja nicht offiziell die Macht erkaufen. Daher gehen die Hopps dieser Welt den Umweg über unbekannte Dorfclubs, da sie dort auf Grund ihres finanziellen Engagements - ohne das die Projekte nicht exisieren könnten - die Alleinentscheider werden, ohne offiziell in irgendeiner Form gegen etwas zu verstoßen. Bei Traditionsclubs (egal ob Waldhof oder die beiden Leipziger Clubs) gibt es wegen der Tradition viele, die das Sagen haben wollen (Eitelkeiten und so) und daher ist es schwieriger dort der Alleinentscheider zu werden.


    Tradition hat die DDR sowieso schon plattgemacht und ihre Kunstprodukte Chemie und Lok nach 1000 Umbennenungen/Fusionen etc. installiert. In Leipzig gab´s nach dem VfB-Konkurs nichts zu zerstören, was nicht längst kaputt war. Der Fall Leipzig wird in dieser Gemgengelage wohl einzigartig bleiben und hat m.E. auch nur bedingt Parallelen zur TSG Hoffenheim aufzuweisen. Übrigens will Red Bull die II. Mannschaft oder den SSV Markranstädt als Farmteam in der 3. Liga positionieren. Bei denen geht´s nicht um Profifußball oder Erstligaluft schnuppern. Dagegen ist Hopp ne arme Sau.


    Und: Ich bitte nocheimal höflich um Umbennung des Threads in RasenBallsport Leipzig. Wir haben doch auch keinen SAP-Hoffenheim-Thread und wollten doch eingentlich mal alle Vereinsthreads den wirklichen Namen anpassen.

  • Du glaubst doch nicht im ernst, dass die sich mit der 3. liga begnügen???
    Ich würde eher von einem konzept ausgehen, was besagt, in 3-4 jahren 2. oder 1. bundesliga spielen, sonst sind wir wieder weg.


    oder habe ich wieder was falsch verstanden?

  • Man kann schon verstehen, dass sich Leipziger Fußballinteressierte, denen die Chemie und Lok-Geschichten der letzten Jahre zunehmend auf die Nerven gehen und die sich einfach nur mal „großen“ Fußball in ihrer Stadt wünschen. Ich meine, viele fahren sicherlich täglich an dieser riesen Schüssel vorbei und fragen sich, warum sie sich dieses Wochenende wieder nur mit Premiere/Sportschau begnügen müssen und freuen sich jetzt, ohne hinter den Vorhang zu schauen, denn was da hinter steht ist schon ziemlich perfide. Denn dieses Unternehmen wird keinen Platz lassen für Trainer/Jugendtrainer/Funktionäre/Vereinshelfer usw. aus dem alten SSV Markranstädt. Es wird gar nicht erst versuchen, großartige Identifikation aufzubauen, es werden keine Fanvertretungen (irgendein Haufen bildet sich immer, der irgendwann Missstände organisiert anprangern und ausräumen will) geduldet. Die Event-Struktur besteht bereits und wird nur aus Salzburg kopiert, es wird bezahlte Animateure in Bullenoutfit geben, vor und nach den 90 Minuten Fußballpause wird das Stadion eine einzige Disko mit dem Einbläuen von Werbebotschaften. Natürlich sieht das zum großen Teil heute schon so aus, auch bei uns, doch für was wird denn bei uns (auch wenn es schon störende Ausmaße angenommen hat) geworben im Verlauf eines 96-Spiels? Meist doch für kleine, mittelständische und große REGIONALE Unternehmen. So sehr man die fortschreitende Kommerzialisierung im Fußball verachtet und zurecht darüber klagt, dass weniger manchmal auch mehr wäre (schönen Gruß an den AWD), aber was dort entsteht, wird dem Ganzen die Krone aufsetzen und wird nebenbei auch recht wenig Platz bieten für die Präsenz für einen regionalen Sponsorenpool aus Leipzig und Umgebung, denn Salzburg machts doch schon vor. Dieses Gebilde wird zum als Herz verkleideten Fußball-Tumor der Stadt Leipzig zuerst und früher oder später wird man auch bei den Verbänden (NOFV, DFB) merken, was man sich da für einen Virus ins Haus geholt hat (wie war das noch mit LR Ahlen? Nie wieder versteckte Firmennamen und so… oder wie war das mit 1860 München? Keine Installation von Investor-Handlangern im Management/Vorstand…) RB Leipzig vereint alle schlechten Vorbilder des deutschen Fußballs und der Saurier hat Recht damit, wenn er sagt, Hopp und Hoffenheim sind ein Witz dagegen.
    Man könnte mir jetzt gerne Schwarzmalerei unterstellen, doch ist es in diesem Fall weißgott nicht so, dass man nicht wüsste was kommt und wie es kommt, man braucht nur wenige Kilometer über die Grenze zu schauen und sieht die Entwicklung in Salzburg. Nur für „guten Fußball“ sollte man ihm nicht das Herz rausreißen, genau das ist aber die Methode von Mateschitz und seinen Angestellten. Fußball nicht mehr als Sport, der die Leute durch Identifikation vereint und nebenher noch als großes Marketinginstrument dient und immer noch für recht schmales Geld Präsenz in Funk, Fernsehen, Printmedien, Internet bietet, sondern nur noch Produktplacement unter dem Vorwand des Eventfußballs. Identifikation, Fantreue, Tradition (ja es gibt sie mMn und sie hält auch uns am Leben) und vor allem Moral sind dort nicht angedacht.
    Was mich selber betrifft: Auch wenn die Bundesliga in zehn Jahren zwar Großunternehmen-gesteuerten, aber atemberaubendem Zauberfußball in der Hälfte der Liga aufweisen kann, der einen in Staunen versetzen könnte, so steht am oberen Bildschirmrand leider (auch wenn hinter dem Namen versteckt) VW gegen RedBull, SAP gegen AWD, oder vielleicht bald schon FlyEmirates gegen CocaCola. Mich interessiert so was dann beim besten Willen nicht mehr und dass die Entwicklung bereits ziemlich weit vorangeschritten ist, konnte man schön an der diesjährigen Meisterfeier erkennen, bei deren Bildern ich mich nicht recht entscheiden konnte zwischen Feier einer sportlichen Meisterschaft oder Autopräsentation ala Detroit-Carshow, der FußballSPORT gerät zunehmend in den Hintergrund…
    Ich frage mich (das ist jetzt mal wieder ziemliches Zukunftsdenken und vielleicht auch etwas Träumerei): Es gibt im Nachwuchsbereich in Deutschland unglaublich viel Potenzial, das für weit mehr als 10-15 Kommerzprojekte reicht, deswegen gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass man sich irgendwann aus diesem Zirkus verabschieden kann und mit seinem Verein Erfolg auf anderer Ebene sucht, mit vielleicht sogar genauso mitreißendem, ehrlichen Fußball, vielleicht nicht so megatalentiert wie in der Eliteliga, aber möglicherweise ungestört von den VWs, SAPs, Red Bulls, usw. Dann ist es halt nur das Ziel, irgendwann Deutscher Meister, zweiter Klasse zu werden, z.B. deutscher e.V. Meister, der 1.DFB-Liga, abseits der privatisierten abgekoppelten T-Com-wasweißichwas-Liga alà DEL. Ich könnte dann zumindest damit leben.

  • Zwischen Event und reiner Verkaufsshow ist aber noch ein Unterschied. WDJ_Lasse beschreibt da schon etwas, was jedem von uns Bauchschmerzen machen sollte!

    • Offizieller Beitrag

    Dann ist es halt nur das Ziel, irgendwann Deutscher Meister, zweiter Klasse zu werden, z.B. deutscher e.V. Meister, der 1.DFB-Liga, abseits der privatisierten abgekoppelten T-Com-wasweißichwas-Liga alà DEL. Ich könnte dann zumindest damit leben.


    Sehr interessanter Ansatz. Das ist eine Veriante/Idee, die ich zum ersten Mal höre und ich halte sie für sehr reizvoll. Allerdings dürfte die Umsetzung eines solchen Konzeptes wohl leider eher unrealistisch sein...