Tageskarten: Ein Hoch auf unseren Abzockerclub!

  • Aue braucht als letzter ein Erfolgserlebnis.


    Ihr wisst was dann passiert?

    Das 96 sozial gegenüber Schwachen eingestellt ist, soll, glaube ich, einen Kontrapunkt zu Kinds Kapitalismus-Sprech sein...

  • Ich würde gerne nochmal die Diskussion um die GVH-Gültigkeit der P@H-Tickets aufmachen. Seitdem die Tickets nicht mehr personalisiert sind, steht ja auch kein Ticketinhaber mehr drauf. Irgendjemand schrieb ja, dass es "vor Corona" die Möglichkeit gab, den Fahrkartennutzer beim Kaufvorgang einzutragen, habe ich das richtig in Erinnerung?

    Da ich immer Dauerkarten oder Hardtickets hatte, stellte sich die Problematik bisher nicht. Die Option, einen GVH-Nutzer einzutragen, gab es beim Kauf jedenfalls nicht.


    Ich habe jetzt für mich und meine Eltern Tickets gekauft, meine Eltern würden gerne Bahn fahren, kommen aber aus einer anderen Richtung als ich. Auf dem Ticket steht "Der auf dem Onlineticket personifizierte Besucher muss während der Fahrt anwesend sein und sich auf Verlangen ausweisen können."


    Mein Vater hat 96 jetzt mal angeschrieben, die Antwort war etwas überraschend:

    Ist 96, bzw. die Mitarbeiterin auf dem Holzweg? Haben sie das Problem einfach nicht verstanden?


    Ich denke, wenn die ÜSTRA hier konsequent ist, ist man mit 60€ dabei, richtig?

  • Also, wenn du früher an der Tageskasse, dein ticket geholt hast, war dein Name doch auch nie auf der Karte und dennoch konntest du Üstra fahren.


    Warum sollte sich das jetzt geändert haben?

  • Aber da hast du ein Hardticket bekommen, das nur eine Person zur gleichen Zeit nutzen konnte. Wer das dann ist, ist natürlich egal. Aber P@H-Tickets könnte ich jetzt doch für meinen ganzen Bekanntenkreis ausdrucken und sagen "damit könnt ihr Samstag Bahn fahren". Kann ja dann niemand kontrollieren, wie viele Tickets pro gebuchtem Platz im Umlauf sind.

  • OK, jetzt hab ich meinen Gedankenfehler. Habe das P@H überlesen.


    Dann zieh ich meine Antwort zurück, würde aber sagen, ich glaub du machst dir zwar zurecht, zu viele Gedanken. Ich würde wetten, die ÜSTRA denkt nicht soweit.

  • Aber da hast du ein Hardticket bekommen, das nur eine Person zur gleichen Zeit nutzen konnte. Wer das dann ist, ist natürlich egal. Aber P@H-Tickets könnte ich jetzt doch für meinen ganzen Bekanntenkreis ausdrucken und sagen "damit könnt ihr Samstag Bahn fahren". Kann ja dann niemand kontrollieren, wie viele Tickets pro gebuchtem Platz im Umlauf sind.

    60 Euro bzw. in diesem Fall 120 Euro sind eine Menge Holz. Die Standardmail von 96 wird Dir "im dummen Fall" eventuell nicht weiterhelfen. Da verweist dann GVH auf das gedruckte auf dem Ticket und das ist eigentlich eindeutig. Da würde ich unbedingt versuchen, eilig eine E-Mail vom GVH zu bekommen und die Deinen Eltern ausgedruckt mitzugeben.

    Und falls eine aussagekräftige Klärung herbeigefügt wurde, natürlich bitte hier im Fadenposten.

  • Wäre denkbar, aber vielleicht kalkulieren sie auch einfach mit ein, dass ein paar Leute schummeln und sich insbesondere niemand mit einem Karton p@h-Tickets an die Haltestelle stellt und die vertickt. Zumal das Ticket personalisiert und somit der mögliche Urheber dieser kleinen Schweinerei nachvollziehbar ist.

  • Bei meinem Jobticket (auf dem mein Name steht) hat bei einer Ticket-Kontrolle in den letzten 16 Jahren nicht einmal jemand den Ausweis sehen wollen.

    Das ggf. Ein paar Leute mit kopierter P@H üstra fahren ist sicher eingepreist und dürfte im Großen Ganzen nicht ins Gewicht fallen.
    Gemessen an der Menge der generellen Schwarzfahrer besonders nicht.


    Am Spieltag habe ich noch nie Kontrollen gesehen..

  • Also ich würde mich auch nicht trauen eine durch den Ticketerwerb miterworbene Leistung auch tatsächlich zu nutzen. Wenn die Vertragsparteien es nicht geschafft haben alle potentiellen Lücken des Mißbrauchs zu schließen, muss ich natürlich darunter leiden und zusätzliche Kosten für meine Anreise in Kauf nehmen. Oder ggf. 60€ Strafe zahlen.

    Es sei denn man kann sich noch einen Geleitbrief mit GVH-Siegel ausstellen lassen, den man ggf. den Conducteurs-Schergen vorzeigen kann. :grübel:

  • Auf normalen Tickets steht doch auch kein Name..

    Die kann man während der Gültigkeit doch auch einfach weitergeben.

    Aber es können nicht mehrere Personen das Ticket gleichzeitig nutzen.

    Bei print@home könntest du es ja 96 mal ausdrucken

  • Wieso schreibt man nicht direkt die Verkehrsbetriebe an? Diese Diskussion um Holzwege wäre mit einer entsprechenden Anfrage erledigt.

  • Im 96 Shop hab ich das diese Woche thematisiert. Nach einem Telefonat des Mitarbeiters wurde mir versichert, dass das Ticket definitiv als Fahrkarte seine Gültigkeit habe.

  • Im 96 Shop hab ich das diese Woche thematisiert. Nach einem Telefonat des Mitarbeiters wurde mir versichert, dass das Ticket definitiv als Fahrkarte seine Gültigkeit habe.

    Wird man im "Schadensfall" trotzdem schwerlich als "Beweis" heranziehen können, oder hast du das schriftlich? Deshalb wie palandt und auch ich bereits schrieb: Falls man kein Restrisiko eingehen möchte, Emailantwort vom GVH besorgen.

    Einmal editiert, zuletzt von 96Weizen ()

  • Man kann sich auch Probleme machen wo keine sind. Fahr damit und gut ist. Man konnte auch schon früher Tickets ausdrucken wo nicht auf jedem ein Name stand.

  • Sicherheitshalber sollte auch jeder nochmal in Kopenhagen anrufen, ob das Ticket wirklich gültig ist!


    Ups... falscher Thread...