• Es geht ja auch darum, was mit den Fotos von sich selbst passiert, die man seinen Kumpels schickt.

    Die nutzen ja schon so Editor-Apps, die aus den Fotos dann tolle Videos erstellen etc.

    Die Kinder sind sich natürlich nicht im Ansatz darüber im Klaren, wo ihre Bilder landen etc.

    Da kommt noch eine Menge Arbeit auf uns zu.

  • Da kommt noch eine Menge Arbeit auf uns zu.

    Ja, dachten wir auch. Es ist aber nicht zu vermeiden. Reden und nicht heimlich gucken, was die Kids machen! Lieber 1x im Monat fragen, was so geschrieben wird. Vielleicht mal zeigen lassen ;) Vertrauen ist wichtig! Und jetzt komm nicht mit "Kontrolle ist besser" :D

  • Wie es einfach nur hustet und niest, überall um

    Mich herum wo Kinder sind.

    Also aus meiner Sicht, ist dieser Winter alles andere als „normal“.

    Passt auf euch und eure Kinder auf.

  • Jones Mach Dich nicht verrückt, das alles ist "normal".

    Schlimmer wird es, wenn die mit 13/14 TikTokken.

    Und wer definiert normal?

    Lieber Niedersachse.

    Wie mit allen Sachen im Leben: Du kannst Du Dir gerne aussuchen, was für Dich normal ist.

    Es hört sich ein Stück weit nach Resignation an oder noch mehr: nach dem Weg des geringsten Widerstandes. Jeder muss für sich schauen, was so durch gewunken wird.

  • Ich finde tatsächlich, ohne Kritik an hier befindlichen Eltern, WhatsApp bzw. ein Smartphone bei GrundschülerInnen Nicht normal.

    Momentan liegt unsere gedankliche Grenze bei 12 eher höher (14 wird von den meisten PschologInnen und KinderärztInnen empfohlen).

    Wie es dann in 7Jahren aussieht, steht auf einem anderen Blatt.

  • @96Indianer Es ist leider zur Normalität geworden. Es ist die Frage, wie sehr man das ggf. einschränkt. 30 Minuten am Tag, was für Apps etc. sowie klare Regeln definieren.

  • Das erste Smartphone gab es tatsächlich mit 12. Ein Tablet gab es im Kleinkindalter gemeinsam mit den Eltern. Natürlich am Anfang nur minutenweise. Später auch mal eine Stunde und mehr. Da haben wir genau drauf geachtet was gemacht wurde. Spiele für Hand-Augen-Koordination können auf einem Tablet nicht schaden. Der Umgang mit Spielen, Hardware und Filmen/Serien wurde von uns auch kontrolliert. Ab einem gewissen Alter ist dann einfach Vertrauen angesagt und ab und an mal die Frage nach dem Handy und dann wird nach App-Zeiten, Verlauf und Whatsapp geguckt. Es gab nie Geheimnisse und Toleranz ist dann einfach auch wichtig. Heute (Sohn wird 17) sieht es anders aus. Da wird nur noch geredet und nicht geguckt.

    Vertrauen! Vor 2 Wochen haben sie sich mit 8 Freunden in Berlin ein AirBNB für 2 Nächte gebucht. Ein Kumpel ist 18, der hat gebucht und dann sind die mit der Bahn halt nach Berlin gefahren und haben sich eine geile Fresstempelzeit, Daddelzeit und Kochzeit in einer Riesen Wohnung gegönnt. Klar geht einem da der Stift!

    "Wenn das nicht klappt, dann wird es erstmal nichts mit mehrere Tage mit Freunden in einer anderen Stadt!"......

    Amsterdam ist das nächste von uns genehmigte Ziel. Sie suchen schon ein AirBNB ;)

    Nächsten Monat fängt er mit dem Führerschein an - die Zeit rennt.

    Weitermachen!

  • Das Smartphone hat er vor allem bekommen, damit wir immer wissen, wo er ist und damit er durch Nachrichten lesen und schreiben ein Interesse an genau diesen beiden Tugenden entwickelt, mit denen er sich besonders schwer tut.

    Er hat einen Schulweg von ca. 45 Minuten, inkl. 30 MInuten Bahnfahrt mit Umstieg und hat sich schon mehrmals verfahren, da er abgelenkt oder müde war. Da er noch sehr schlecht liest, hat er dann meist keine Ahnung, wo er ist und ruft uns dann an.

    Über die "Wo ist?" Funktion beim iPhone wissen wir gleich Bescheid, wenn er mal wieder verzweifelt anruft. Im übrigen gibt es auch ihm eine Sicherheit, dass wir sofort wissen, wo er ist.

    Da man ja die Nutzungsdauer jeder einzelnen App steuern kann, sehe ich das erstmal unproblematisch.

  • Und wie würdest du dein Kind zur Schule schicken, wenn es die öffentlichen Verkehrsmittel nutzt? Mit einem Fahrplan im Rucksack?

    Ich wurde ohne Handy (hoho) mit dem Bus zur Schule geschickt.

    Warum braucht man da einen Fahrplan, erschließt sich mir nicht.

  • Jones Absolut richtig. Irgendwann kommt der Zeitpunkt und es ist nicht mehr nötig! Aber bis dahin gibt das JEDEM in der Familie Sicherheit und warum sollte man die Funktion nicht nutzen. Es beruhigt ungemein. Ab und an muss Sohn auch die Standort-Teilen-Funktion aktivieren, wenn er nachts irgendwo unterwegs ist. Das ist aber extrem selten geworden. (Der Messerangriff ist bei uns allen noch im Kopf!)

  • Leider ist man wie bei allem auch von anderen Eltern abhängig und die sind bei TV, Tablet, Handy, Süßigkeiten leider zum Großteil nicht so unterwegs, wie ich es mir wünschen würde.

  • Was noch erschwerend hinzu kommt: Es gab die letzten Wochen auf seinem Schulweg seitens der Üstra soviele Sperrungen, Schienenersatzverkehr etc. Damit ist er dann überfordert, der steigt nicht einfach in irgendeinen Bus, wenn alle aussteigen sollen. Es geht ja nicht um Kontrolle, sondern um eine sofortige Hilfestellung in Ausnahmesituationen. Und davon hatten wir schon einige. Zum Glück ist er mittlerweile gelassener. Der erste Anruf vor einigen Jahren von einem weinenden, verzweifelten Kind, welches nicht mehr wusste, wo es ist, den vergisst man nicht.

    Edit: Anfang der Woche rief er an, weil am Kröpcke die Rolltreppe gesperrt war und er nicht wusste, wie er zum anderen Gleis kommt.

  • Wie es einfach nur hustet und niest, überall um

    Mich herum wo Kinder sind.

    Also aus meiner Sicht, ist dieser Winter alles andere als „normal“.

    Passt auf euch und eure Kinder auf.

    Es ist derzeit echt "brutal" Kann das genauso bestätigen. er Große liegt jetzt auch flach, nachdem am Dienstag in der Schule 12!!!! Kinder fehlten. Wir wechseln uns in der Familie zudem herrlich ab, mit den Erkältungen und/oder Magendarmgeschichten. Seit Anfang Januar geht das jetzt so.

  • Und wie würdest du dein Kind zur Schule schicken, wenn es die öffentlichen Verkehrsmittel nutzt? Mit einem Fahrplan im Rucksack?

    Ich wurde ohne Handy (hoho) mit dem Bus zur Schule geschickt.

    Warum braucht man da einen Fahrplan, erschließt sich mir nicht.

    Weil Züge und Busse manchmal nicht so fahren, wie es in einem gedruckten Fahrplan steht. Jetzt kann man sagen, früher ging's auch so. Aber soll das der Weg sein?