• Gerade mal ins Kinderforum geguckt:

    Eltern im Homeoffice sind schwierig.

    Egal welches Alter.


    Spaß beiseite: vergesst immer nicht, wie beschissen das jetzt für die Kinder sein muss!
    Gebt Liebe!
    Und wenn das nicht hilft, geht in den Keller in den Garten oder ins Arbeitszimmer und macht etwas, was euren Ärger wegmacht.
    Und dann gebt wieder Liebe!

    Überrascht mit einer Umarmung, wenn eigentlich schimpfen angesagt wäre.

    Und erklärt, dass auch ihr am Limit seid.
    Erziehen können wir, wenn die Scheiße vorbei ist!

  • Als Außenstehender hört sich das alles schrecklich an... ;)

    Naja, selbst wenn mir der Satansbraten mal auf die Nerven geht.... wenn ich mein Kind dann mal nen halben Tag nicht sehe ist die Sehnsucht auch schnell wieder groß.


    Das klingt abgedroschen, aber ich glaube das kann man nicht wirklich beschreiben/erklären .... hat die Natur mit dem eigenen Nachwuchs schon geschickt eingefädelt ;-)

  • Das Gegenmittel gegen nicht-ausgelastete Kleinkinder sind übrigens Geschwister. Maxime ist dann Divide et impera.

  • Ignorieren

    Sehe ich anders. Wenn ein Kind haut, muss man das unterbinden und ganz klar eine Grenze ziehen. Bis hier und keinen Schritt weiter. Im gleichen Atemzug aber auch in die Konversation gehen und darüber reden, warum das Kind gerade so agressiv ist, was es denn jetzt genau so wütend macht...Oft ist der nächste Schritt dann das in den Arm nehmen.


    Kann sein, das es in Büchern und Foren anders steht, ich möchte und kann es nicht ignorieren, wenn mein Kind schlägt. Egal wen oder was.

  • Im Internet liest man ja vieles. Auch viel falsches.


    Bei uns hat bisher weder ignorieren, noch zeigen das es wehtut, so richtig was gebracht. Bei letzterem kommt er dann zum trösten an, das dauert aber auch nur wenige Sekunden und entweder macht er dann weiter oder lacht nur drüber :D so spaßig sich das gerade schreiben lässt, so anstrengend ist das leider manchmal.


    Dann werden wir es wohl erstmal weiter mit ignorieren probieren, auch wenn es manchmal echt schwer fällt.

    Seid froh über alle diese Phasen,denn die gehören einfach mit zur Entwicklung dazu...jippieh,dein Kind ist "normal" ;-)


    Kinder müssen ja irgendwann anfangen nicht nur die Welt an sich zu erleben,sondern auch SICH in der Welt,und dazu sind jede menge positionierungen nötig,und Grenzen austesten.


    Vorhewr gab es keine eigene Identifikation,nun entwicjkelt sich eine,und dafür muss sich von den Eltern her abgegrenzt werden.


    Da sie sich noch nicht so viele Stilmittel angeeignet haben,wirkt es halt so plump :D


    Ignorieren finde ich hier nicht gut,weil das Kind ja kein verwertbares feedback bekommt.Das Kind will sich ja reiben,und braucht dies nach meinem dafürhalten auch um den Schritt weiter zu kommen in seiner Entwicklung.

  • Ist 2,5 Jahre eigentlich so das schlimmste Alter bei einem Kind? :D


    Also völlig fernab von Corona, Kita-Ausfall usw. dreht unser Sohn gerade mächtig auf. In einem Moment total süß und lieb, im anderen Moment dann ein Satansbraten. Wenn er seinen Willen nicht bekommt, wird er ziemlich schnell aufbrausend, heult (künstlich, wird evtl. mal Schauspieler) und will meine Frau und mich dann teilweise auch hauen.


    Wie geht man am besten damit um?

    Hauen und Fäkalwörter gegen den älteren Bruder etc. werden unterbunden, mit deutlicher Ansage.

    Alles andere aber, insbesondere Bockigkeit gegen die Eltern, sollte, verbunden mit tiefem Durchatmen, verbucht werden unter "Das dient alles nur der Willensbildung!" :-)

    Ich weiß, wie schwierig das ist, schaffe ich selber nicht oft. Aber alles, was in der Hinsicht jetzt unterdrückt wird, fehlt tendenziell im späteren Leben an Selbstbewusstsein. Glaube ich zumindest.

    Einmal editiert, zuletzt von flo71 () aus folgendem Grund: Grammatik

  • Ich erinnere mich noch an Pauline, eine von nur zwei Mädels in die ich mal verknallt war. Sie arbeitete damals in einem Kindergarten oder so ähnlich, jedenfalls mit kleinen Kindern. Und sie hat mir auch erzählt wie hart das sein kann, dass die ihr manchmal echt auf die Nerven gehen. Andererseits ist es auch ein toller Job sagte sie. Da ich auf sie stand hab ich sie geneckt wo ich nur konnte und ihr Blick danach war immer so verführerisch süß. Klar dass ich ihr den Horrorfilm zeigen musste in der es um böse Kinder ging die ihre eigenen Eltern umbringen wollen. Nach dem Film meinte ich lächelnd zu ihr: "Das sind deine Kinder...". Ihr Blick war göttlich, das war auch die Nacht wo sie bei mir geblieben ist.

  • Ignorieren

    Sehe ich anders. Wenn ein Kind haut, muss man das unterbinden und ganz klar eine Grenze ziehen. Bis hier und keinen Schritt weiter. Im gleichen Atemzug aber auch in die Konversation gehen und darüber reden, warum das Kind gerade so agressiv ist, was es denn jetzt genau so wütend macht...Oft ist der nächste Schritt dann das in den Arm nehmen.


    Kann sein, das es in Büchern und Foren anders steht, ich möchte und kann es nicht ignorieren, wenn mein Kind schlägt. Egal wen oder was.

    Ist natürlich jedem selber überlassen wie er sein Kind erzieht.


    Aber es kommt auf das Alter drauf an. Sofern das Kind schon rein entwicklungstechnisch noch nicht in der Lage ist sich selbst und Mitmenschen als eigenständige Personen wahrzunehmen, geht man heute davon aus, dass das von Dir Beschriebene keinen positiven Effekt auf die Erziehung hat. Das dürfte sich erst so mit 2 1/2 bis 3 ändern.... im gleichen Atemzug in Konversation gehen bringt ebenfalls nicht, weil Kinder die gerade in der Wut sind überhaupt nichts aufnehmen, deswegen ist der Zeitverzug so wichtig.


    Ja, unsere Eltern haben uns sicher anders großgezogen und auch aus uns ist "auch was geworden". Auch heutigen Eltern wird man wahrscheinlich in der Zukunft wieder neue Erkenntnisse nahebringen. Wir fallen auch ab und zu in die Muster zurück, die wir von unserer eigenen Erziehung so kennen. Sie sind einfach zu stark in uns verwurzelt. Wenn wir ungeduldig mit unserem Kind sind und laut werden, ist das im Endeffekt ja auch nur ein Ausdruck davon, dass wir selbst auch nicht immer die richtigen Ventile für unseren Frust nahegebracht bekomen haben. Trotzdem ist es doch mal einen Versuch wert den Kreis zu durchbrechen ....


    Und abschließend noch ein Buch-Tipp zum Thema:

    https://www.thalia.de/shop/hom…eldetails/ID37619379.html

  • https://www.bento.de/tv/anne-w…f1-46ae-b1fb-14db1af41fbb


    Serientipp für Jugendliche auf Netflix

    Verfilmung von Anne von Green Gables (wäre vielleicht was für Rehs Bambi)

    Ab wieviel Jahren ist der empfehlenswert. Passt die Angabe bei netflix (12 Jahre) oder oder auch schon früher?

    Keine Ahnung. Ich habe kein Netflix. Das mit den Altersangaben ist mehr oder weniger willkürlich. Schau einfach erst mal selbst rein.

  • Aber es kommt auf das Alter drauf an. Sofern das Kind schon rein entwicklungstechnisch noch nicht in der Lage ist sich selbst und Mitmenschen als eigenständige Personen wahrzunehmen, geht man heute davon aus, dass das von Dir Beschriebene keinen positiven Effekt auf die Erziehung hat. Das dürfte sich erst so mit 2 1/2 bis 3 ändern.... im gleichen Atemzug in Konversation gehen bringt ebenfalls nicht, weil Kinder die gerade in der Wut sind überhaupt nichts aufnehmen, deswegen ist der Zeitverzug so wichtig.

    Ich bin von einem Kind im Alter von fünf ausgegangen. Hab gerade nochmal nachgeschaut, hier ging es um ein Kind im Alter von 2,5 Jahren. Da gebe ich dir in deinen Ausführungen recht.