Bücher

  • von http://www.jetzt.de:


    Verlieren ist Thema


    Am Mittwoch erscheint das „FC-Bayern-Hass-Buch“. Wir sprachen mit einem der beiden Autoren, Torsten Geiling, über den deutschen Rekord- Meister oder den FC Unsympathisch, wie er in dem Buch genannt wird.


    Wie ist ein typischer Bayern-Fan?
    Das sind Leute, die auf der Erfolgswelle mitschwimmen wollen. Sie beschäftigen sich mit dem FC Bayern genau am Samstag, wenn sie zum Spiel fahren. Sonst sind sie nicht so involviert, weil die Bayern ja eh immer gewinnen. Und deshalb haben Bayern-Fans auch keine richtige Beziehung zu dem Verein. Der Bayern-Fan kennt das Gefühl nicht, wie es ist, wenn du bist zum Ende der Saison bibberst, damit dein Verein nicht absteigt. Und da ist es natürlich einfach, Fan von so einem Verein zu sein.


    Ist es ausgeschlossen für dich, mit einem Bayern-Fan befreundet zu sein?
    Nein, natürlich nicht. Mein Bruder zum Beispiel ist Bayern-Fan. Ein typischer. Der war am Samstag auf der Wiesn. Da hab ich ihn angerufen und gefragt: „Und, weißt du schon, wie die Bayern gespielt haben?“ Da sagte er: „Nee, sag’s halt.“ Ich hätte mich sofort darum gekümmert, rauszufinden, wie mein Verein gespielt hat.


    Ihr beginnt euer Buch mit elf Gründen, den FC Bayern zu hassen. Was ist der wichtigste Grund?
    Diese „mir san mir“-Mentalität, dieses „wir sind Gott“–Auftreten finde ich besonders hassenswert. Das findet man immer wieder als Leitmotiv bei dem FC Bayern. Solche Aussagen von Herrn Hoeneß: „Das Thema Verlieren gibt es bei uns nicht.“ Dann freut man sich doch, wenn man etliche Beispiele findet – auch so schöne wie gegen Manchester, wo es sich so richtig rentiert hat zu verlieren.


    Über die Niederlage im Champions-League-Finale 1999, in dem die Bayern gegen Manchester bis kurz vor Schluss 1:0 führten, sagen ja sogar Nicht-Bayern: „Das war zu fies.“ Du auch?
    Es hätte zwar nicht unbedingt Manchester sein müssen, aber sonst würde ich schon sagen: „Genau richtig.“ So eine Niederlage wie am vergangenen Wochenende gegen Leverkusen, die wird einfach so abgetan. Aber das gegen Manchester, das ist ganz gut, damit die vielleicht doch irgendwann mal merken: Sie sind nicht das Zentrum der Welt.


    War das auch der Grund, das Buch zu schreiben? Wie seid ihr auf die Idee gekommen?
    Wir sind beide ziemlich große Fußballfans. Ich bin Clubfan und der Niklas ist Anhänger von Werder Bremen. Und da ist natürlich klar, dass wir gegen die Bayern sind. Beim Club ist es innerbayerische Feindschaft. Und bei Bremen kommt stammt die Rivalität aus den 80er Jahren. Irgendwann saßen Niklas und ich beim Bier zusammen und haben uns mal wieder kräftig über die Bayern geärgert. Und da haben wir uns dann gesagt: Eigentlich müssten man mal ein Buch schreiben, wo das alles drin steht, was für ein Scheiß-Verein das ist.


    Wie habt ihr das gemacht?
    Wir haben die Arbeit aufgeteilt. Niklas hat sich mehr um die Transferpolitik des Vereins gekümmert, ich hab mich mehr mit den Niederlagen befasst. Und dann sind wir irgendwann in die Bibliothek und haben Bücher und Chroniken gewälzt. Das war viel Recherchearbeit. Wir haben sogar Fanclubs angeschrieben.


    Bayern-Fanclubs?
    Nee, natürlich nicht. Wir haben uns bei antibayern.de informiert. Und Fan- Clubs von anderen Vereinen kontaktiert. Von Schalke-Fans kam am meisten zurück. Einer hat sogar ein Lied für uns gedichtet ...


    ... ist das auch im Buch?
    Nein. Wir haben zwar auch ein paar Anti-Bayern-Gesänge drin, aber dafür hatten wir dann keinen Platz mehr.


    Gibt es schon Reaktionen?
    Eine befreundete Journalistin hat den Pressesprecher der Bayern zu dem Thema interviewt. Er hat gesagt, er würde das Buch auf keinen Fall lesen. Und er fände es unter aller Sau, dass da über den FC Bayern hergezogen würde. Und dass das Buch auch noch Bayern-Hassbuch heißt, das schüre nur die Emotionen im Stadion.


    Werden die Bayern trotzdem wieder Meister?
    Sie haben – das ist ja auch so die Taktik – den Konkurrenten die guten Spieler weggekauft, wie Ze Roberto oder Ballack. Von daher glaube ich schon, dass sie wieder vorne mitspielen. Aber ich drücke Dortmund oder Bremen die Daumen. Wahrscheinlich aber eher Bremen, weil Dortmund ja auch schon so Bayern-Anwandlungen bekommt.


    dirk-vongehlen

  • Zitat

    Original von 123werhatdenball
    Mein Tipp:
    Die "Illuminatus"-Trilogie. Ist zwar am Anfang seeeeeeeeeeehr schwer zu durchschauen, aber mit der Zeit macht's richtig Spaß!


    Habe nur Geheimgesellschaften und Ihre Macht im 20.Jahrhundert von Jan van Helsing gelesen. Fand es sehr interessant obwohl einige sagen das es rechtsradika ist (teilweise kommt es einem wirklich so vor).


    Wie ist denn die Trilogie so ?



    Meine Tipps: "Jack the Ripper" von John Wilding
    "Schlußplädoyers" von Scott Turows (Kurzgeschichten)

  • Zitat

    Original von Der Rotefan
    Nun stellt euch doch nicht so an. Wir lesen gerade in der Schule "Kleider machen Leute" das ist quelerei!!!


    Kenne das Buch zwar nicht,hört sich aber interessant an.Finde,wenn du etwas erreichen möchtest,wo es nur auf ein Gespräch ankommt,macht Kleidung ne Menge aus.



    Das oben genannte Buch über Bayern wird auf alle Fälle gelesen.

  • "House of God" und "Mount Misery" von Samuel Shem
    "Der Puppengräber" von Petra Hammesfahr
    Die Bücher von David Baldacci kann ich auch empfehlen

  • Zitat

    Original von Hoppatz


    Kenne das Buch zwar nicht,hört sich aber interessant an.Finde,wenn du etwas erreichen möchtest,wo es nur auf ein Gespräch ankommt,macht Kleidung ne Menge aus.



    Das oben genannte Buch über Bayern wird auf alle Fälle gelesen.


    Das Buch spielt im 18. Jahrhundert und handelt über einen Schneider der in eine Stadt kommt und dort für einen Grafen gehalten wird. Das Buch ist weder witzig noch ist es spannend dann einzig und der grund warum wir es lesen ist das es
    billig!!!

  • "Das Lola-Prinzip"


    mit geringstem Aufwand das Maximale erreichen... :)

  • Zunächst stelle ich mir die Frage, ob es sein kann, daß jeder in der Schule den zerbrochenen Krug lesen mußte (ich leider auch)?


    Ich habe folgendes Buch von einer Kollegin ausgeliehen bekommen...
    Susan Travers, Allein unter Männern - Meine Jahre als Fremdenlegionärin.


    ...sehr interessant!

  • Zitat

    Original von Nils
    Chat - Connect - Crash


    Hmm:grübel:
    Bedeutet das, daß das:

    Zitat

    Original von Nils
    Ich als Bücherhasser mag generell keine Bücher. Für mich unterscheiden sich die Bücher nur durch den Komfort - der Inhalt ist immer doof....


    so nicht mehr gilt?

  • Doch, noch immer. Dass ich diese "leichte Lektüre" gelesen habe, war eine Ausnahme. Wollte mir nur irgendetwas zum Lesen an den Kiesteich mitnehmen und habe mir dann diese Trilogie von meiner Schwester genommen, da sie sagte, das sei ganz gut. Recht hatte sie!


    Aber wer weiß? Vielleicht entdecke ich nun doch meine Liebe zu den Büchern wieder...?

    Einmal editiert, zuletzt von Nils ()

  • es gibt keine guten bücher. das buch ist mein feind, und deiner sollte es auch sein :D


    nein, im ernst: also wenn dann was nützliches wie "so wird´s gemacht" - autobücher oder so´n zeug.

  • Absolutes Muß: "Per Anhalter durch die Galaxis" von Douglas Adams. Ist ´ne Fünferreihe geworden, aber alle sehr genial, wie auch die Dick-Gently-Bücher von Adams.

  • Da fühle ich mich doch an alte Zeiten erinnert. Und da muss dann neben Douglas Adams selbstredend noch Terry Pratchett erwähnt werden...