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  • Nur mal so ganz nebenbei, warum revolutioniert er eigentlich nicht erst einmal seine Scheissläden. Die sind doch die Plastikhölle schlechthin. Von fairen Handel und tollen Arbeitsbedingungen ganz abgesehen.

    Puh, ganz schön großer Rundumschlag.

    Natürlich steht in den Läden viel Plastik, keine Frage. Aber es ist jetzt auch nicht so als würde Rossmann auf dem Feld nicht aktiv daran arbeiten. Die hier unterstellte Scheinheiligkeit finde ich als Argument immer extrem schwach. Als dürfte man nur über den Klimawandel reden und mehr Engagement fordern, wenn man in den Kreis der Drölf Nachhaltigkeitsritter aufgenommen wurde. Im Gegenteil ich würde mir sogar noch mehr dieser Forderungen und Gedanken von anderen Unternehmen/Unternehmern wüsnchen.


    Ich habe in dem Konzern ja mehrere Jahre gearbeitet und das wirklich extrem glücklich, im Nachgang habe ich meinen Weggang sogar bereut/bereue ihn immer noch.

    Ich weiß nicht auf was du deine Aussagen stützt, aber ich kenne viele MitarbeiterInnen aus allen Geschäftsbereichen die in dem Laden sehr sehr glücklich arbeiten. Ganz aktuell ist Rossmann übrigens auf Platz 54 der weltbesten Arbeitgeber gelandet: https://www.forbes.com/lists/w…t-employers/#4fa7a0b71e0c

  • 😅😂🤣


    Allein warum steht "Der neunte Arm des Oktopus" im Sachbuch-Regal? Womit verdienen die Titel "Schlank! und gesund mit der Doc Fleck Methode" und "Am Arsch vorbei führt auch ein Weg - jetzt erst recht" die Platzierung neben und unter dem Rossmann-Buch mit dem Aufkleber "Spiegel Bestseller-Autor"?

  • Kommt evtl. auch darauf an, wen man so zu den Mitarbeitern zählt. Für mich zählen alle Menschen, die in den Betrieben arbeiten dazu. Ich gebe zu, dass ich jetzt nicht über den Stand heute Berichte. In der Vergangenheit hat der gute Mann nun zahlreiche Arbeiten in seinen Filialen ausgliedern lassen, so beispielsweise in die "Instore Solution Services GmbH". Deren Arbeitsbedingungen hören sich gar nicht so witzig an. Da gibt es auch noch ein paar andere Firmen, mit denen er Arbeiten von Leiharbeitern und mittels Werkvertägen erledigen lässt. Schlimm genug, das er dies betreibt. Dass er dann auch noch an diesen Firmen mit bis zu 49% beteiligt ist, lässt meinen Kotzreiz ins unerermeßliche steigern. Mir fehlt jetzt gerade ein wenig Zeit, dass noch alles auszuführen, von daher einfach mal nach Roßmann, ISP googlen oder hier ein Artikel aus dem Handelsblatt, welches nun nicht dem Linksradikalismus verdächtigt ist. Der Arteikel ist schon ein wenig älter, aber bis mind. 2016 war dem so.
    Ach so, Arbeitgeber und Bewertungen...Ist ja nie repräsentativ und es schreiben ja auch immer die eher negativen.

    Wie dem auch sei, bei indeed liest sich das alles ein wenig durchnittlicher https://de.indeed.com/cmp/Rossmann-6/reviews?start=20

  • Und du weißt, dass das nicht stimmt?

    Vielleicht kommt es auch immer darauf an, wen man in der Firmenhierarchie fragt. Kann mir gut vorstellen, dass es bei den besagten Firmen schon eine "mehrere Klassen" Belegschaft gibt. Ich glaube sogar dass Roßmann und Amazon in der mittleren Ebene keine so schlechten Arbeitgeber sind, aber ganzheitlich betrachten ist nie verkehrt.

  • Da gehe ich voll mit, ich glaube alle Unternehmen auf der Liste haben diese dreckigen Ecken. Aber deswegen ist da eben noch lange nicht alles dreckig. Ich finde mit solchen Generalaussagen beschmutzt man eben auch die Arbeit von sehr vielen Menschen, die das mit Sicherheit nicht verdient haben. Mir war der Blick einfach zu pauschal und nicht differenziert genug, noch dazu von einer Person auf viele umgewälzt