Dokus, Vorträge und Experimentalfilme im Netz

  • Jepp, die laufen mit Dashcams bei den Einsätzen rum für die Dreharbeiten. Kein Filmcrew dabei. Wie das bei den Intervieweinspielern ist, weiß ich jetzt nicht.


    Und ja, gute Sendung! Z. B. Das Türöffnerwerkzeug von den Bochumern hätte ich ja auch gerne auf unserem Fahrzeug, oder den handlichen Schaumtank direkt am Schnellangriffs-Strahlrohr, aber das lohnt sich für unsere kleine Wehr mit Grundausstattung halt leider nicht.

  • https://www.arte.tv/de/videos/…008-A/the-rolling-stones/


    The Rolling Stones

    Hampton Coliseum – Live in 1981


    Geiles Konzert. Bei der letzten Nummer geht es nochmal extra hoch her.

  • Im Juni '82 war das Niedersachsenstadion Teil der Tour. Geiles Wetter, J.Geils Band in toller Form, danach Maffay (keiner hat zugehört) und dann die Stones. Was ein geiler Tag!

  • In der Umbaupause vor Maffay wurde im Innenraum mit Frisbees und einem überdimensionierten Ball gespielt. Da war eine super entspannte Atmosphäre. Als Maffay begann, waren die 40.000 im weiten Rund ziemlich desinteressiert. Wir waren ja für die Stones gekommen und hatten gerade eine geile J. Geils-Band-Show hinter uns. Der große Ball und die Frisbees waren jetzt wichtiger. Mein Kumpel und ich sind dann aus dem Innenraum raus und haben hinter der Südkurve ein paar Bier verhaftet. Im Innenraum waren zwar auch jede Menge Theken, aber "über sieben Brücken" wollten wir uns nicht antun. Ich meine, Maffay hätte eine dreiviertel Stunde Spieldauer gehabt. Er hat seinen Gig aber extrem verkürzt, als wir zurückkamen war er schon ziemlich fertig :).


    Edith:

    Auha, dass habe ich gerade über die J.Geils Band bei Wikipedia gefunden. Gar nicht nett:

    Mit dem Album tourte die Gruppe im Vorprogramm der Rolling Stones 1981 in Nordamerika und 1982 in Europa; 1983 veröffentlichte sie das dritte Livealbum Showtime. Peter Wolf sorgte für negative Schlagzeilen, als er das Publikum bei einem Deutschland-Konzert aufwiegelte und fragte, ob sie Schlager mögen, und der danach auftretende Peter Maffay mit Eiern und anderen Gegenständen beworfen wurde.

    2 Mal editiert, zuletzt von Flummi ()

  • Gestern auf Arte (und noch bis Samstag in der Mediathek) "Friedkin Uncut", eine Doku (105 Minuten) über Regisseur William ("Exorcist","French Connection") Friedkin. [FC I & II laufen die Tage auch auf Arte)


    Am Freitag um 22.10 auch auf Arte: QT8 - Quentin Tarantion "The Bloody Genius" - Doku über den Regisseur Tarantino.

  • Ein sehenswertes Antwort Video von der FAZ auf Rezo's Video "Zerstörung der Presse":

    Irgendwie benutzt doch jeder die gleichen Mittel die kritisiert werden.


    Sein Video wird auch von anderen kritisiert, u.a. weil er am Ende nur Presse empfiehlt die seiner Meinung oder Ideologie entspricht. Das kann man natürlich machen, aber es gibt auch andere seriöse Presse.

    Einmal editiert, zuletzt von Dvdscot ()

  • Lief gestern auf Arte und ist noch bis zum 9. September verfügbar:


    Mit ihrer Band haben ZZ Top Bluesrock weltweit salonfähig gemacht. Sam Dunns Dokumentarfilm erzählt die Geschichte der legendären Musiker Billy Gibbons, Dusty Hill und Frank Beard und wie aus drei schrulligen Teenie-Bluesfans eine der größten und beliebtesten Bands der Welt wurde.



    https://www.google.com/url?sa=…Vaw3h3FoQXB-MIcmWRri7ahG9


    Herrlich!

  • Menschenhandel - Eine kurze Geschichte der Sklaverei


    Interessante vierteilige Doku in der Arte-Mediathek.

    Zwei Teile hab ich gestern auf Arte gesehen. Interessant auch, weil auch Einzelschicksale dargestellt wurden.

    Einer der Teile gestern war der, wo es um die "Vermählung" der Schwarzen mit dem Zucker ging. Das System, das Portugal auf Sao Tome installierte und von da aus später nach Brasilien exportierte.


    Spannend fand ich die Frage, wo denn eigentlich die Afrikaner in Europa von damals geblieben sind. Es wurde die Vermutung geäußert, dass, würde man richtig hingucken, ihre Nachfahren in ca. 50% der Küstenbewohner der südlichen europäischen Mittelmeerländer zu finden sein werden. Portugal bis Griechenland.

  • Das ist ja auch nicht ungewöhnlich. Man weiß, dass die Römer Nubier für den Weinbau an der Mosel ansiedelten oder dass die Mongolen bei ihrem Vormarsch im 13. Jahrhundert bis Mitteleuropa auch ordentlich DNA hinerlassen haben. So 3-6 Prozent der Europäer haben Neandertalergene, wobei unsere helle Haut auf die Neandertaler zurückgeht.

  • Nach meinem Wissen kommt die helle Haut von einem wilden Volk aus Asien (so Sibirien), das kriegerisch in den Westen zog. Von heute so ca. 5.000 Jahre zurück. Bis dahin war der moderne Mensch auch in Europa dunkelhäutig bis schwarz.


    Zitat

    Wir können tatsächlich sagen, wie sich das Erscheinungsbild verändert hat im Laufe der Zeit. Vor der Eiszeit hatten die bisher untersuchten Menschen in Europa alle braune Augen, nach der Eiszeit waren die Augen blau. Die Ureuropäer, die vor Zehntausenden Jahren in Europa lebten, hatten eine dunkle Hautfarbe. Das entspricht nicht dem üblichen Bild. Wenn ich ins Museum gehe, sind die Jäger und Sammler von vor 10.000 Jahren meist weiß dargestellt – dabei waren sie schwarz und hatten blaue Augen. Sie wiesen keines der Gene auf, die heute eine helle Hautfarbe verursachen. Die heutige helle Haut hat sich erst in der Bronzezeit in Europa ausgebreitet, also vor circa 5.000 Jahren.

    Genetiker über die Herkunft der Europäer: „Ureuropäer hatten dunkle Haut“


    Den Artikel mit den Hunnen (die waren es wohl) finde ich leider nicht wieder, der ist aber jünger.

  • Diese Annahme ist wohl durch mehrere Studien wiederlegt wurden, sodass umgekehrt ein Schuh draus wird. "Ursprungsmenschen" waren Weiß/beige bis Hellbraun und die dunkleren Hautfarben sind dann eine Anpassung an die höhere UV-Strahlung in diesen Regionen.

  • davon hab ich noch nichts gelesen. Das mag möglich sein.


    Aber alles, was ich zu weiße Europäer finde, spricht von jünger als 10.000 Jahre.


    Aktuell von frühestens vor 8.000 Jahren. Mit Bezug auf den Cheddar-Mann mit sehr dunkler Haut und blauen Augen.


    Aber ich bin keine Wissenschaftlerin und ich kann auch nicht beurteilen, welche wissenschaftlichen Veröffentlichungen glaubwürdig sind und welche nicht.