Dokus, Vorträge und Experimentalfilme im Netz

  • Das Genre „Country und Western“ hatte ich nie auf dem Schirm. Umso beeindruckender war für mich die Doku über Townes Van Zandt.


    Der Texaner Townes Van Zandt (1944-1997) war einer der begabtesten und bedeutendsten Song-Poeten seiner Zeit. Das Filmporträt skizziert den Lebensweg sowie das komplexe Psychogramm eines genialischen Künstlers. Dabei wird deutlich, warum Townes Van Zandt trotz seines charismatischen Gesangvortrags und guter Gitarrentechnik selber nie einen Top-Hit hatte. Willie Nelson und Merle Haggard landeten mit Van Zandts wildromantischer Ballade von "Pancho and Lefty" einen Nummer-eins-Hit, und noch immer haben viele Sänger, nicht nur im Country-Mekka Nashville, Van Zandts sensible Kompositionen im Repertoire.


    https://www.arte.tv/de/videos/…ben-des-townes-van-zandt/

  • Diese Doku, war diese Woche bei der ARD zu sehen.


    Warum Kinder keine Tyrannen sind


    völlig pervers. Ein gestörter Dr., Michael Winterhoff, der allen Kindern die Diagnose frühkindlicher Narzismus stellt, gibt ihnen dauerhaft Neuroleptiker, die normal nur kurz in Akutsituationen gegeben werden, in hoher Dosis und gelegentlich spielt er an kleinen Jungen rum und behauptet, sie gesundheitlich zu untersuchen.


    Aber Talkshows, viele Jugendämter, Gerichte, Eltern, ... meinen, er sei eine Koryphäe.

  • Leider lang, arm an visuellen Stimuli und englisch. Aber ein hervorragender Youtube-Kanal zum Thema Volkswirtschaft.


    Was mit den üblichen Vorstellungen von Volkswirtschaft nicht stimmt, Unlearning Economics (das ist selber ein Volkswirtschaftler), The Death of Economics 101 (Hauptsächlich bezogen auf die Mindestlohndebatte in den USA, momentan, wenn ich das richtig verstehe.)

    2 Mal editiert, zuletzt von ExilRoter ()

  • Aus aktuellem Anlass:


    Afghanistan

    Das verwundete Land


    Nachdem die Taliban in den letzten Monaten alle Provinzen Afghanistans eingenommen haben, steht nun auch die Hauptstadt Kabul vor dem Fall. Der Präsident hat das Land verlassen, die ausländischen Mächte evakuieren hastig ihre Botschaften. 20 Jahre nach ihrer Vertreibung stehen die radikalislamischen Taliban vor einer erneuten Machtergreifung. Unsere preisgekrönte Dokumentarreihe beleuchtet die tragische Geschichte des einst blühenden Landes am Hindukusch.“


    https://www.arte.tv/de/videos/RC-019261/afghanistan/

  • CRIP CAMP: A DISABILITY REVOLUTION | Full Feature



    Sommer der Krüppelbewegung


    Sommer der Krüppelbewegung (Crip Camp) ist ein amerikanischer Dokumentarfilm aus dem Jahr 2020. Der Dokumentarfilm berichtet über das 1971 stattfindende Camp Jened, ein Sommercamp in New York, das als „lockeres, freigeistiges Camp für Jugendliche mit Behinderung“ beschrieben wird.[1]

  • Wir hätten alle schnelles Internet per Glasfaser im Haus, hätte seinerzeit nicht Helmut Kohl und Schwarz Schilling dem Koaxkabel beim Kabelfernsehen den vorzug gegeben.

    Da gab es ne Kabelfirma in Köln in der Familie von Schwarz Schillings frau, sagt man...

  • Hab mir die Doku nicht angeguckt. Aber man kann doch auch das Kabelnetz für eine schnelle Internetverbindung nutzen, wie das Kabel Deutschland (mittlerweile Vodafone) machen. Das Problem sind doch die abgelegenen Gebiete in denen der Ausbau unwirtschaftlich ist.

  • Tja, die hätten aber heute auch Kabelfernsehen per Glasfaser, weil die Post einen Versorgungsauftrag hatte.

    Übrigens, koste es was es wolle.

    Und der Blödsinn mit dem Internet per Koax hat auch seine Grenzen... allein die Störstrahlung stellt schon ein NOGO dar.

    Erinnert sich noch jemand an den Kabelkanal 6? Das Ding störte Kilometer weit, weil auch Koaxkabel minderer Qualität verlegt wurden und in den Häusern ebenfalls.

  • Es hat nichts mit Nostalgie zu tun, dass alles den Bach runtergeht. Ich habe mit den Nostalgikern, die hier die Fernsehsendungen ihrer Kindheit runterbeten, nichts zu tun.


    Hybris, Narzissmus, allgemeine Verblödung, whatever.


    Ihr könnt hier gerne Sprüche klopfen, aber das Video bringt eine handfeste Begründung, die ihr ignoriert. Jut, jetzt kann man natürlich sagen: Rockmusik, braucht kein Mensch. Aber ihr kommt ja nichtmal so weit.

  • Ja mei, was willst denn da argumentieren? Musik ist nun mal etwas ganz subjektives und Ricky Beato gefällt halt das auf den Takt durchproduzierte bzw. das nicht eine Band zusammen aufgenommen wird nicht. Was auch völlig okay.


    Trotzdem haben Computer nicht die Rockmusik "kaputt gemacht". Das mag vielleicht sein Empfinden sein, ist aber nichts allgemeingültiges. Es gibt auch viel gute Rockmusik die "durchproduziert" ist, muss aber einem Ricky Beato nicht gefallen.


    Genauso das dauernde Gemecker über Autotune, dann hört man es halt einfach nicht. Woher diese Hybris kommt entscheiden zu wollen was "richtige" Musik ist, ist mir immer noch ein Rätsel.


    Autotune hat der Popmusik beispielsweise ganz neue Welten eröffnet, ohne Kanye West und seinem "808´s and Heartbreaks" würde die Musiklandschaft ganz anders aussehen.

  • Och, ich stimme dem ja durchaus zu. Es ist aber natürlich auch viel zu widespread, daran den "Untergang des Rock" festzuzurren. Das mag stimmen, wenn man als Referenz dann eben den (wesentlich dynamischer produzierten) Hochglanz-Rock von einst dagegenstellt. Soundgarden war von den genannten Beispielen ja noch dasjenige, was noch irgendwie am nähsten zu irgendeinem Underground gesettelt war. Und da gibt und gab es dann eben Horden an Bands, die sich von ihren Produzenten in diese Richtung haben drängen lassen. Hat er ganz Recht.


    Das hat aber nun aber nicht allzu viel etwa mit heutigem oder damaligen Underground zu tun. Eben dieser benutzt die digitalen Tools, um teils herrlich rotzigen und dynamischen "Rock" aufzunehmen. Ohne diese Tools, resp. Homerecording, wäre das alles nicht möglich. Oder, um es einfach zu sagen: Nur weil man in Pro-Tools und mit entsprechenden Plug-Ins alles millisekundengenau quantisieren kann, heißt ja nicht, dass man es machen muss. Oder tatsächlich flächendeckend macht.


    Ich finde etwa Albinis Position da durchaus differenzierter, weil er den Nutzen solcher Tools dabei, die Macht der Plattenfirmen zu brechen, klar gegen die, auch und gerade ihm bekanntermaßen gegen den Strich gehenden, Dynamik-Verluste zu kontrastieren weiß.