Airlines, Fliegen, etc...

  • Ob aufgegebenes Gepäck nun enthalten ist oder nicht, halte ich nicht für entscheidend. Wichtig wäre, dafür ein standardisiertes Merkmal mit in die Tarife aufzunehmen, damit bspw. Suchmaschinen die Flugpreise anhand meiner Angaben (Reise ohne bzw. mit x aufgegebenen Gepäckstücken) vernünftig vergleichen können.


    Sehr ärgerlich ist aber, dass es mal einen (de facto) Standard für Handgepäck in der Kabine gab, an den sich inzwischen immer mehr Fluggesellschaften nicht halten. Zum Beispiel Ryanair (die ich ohnehin zu vermeiden versuche, klappt halt nicht immer).

  • Ja, die Vermengung ist das Problem. Ich bin bislang Ryanair und Easyjet erfolgreich aus dem Weg gegangen, buche extra Linie und lande halt mit einem KLM-Ticket in einem üblen Transavia-Billigbomber.


    Lufthansa und Monopol? Also ja, ab Frankfurt vielleicht (wobei da meistens auch noch die nationale Airline des Ziellandes hinfliegt). Von HAJ aus ist es doch je nach Richtung egal, ob man über FRA/MUC oder z.B. über Kopenhagen, London, Paris, Amsterdam oder Zürich fliegt. Meine Lieblingsverbindungen nach USA sind mit SAS über Kopenhagen.

  • Das stimmt. Es ist an der Zeit, dass ausschließlich wieder der (Geld-) Adel die gesamten Ressourcen verschwendet. Im Zuge der industriellen Revolution 4.0 wird ein großer Teil der Bevölkerung sowieso überflüssig: Wenn "Alle" (also die 10 Prozent der Weltbevölkerung für die die spezifischen Ressourcen überhaupt ausreichen) ihre Elektroautos und eine extrem ineffiziente Energieversorgung haben, werden Dicke, Fleischesser und schließlich alle unproduktiven Esser als nächste Sau durchs Dorf gejagt. Alles nur Ressourcenverschwender und CO2-Erzeuger.

    Sicher, ich darf es nicht nur beim (Nicht)Fliegen belassen, sondern müsste darüber hinaus noch mehr in den (eigenen) Spiegel blicken, habe ich selbst doch weitaus mehr (CO-2-)Dreck am Stecken. Da kann es mir auch erstmal egal sein, was andere tun (bzw. tun können), ob reich oder arm.


    Wünschen kann ich es mir gleichwohl schon, dass es mir andere gleichtun, wenn ich mich speziell aufs Fliegen beziehe (und dabei darauf aufmerksam mache, welche - nicht berechenbaren bzw. ausbügelbaren - "Kosten" mit der Vielfliegerei verbunden sind - insbesondere mit Blick auf Menschen, die sich selbst ein erhöhtes soziales Bewusstsein und/oder Umweltbewusstsein zuschreiben). Durch das Dorf jage ich auf diese Weise niemanden. Ist auch gar nicht in meinem Sinne. Schön wäre es, wenn Mensch selbst darauf käme und den (Gemein)Sinn darin entdeckte.


    PS: Und auf jeden Fall fände ich es dufte, wenn möglichst alle (mit der Gesellschaft und Natur verbundenen) Menschen (und nicht nur der Geld-Adel, zu dem auch ich mich mit hiesigem "Mindestlohn" zähle - jedenfalls global gesehen, hinsichtlich meiner Chancen auf Flugreisen!) zumindest ähnlich gute Möglichkeiten hätten, Flugreisen und deren Vorteile erleben zu dürfen...und eben einen bewusste(re)n Umgang damit fänden, bspw. eine längere Flugreise alle paar Jahre, bei der sie dann in eine andere Kultur, ein anderes Land eintauchen, anderen Menschen (von Mensch zu Mensch) begegnen könnten (anstatt - wie heute leider viele (aus der westlichen Welt), nicht alle - fremde Länder und Menschen in deren Heimat zu benutzen (auzubeuten, objektivieren), um sich zu "erholen", zu feiern, billig in der Sonne zu brutzeln, hippe Klamotten zu kaufen, zu ficken...all inclusive).

  • Wir hatten auf unserem Rückflug (>3500km) eine Verspätung von 3std 20.


    Habe bei der Lufthansa einen Antrag zwecks Erstattung gestellt a 2x600 Eur.


    Sie haben unse jetzt bisher je 300 zugesprochen, da es unter 4h Verspätung gab.


    Ist das so richtig?


    Ging bisher immerhin unkompliziert von statten.



    Edit: Habe gefunden, dass die 50% Regelung nur gilt, wenn es einen Ersatzflugzeug gab. Na mal sehen, werde da noch weiter nachforschen.

  • In diesen Fällen darf die Entschädigung halbiert werden

    In einigen Fällen muss die Air­line zwar zahlen, darf die pauschale Entschädigungs­summe (250 bis 600 Euro je nach Flug­entfernung) an den Passagier aber um 50 Prozent kürzen.

    • Bei Verspätungen: Bei Lang­stre­ckenflügen (mehr als 3500 Kilo­meter Flug­strecke), wenn die Verspätung am Ziel­flughafen zwar mehr als drei Stunden aber weniger als vier Stunden beträgt.



    Stiftung Warentest

  • So, wir haben nächste Woche in Heathrow 11 Stunden Aufenthalt. Natürlich möchten wir gerne den Tag in der

    City verbringen. Wie sieht es denn dort mit Schließfächern o.Ä. aus? Ihr kennt euch doch aus...

  • Ah, ok - danke!

    Ob das letztendlich ein mehr an Sicherheit bringt bezweifle ich, aber das ist ein anderes Thema. Also ist der Left Luggage die einzige Option.

  • WILL(y) Leider ja. Das ist dann ein teurer Spaß, der natürlich, neben einer unternehmerischen Gewinnabsicht, auch dem Aufwand der Firmen geschuldet ist.

    Es wird Personal benötigt und das Gepäck wird durchleuchtet bei der Annahme.

  • Wieso muss denn überhaupt Gepäck eingeschlossen werden? Das Bordgepäck dürfte doch durchgecheckt werden und ihr bekommt es in Heathrow gar nicht zu sehen. Und das Handgepäck sollte man doch mit in die Stadt nehmen können?

  • Naja, ich finde es halt entspannter ohne Boardcase in der Stadt. Aber das ist nur meine Meinung - und die Geschmäcker sind da sicherlich verschieden.

  • Naja, London ist kein Pflaster, wo man bei "kurzem Sightseeing" 'n Boardcase mit sich rumschleppen/zerren möchte, kann ich verstehen, Ich würd's zähneknirschend bezahlen, mich aber dafür in der begrenzten Freizeit unbeschwegter bewegen können. Außerdem ist der Pfundkurs ja eh im Keller ;)