• Nee, es werden lebende Tiere in diese Länder geschafft. Weil man aus vorgeschobenen religiösen Gründen eine bestimmte Schlachtung bevorzugt. Das Leid der Tiere auf diesen Transporten wird aus Gewinnsucht wissentlich in Kauf genommen.


    Wenns um die "Schlachtabfälle" geht, die Afrika überschwemmen... ja da hast du recht, der Verbraucher sollte keine Hünchenbrust, Chickenwings und ähnliches verzehren, sondern das Hühnchen als ganzes verwerten...leckere Hühnersuppe z.B. selbstgekocht, nicht aus der Packung....

    Gibts bei uns auch... die andere "Ware" kommt hier nicht auf den Tisch.

    Einmal editiert, zuletzt von Alte_Liebe ()

  • :kichern: Du bist echt ein Clown.

    Häh? Du hast dich doch hier mit deinen Aussagen zum Klimawandel zum Clown gemacht? Karl-Heinz, 55 und Handwerker aus dem 200-Einwohner-Nest Doofdorf will den Klimawandel relativieren. Hast du eigentlich Facebook?

  • thefireraven

    Natürlich. Muss das Steak im Steakhouse ein Argentinisches sein? Seit BSE gehe ich da nicht mehr hin. Wie krank ist eigentlich ein System, das einem Tier, das Widerkäuer ist, also Pflanzenfresser, Tiermehl als Kraftfutter gibt?

    Angefangen hat die Sauerei damals in good old England, der großen Britischen Nation, weil man Geld sparen wollte und deshalb die Tierkadaver in den Tierkörperbeseitigungsanlagen nicht mehr auf >130 Grad erhitzt hat. So konnte infiziertes Material in die Nahrungskette gelangen (Scrapie?).

    Aber egal, das ganze Nahrungsmittelsystem ist krank. Kühe geben nur Milch wenn sie Kälber gebähren, männliche Kälber will man aber nicht haben (die werden ja nicht schwanger und geben ja keine Milch) die werden über brutalste Methoden (es gibt darüber Videos, die keiner sehen will) ich sage mal getötet. Die Kuh selbst ist natürlich als Milchkuh optimiert. So gezüchtet, kann bei vollem Euter kaum noch gehen.

    Ha, Es gab mal eine Milchpreisbremse... die wurde auch Wunsch der Milchwirtschaft abgeschafft, weil man ja mehr verdienen kann, wenn man mehr Milch "erzeugt". Also sind die Landwirtschaftlichen Berater durchs Land gezogen und haben den Bauern erzählt, sie müssten erweitern dann rechnet sich die Investition in neue Ställe und das Geld sprudelt. Allerdings sprudelte es wohl nur bei den Banken und den Beratern (Honorare von den Banken etc), Der Markt gab eben nicht her, das auf einmal alle mehr produzieren als verbraucht wird und dadurch der Preis hoch geht. Der Markt hat hier wirklich funktioniert. Allerdings zum Nachteil derjenigen, die sich von ihrem eigenen System haben überreden lassen. Weil die Berater kamen von der Landwirtschaftskammer und die ist die (eine) Berufsvertretung der Landwirtschaft.

  • Was Alte_Liebe hier auf den letzten 2 Seiten von sich gegeben hat bedarf einer Gegenrede. Leider ist da aber zum Teil richtiger Schwachsinn dabei, dass ich nicht weiß wo ich konkret ansetzen soll.

    Eine "Milchpreisbremse" hat es besipielsweise nie gegeben. Was du vielleicht gemeint hast nennt sich Milchquote. Ist aber das Gegenteil einer Preisbremse. Eine Quotierung der Produktion sollte zu einer Reduktion des Angebotes führen und somit zu einer Preisstützung.


    Das Problem was hier deutlcih wird ist eine romantisch-vernebelte Sicht von außen auf die Landwirtschaft. Es gibt nun mal einen Zielkonflikt zwischen der Erzeugung von Nahrungsmitteln (egal ob pflanzlich oder tierisch) und unberührter Natur.


    EIn Landwirt möchte von dem was er tut leben. Es werden Dinge produziert, die sich verkaufen lassen. Entweder im Inland oder im Ausland. Auf die Exportquote eines Autobauers ist das Land Stolz. Wenn wir Energie oder Solarzellen aus zweifelhafter Herkunft importieren müssen, ist das schlecht. Warum darf die Landwirtschaft nichts exportieren?

  • Halt,so nicht. Mit der Milchpreisbremse hast du recht, da hab ich den Begriff nicht mehr parat gehabt, es geht um die Milchquote. Die daraus folgenden Dinge sind aber nunmal so.

    Wieso ist das Schwachsinn was ich schreibe? Wo habe ich geschrieben, das ein Landwirt nicht z.B. Fleisch exportieren darf. Von mir aus kann er Millionen Tonnen Fleisch exportieren, wenn dieses Fleisch eben Tierschutzgerecht hier vor Ort "erzeugt" und verarbeitet wurde. D.h. es wurde hier nach unseren Vorschriften getötet und dem Markt zugeführt. Nicht so, wie es teilweise noch heute gemacht wird, über tausende Kilometer lebend eingepfercht in zu kleine LKW "Abteile" ohne ausreichend Wasser und Nahrung...

    Und, ich bin nicht Stolz auf solche Unternehmen wie VW, Mercedes Benz, BMW oder wie sie alle heissen. Du schmeisst da etwas durcheinander. Und eine deutlich romantisch Vernebelte Sicht auf die Landwirtschaft habe ich auch nicht.


    Das wir mal Weltmarktführer in Solartechnik und Windtechnik waren... tja, falsche Partei gewählt und schon war es vorbei... man muss ja nix ändern und z.B. Strom regenerativ produzieren... wir haben Kohle und Atomkraftwerke. Die machen das billig, weil abgeschrieben. Schon ist die Industrieproduktion von Solarzelle und Windrädern in Deutschland ins Ausland gegangen (meist China) und werden heute unter Zweifelhaften Bedingungen (vielleicht durch Uiguren) produziert.

    Schöne heile Welt, wenn man die Augen zu macht, nur an sich denkt und sich blühende Landschaften (wie H.Kohl) vorstellt. Nur leider ist die Landschaft mit Maisfelder zugewachsen, wo keine Blumen mehr blühen....

  • Kein vernünftig denkender Mensch hat was gegen nachhaltige Landwirtschaft.


    Und wenn die "Landwirtschaft" etwas exportiert und damit den lokalen Markt dort kaputt macht, ist das schlecht und eben nicht nachhaltig.


    Wenn ich die Zusammenfassung richtig verstanden habe, geht es darum in dem von Stephan535 empfohlenem Film.


    Da geht es auch speziell darum, dass die Landwirtschaft sich an den Klimawandel anpasse und seinen Beitrag leisten muss, und das geht in meinem Augen nur durch Nachhaltigkeit und mit Rücksicht auf den Rest der Welt, sonst geht der ganze Bumms vor die Wand

  • 30.Oktober....im 96 Shirt zum Stadion gepilgert...die Jacke lässig über die Schultern gehängt...die Sonne scheint vom Himmel. 20 Grad...


    Irgendwie schön...aber auch irgendwie beängstigend...

  • Mal unabhängig davon, dass deine Aussage nicht mehr Relevanz bekommt, wenn du sie öfter wiederholst.


    Wie ist denn so die historische Durchschnittstemperatur in deiner Region? Habe versucht es zu googlen, aber irgendwie nichts gefunden.

  • Ach- jetz soll also die "Gegenseite" (andere Ecke der Welt) liefern, dass es den Klimawandel überall gleichmäßig gibt?


    Ist dir das echt wichtig?

  • Es geht mir doch nicht darum, dass es in dieser einen Region in Chile gefälligst auch wärmer sein muss.

    Es geht mir um die wiederholt (RE: 14. Spieltag, Hannover 96 - Karlsruher SC, Sonntag, 30.10. 13:30 Uhr) ausgleichende Formulierung von Florian. "Dafür ist es hier ja kälter", als könnte damit irgendwas relativiert werden.

    Die hat in mir dann das Interesse geweckt ob er über Klima oder Wetter spricht, das Interesse kann ich mir selbst nicht beantworten, also frage ich.

  • Frage mich wie die Quote bei uns ist, wahrscheinlich auch nicht viel besser...


    Zitat

    Plastic recycling is a ‘myth,’ study says

    The environmental nonprofit Greenpeace USA says its new analysis provides more proof that plastic recycling is a “myth.” The new research shows that of the 51 million tons of plastic waste US households generated in 2021, just 2.4 million tons — or 5 percent — was recycled.

    “Recycling is never going to solve the plastic waste crisis,” said Lisa Ramsden, senior plastics campaigner for Greenpeace USA. “There’s simply too much plastic, and it’s just not practical to recycle most of it.”

    https://www.bostonglobe.com/20…cling-is-myth-study-says/

  • Mal unabhängig davon, dass deine Aussage nicht mehr Relevanz bekommt, wenn du sie öfter wiederholst.


    Wie ist denn so die historische Durchschnittstemperatur in deiner Region? Habe versucht es zu googlen, aber irgendwie nichts gefunden.

    Ich habe gar nicht den Anspruch auf irgendwelche wissenschaftlich belegbare Fakten. Ich finde es nur interessant, dass unser Winter und Frühling in diesem Jahr auffallend feucht und kühl war. Ist das der Klimawandel? Keine Ahnung. Ich bin kein Klimaforscher. Bestimmt ist es für die Bio-Bio-Region auch gut, denn laut der Einheimischen hat es früher noch viel mehr geregnet und in den vergangenen Jahren gab es jedoch extreme Trockenheit. Dieses Jahr allerdings nicht. In den Bergen ist reichlich Schnee gefallen und in Concepcion regnet es weiterhin. Der Bio-Bio-Fluss sieht gut gefüllt aus. Angesichts der sommerlichen Bilder aus Deutschland finde ich das einfach positiv und nervig zugleich. Beim Radfahren mag ich lieber Sonnenschein. Die Durchschnittstemperatur im Oktober soll bei 18 Grad liegen. Dieses Jahr dürfte sie niedriger sein.

  • Wenn hier jemand ein höheres Mass an zivilem Ungehorsam als moralisch legitime Antwort auf die verbrecherische Klimapolitik beschreibt, wird er als Öko-Nazi mit Lagerphantasien beschrieben?


    Es muss in den letzten Tagen wirklich bei einigen zu warm gewesen sein.


    Für kühlere Tage empfehle ich da mal das neue Buch der Eheleute Quatschning zur Lektüre, insbesondere zunächst das Kapitel über die Reaktion der Politik auf das Klimaurteil des BVerfG.


    Ich spoilere mal: die Politik hat sich mit der Abschrift des Urteils die Kacke vom Hintern gewischt und sich noch darüber beschwert, dass es gekratzt hat.


    Nein, Gerichte werden "das" (die Abmilderung der Klimakatastrophe) nicht regeln, dieses kleine Fünkchen Hoffnung ist bei mir längst wieder erloschen.


    Aber die Umwelt selbst wird es regeln, auf die brutalst mögliche Art. Nur dann wird es für eine Reaktion zu spät sein.


    Ausbaden werden es unsere Kinder und Enkel - aber sie hatten ja noch ein paar schöne Outdoorferien mit ihren Eltern und Grosseltern.


    Und ja, ich habe die Scheisse mit angerührt: und gerade deswegen zerreisse ich mir nicht das Maul über junge Menschen, die ihren Protest mit Kartoffelbrei und Klebstoff in unsere Gesellschaft tragen. Eigentlich bin ich ihnen schuldig, an ihrer Seite zu sein.

  • Lesen und verstehen sind ja doch unterschiedliche Herausforderungen. Guck Dir mal Beitrag 1.278 etwas genauer an, dann darfst Du Deine Einleitung gerne anpassen. Oder hat Dir die Luft im Bunker schon so zugesetzt?

  • Huh, erst seine persönlichen Feindschaften mit Nazivergleichen bedienen und dann "Bunkermentalität" unterstellen.


    Grosses Kino!


    Ich hatte übrigens am Wochenende sehr viel Luft - frische... ;)